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Zeitenwende

Jahrhundert-Trilogie 3

(7)
Vier Frauen. Vier Familien. Ein Jahrhundert.
Henny Unger feiert einen runden Geburtstag, siebzig Jahre ist sie geworden. So alt wie das Jahrhundert. Beim Gartenfest an ihrer Seite: die Freundinnen Käthe, Lina und Ida – wie seit Jahrzehnten schon. Doch längst hat sich der Kreis der Gratulanten erweitert. Aus den vier Freundinnen sind Mütter und Großmütter geworden. Hennys Enkelin Katja träumt davon, als Fotoreporterin um die Welt zu reisen, Idas Tochter Florentine kehrt mit einer Überraschung nach Hamburg zurück. Und auch Ruth, die Adoptivtochter von Käthe, ist fester Teil des Freundschaftsbunds. Denn zu Hennys großer Freude führt die nächste Generation die Tradition fort: Sie teilen Glück und Leid miteinander, die kleinen und die großen Momente.
Vom Deutschen Herbst über die Wiedervereinigung bis zur Jahrtausendwende – anhand der vier Familien aus Uhlenhorst erzählt Spiegel-Bestsellerautorin Carmen Korn ein Jahrhundert bewegter und bewegender deutscher Geschichte. Mit „Zeitenwende“ findet die Jahrhundert-Trilogie ihren Abschluss.
Portrait
Carmen Korn

Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644300095
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1390 KB
Verkaufsrang 57
eBook
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Kundenbewertungen

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Back to the roots and off to the future
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2018

Direkt vorab: Ja, ich habe einige Kritikpunkte an "Zeitenwende" und der gesamten Jahrhundert-Trilogie. Dennoch ziehe ich meinen Hut vor Carmen Korn und ihrer breitaufgestellten Welt. Musste ich auch den ersten Teil relativ schnell neu anfangen, weil ich überwältigt war von der Anzahl an Figuren, war das ab dem zweiten,... Direkt vorab: Ja, ich habe einige Kritikpunkte an "Zeitenwende" und der gesamten Jahrhundert-Trilogie. Dennoch ziehe ich meinen Hut vor Carmen Korn und ihrer breitaufgestellten Welt. Musste ich auch den ersten Teil relativ schnell neu anfangen, weil ich überwältigt war von der Anzahl an Figuren, war das ab dem zweiten, aufmerksameren Versuch kein Problem mehr. Vermutlich wäre es allerdings sowieso einfacher gewesen, orientiert zu sein, wenn ich das erste Buch auch gelesen und nicht gehört hätte. Was mir allerdings in den Hörbüchern nicht so auffiel - vielleicht weil Carmen Korn genug Pathos in der Sprache hat, um es zu verkaufen - ist die Gestelztheit der Dialoge. Zwar fand ich auch bei "Zeiten des Aufbruchs" schon, dass die Figuren sehr viel Wert darauf legen, wieder und wieder über die gleichen Problematiken zu sprechen; dass sie dabei allerdings eine sehr konstruierte Sprache nutzen, war mir weniger bewusst. Kein Gespräch scheint ohne Jahrensangaben zu funktionieren - man beteuert einander, wie lang man sich kennt, wer wie alt ist, wer wann wie alt war, wie viele Jahre man verschwendet hat und wie alt man zu verschiedenen Zeiten dieser Verschwendung war. Es kommt teils doch sehr daher wie etwas unbeholfene Exposition und nicht wie beobachtete Gesprächskultur. Ein Aspekt, der in den ersten zwei Bänden allerdings nicht so zentral war, in "Zeitenwende" aber zumindest in der ersten Hälfte des Buchs große Bedeutung bekommt, ist Schicksal. Immer wieder hinterfragen Figuren ihre Bestimmung mit einer gewissen Bereitschaft, den eigenen Aktionismus aufzugeben. Das verbindet sich sicherlich mit dem zunehmenden Durchschnittsalter der Figuren, die sich mehr und mehr ihrer eigenen Endlichkeit bewusst werden. Natürlich gibt es auch neue junge Figuren (persönlich finde ich es schade, dass Turid, die zum Ende von "Zeiten des Aufbruchs" geboren wurde, kaum erwähnt wird - da ich selber mit einer Turid befreundet bin und sie gern in den Roman gelesen hätte), aber wenige können sich etablieren wie die Figuren der ersten zwei Bücher. Demzufolge wird in "Zeitenwende" auch weit mehr gestorben als in den Vorgängern. Es mag makaber klingen, aber gerade darin liegt die größte Wirkung des Buchs. NIcht jeder Tod löst in mir die gleiche Reaktion aus, aber Korn schafft es meisterlich, die Leere spürbar zu machen, die der jeweilige Tod hinterlässt. Die meisten Tode finden zum Ende eines Kapitels statt, also unmittelbar vor einem Sprung von ein paar Monaten oder sogar Jahren, sodass man die Überlebenden nach ein wenig Trauerarbeit wieder trifft. Das hat zwei Vorteile: Die Figuren laufen nicht Gefahr, wie Jammerlappen zu wirken, und der Leser bekommt seine Reaktion auf den Tod nicht vorgeschrieben. Ohne Namen zu nennen: Der zweite relevante Tod in "Zeitenwende" schnürte mir den Hals sicherlich für die nächsten 20 Seiten zu, und auch manch anderer Verlust macht mich auch nach Abschluss der Lektüre noch sehr beklommen. Ein weiteres Lob verdient das Buch dafür, die zentrale Beziehung der Trilogie - meiner Meinung nach: Henny und Käthe - wieder vermehrt ins Zentrum zu stellen, nachdem sich das nach dem ersten Drittel von "Zeiten des Aufbruchs" etwas verlor. Henny ist das Zentrum des Quartetts - Ida, Käthe und Lina würden sie sicher als ihre beste Freundin bezeichnen, aber im Umkehrschluss ist das im Endeffekt nur wahr für Käthe. Direkt das erste Kapitel des Buchs zementiert diese Freundschaft als Leitfaden für den Rest dessen, was die Figuren noch durchleben - und das löst Korn ein. Schrappt es teils an Glaubwürdigkeit, dass dieser Mikrokosmos in jede einzelne historische Entwicklung unmittelbar hineingezogen ist? Natürlich. Aber das ist eine stilistische Entscheidung, die legitim ist - das scheint bei "Forrest Gump" ja auch erlaubt zu sein. Bei aller historischer Recherche ist es schade, dass einige Liedtitel, die angeführt werden, nicht mit gleicher Detailliebe nachgeschaut wurden. Würde Klaus (der übrigens sehr wirkt wie Korns Lieblingsfigur), ein Musikkenner das Lied "Embrace me" nenne statt "Embraceable you" oder "Make yourself a Merry Little Christmas" statt "Have yourself a Merry Little Christmas"? Aber da spricht natürlich der Pedant in mir, der sich in diesem Bereich weit besser auskennt als in den Daten der historischen Ereignisse. "Zeitenwende" mag also nicht mein liebstes Buch je sein, aber in seiner epischen Breite ist es ein hoch gelungenes Werk - und es lohnt sich, es gelesen zu haben.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2018
Bewertet: anderes Format

Vier Frauen. Vier Familien. Ein Jahrhundert. Mit dem letzten Band ist Carmen Korn ein krönender Abschluss gelungen. Ich möchte Ihnen diese Jahrhunderttrilogie sehr empfehlen.

von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2018
Bewertet: anderes Format

Eine bewegende Jahrhunderttrilogie & einee bewegende Familiengeschichte mit krönendem Abschluß.