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Undine

Eine Erzählung

Diese Erzählung, die zu den schönsten Kunstmärchen gehört, sichert Fouque' auch heute noch einen Platz in der Literatur. Die Nixe Undine trachtet nach einer Seele, die sie nur durch die Liebe eines Mannes bekommen kann. Durch die Unzulänglichkeit und Untreue der Menschen kann sie jedoch ihr ersehntes Ziel nicht erreichen: Ihr geliebter Mann, der Ritter Hildebrand, verliert sein Leben, und Undine muss zurück in das Wasser, ihr eigentliches Element. Das Märchen fand begeisterte Aufnahme und erfuhr eine Fülle von Übersetzungen. Das Nachwort bringt Daten zu Fouque's Leben und zu seiner Undine. Anmerkungen erleichtern die Lektüre.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87291-096-7
Verlag Hamburger Lesehefte
Maße (L/B/H) 20/12,6/0,5 cm
Gewicht 70 g
Schulbuch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Die kleine Nixe
von margaret k. am 08.01.2019

Ein Ritter verirrt sich im Wald und sucht Zuflucht bei einem Fischer. Dieser hat eine wunderschöne Tochter und trotz ihrer kecken Art scheint der Ritter gefallen an ihr zu finden. Doch er ahnt nicht wer sie wirklich ist. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und doch hat er etwas gedichthaftes an sich, was der Geschichte etwas ... Ein Ritter verirrt sich im Wald und sucht Zuflucht bei einem Fischer. Dieser hat eine wunderschöne Tochter und trotz ihrer kecken Art scheint der Ritter gefallen an ihr zu finden. Doch er ahnt nicht wer sie wirklich ist. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und doch hat er etwas gedichthaftes an sich, was der Geschichte etwas sehr poetisches verleiht. Außerdem hat mich das Buch an ein Märchen erinnert, welches nur viel komplexer ist als normale Märchen. Dadurch konnte man nicht alles hervorsehen und es hat wirklich Spaß gemacht diese zauberhafte Geschichte zu lesen. Die Personen sind eher typische Figuren und nicht ganz ausgefeilt. Aber bei Märchen hat man da auch nicht und im Gegensatz dazu, bietet dieses Buch hier viel mehr. Eine Geschichte, die viel mehr Zuwendung verdient, da sie einfach wunderschön, tragisch und magisch ist. Alle die die originale Geschichte der kleinen Meerjungfrau mögen, werden hier eine ganz ähnlich tolle Geschichte finden.

Schulbuch aus Sicht des Schülers
von Patrick am 02.06.2015

Ein weiteres Schulbuch steht zur Bewertung an. Hierbei handelt es sich um das Kennenlernen und das gemeinsame Leben des Ritters Huldbrand von Ringstetten und der wunderschönen Wasserfrau Undine. Zu meiner Freude ist es zumindest in einer vergleichsweise einfachen und verständlichen Sprache geschrieben, die das Lesen zu Hause wen... Ein weiteres Schulbuch steht zur Bewertung an. Hierbei handelt es sich um das Kennenlernen und das gemeinsame Leben des Ritters Huldbrand von Ringstetten und der wunderschönen Wasserfrau Undine. Zu meiner Freude ist es zumindest in einer vergleichsweise einfachen und verständlichen Sprache geschrieben, die das Lesen zu Hause wenigstens einigermaßen erträglich macht. Ansonsten muss ich sagen, dass die typischen Merkmale der Romantik nicht zu meinen Favoriten zählen. Neben einer schnulzenartigen Liebesgeschichte, die natürlich nicht gut gehen kann, geht wiedermal ein Schulbuch mit dem Tod der Protagonisten aus - ein wahrlich gut durchdachtes und orginelles Ende, welches man nur ÄUßERST SELTEN in einem SCHULBUCH findet. So gelange ich zu folgender Bewertung: ein Stern ist sowieso standartmäßig eingestellt, der zweite Stern ist ein Mitleidsstern, um einen Ausgleich (weil Schulbuch) zu gewährleisten und der dritte Stern steht für die einfache Sprache. Zur Ermunterung aller Schüler: Es ist NICHT das allerschlimmste Buch der Schule. Es gibt noch wesentlich schlimmere :) .

Undine
von Zitronenblau am 30.10.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was die Undine so besonders macht, ist ihre Originalität: Fouqué - himmelhoch gelobt von niemand geringerem als Arno Schmidt - verwebt mythologischen Stoff, aber so, dass eine originelle märchenhafte Erzählung daraus gesponnen wird. Die Geschichte dreht sich um eine Wassernymphe namens Undine, die von ihrem Vater auf das Land... Was die Undine so besonders macht, ist ihre Originalität: Fouqué - himmelhoch gelobt von niemand geringerem als Arno Schmidt - verwebt mythologischen Stoff, aber so, dass eine originelle märchenhafte Erzählung daraus gesponnen wird. Die Geschichte dreht sich um eine Wassernymphe namens Undine, die von ihrem Vater auf das Land gesendet wird, um jemanden zu treffen, der sie heiratet, damit sie eine Seele erhält. Sie begegnet (wohnend unter Fischersleuten) einem Ritter, der sie zur Frau nimmt. Am Ende aber verschmäht er sie, schickt sie zurück ins Wasser, das zu den entsprechenden Konsequenzen führt (ich möchte hier nicht alles verraten). Interessant ist nun die Deutung bzw. die Auslegung dieser kleinen frühromantischen Geschichte, an die ich mich nur peripher wage. Ich glaube, dass die Nymphe symbolisch für die Elemente steht (hier also insbes. Element Wasser), für die Naturwelt, die durch die "Liebe des Menschen zu ihr" ihre Seele erhält. Die Rivalin, Berthalda, ist die Liebe zur Menschenwelt und verkörpert für den Ritter das menschlich-ambivalente Band der Gefühle (Eifersucht, Zorn und Konflikt, aber auch Liebe, Sehnsucht und Abhängigkeit etc.). Der Ritter steht somit als tugendhafter (christlich-sittlicher) wie auch als Natur liebender Mensch zwischen diesen beiden Welten, entscheidet sich jedoch am Ende für Berthalda, da ihm Undine unheimlich und fremd vorkommt. Ob man dies nun negativ auslegt gegen die christlcihe Welt des Ritters, sei anheim gestellt. Das Ende der Geschichte ist symbolisch für die Gefahr, die droht, wenn der Mensch die Natur missachtet. Eine Abstraktionsstufe darunter könnte man auch feministischer deuten: die Folgen für den Mann nach dessen Untreue gegenüber seiner Gemahlin... Nicht zuletzt ist Undine ein Elementargeist, Trugbild also, das auch für das Gewissen des Menschen stehen kann. Das Element Wasser soll hier nicht nur Ausdruck für das Schöne sein, sondern für das Element der Gattungsherkunft per se, so wie es beim Fauste (II) schon geschrieben steht, - apropos - erklingt ferner nicht der goethisch-faustische Satz in symbiotischer Beziehung zur Undine?: "Das Ewig-Weibliche / Zieht uns hinan..." Ein kleines Stückchen Romantik von Fouqué, das von dessen Freund und von mir sehr hoch gelobten Schwarzromantiker und aber auch Komponisten ETA Hoffmann vertont wurde (Oper). Zudem hat der erst vor wenigen Tagen verschiedene H. W. Henze das Sujet der Undine aufgegriffen und zu einem Ballett orchestriert...