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Pussy

Roman

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Ein Jahr Donald Trump - eine bissige Gesellschaftssatire vom Booker-Preisträger

In der einst so friedlichen Republik Urbs-Ludus sind unruhige Zeiten angebrochen: Zu viele ausländische Brotbäcker bedrohen den Frieden in der Stadt. Alle Hoffnungen ruhen auf dem Prinzen mit dem senfgelben Haar. Doch weiß der, wie man ein Land regiert? Böse Zungen behaupten, er habe sogar Schwierigkeiten, vollständige Sätze zu bilden ...

Prinz Fracassus ist der einzige Sohn des Herzogs von Urbs-Ludus und wächst im Überfluss heran. Dem Knaben mit dem senfgelben Haar mangelt es weder an Bildung noch an Zerstreuung. Viel spricht er zwar nicht, dafür verbringt er zu viel Zeit vor dem Fernseher, aber das wird schon noch, oder? Es wird nicht. Selbst dem liebenden Vater fällt irgendwann auf: Seinem Sohn fällt es schwer, zusammenhängende Sätze zu formulieren. Stattdessen ist eine große Begeisterung für Prostituierte, Gladiatorenkämpfe sowie für Reality-Shows zu verzeichnen.

Kann so ein Mann ein ganzes Land regieren? Ein Land, das murrt, weil es zu viele ausländische Brotbäcker gibt? Verzweifelte Zeiten verlangen verzweifelte Maßnahmen. Politische Berater werden herbeigeholt, Allianzen werden geschlossen, eine Twitterkampagne organisiert. Und am Ende? Am Ende siegt die Einfalt.

»Wenn Trumps Präsidentschaft irgendetwas Positives bewirkt hat, dann ist es die Tatsache, dass einer der besten Schriftsteller unserer Zeit diese geschliffene und gnadenlose Satire verfasst hat.«
Andrew Anthony, Observer

Rezension
"Man wechselt beim Lesen zwischen laut auflachen und sich sehr klug-analytische Sätze herausnotieren wollen - humorvoll, erschreckend und auf den Punkt geschrieben!"
Andreas Schwarz, Kurier, 08.07.2018

"Ein[...] wichtige[s] Zeitzeugnis."
Knut Cordsen, br, 10.01.2018

Bissige, satirische Romane sind das Markenzeichen dieses Autors, und dem wird er jetzt in aller Schärfe gerecht in "Pussy", einer unverhohlenen Abrechnung mit dem mächtigsten Mann der Welt, Donald Trump.
Joachim Scholl, Deutschlandfunk Kultur, 01.2018

"Bissige, satirische Romane sind das Markenzeichen dieses Autors, und dem wird er jetzt in aller Schärfe gerecht in "Pussy", einer unverhohlenen Abrechnung mit dem mächtigsten Mann der Welt, Donald Trump.
Joachim Scholl, Deutschlandfunk Kultur, 01.2018

"Wer das Buch nur als Trump-Satire liest, verpasst darum den schwärzesten Teil, den eigentlichen Abgrund des Romans. Den Verlust von Intelligenz, Geist, Anstand und Moral. Und er überliest die brennende Verzweiflung des Autors ob dieser Entwicklung."
Gabriele von Arnim, Deutschlandfunk Kultur, 18.01.2018

"Pussy ist gnadenlos, ein Racheakt ... wobei zu vermuten war, ein Trump sei unmöglich zu persifilieren, er bewege sich jenseits aller Satire Möglichkeiten. Falsch. Es funktioniert. Es amüsiert."
Peter Pisa, Kurier, 12.01.2018

"Pussy biete viele ästhetische Freuden. Obwohl Trump's Präsidentschaft ein Quell andauernder Ängste ist, so gehört zu ihren wenigen Vorteilen, dass sie einen unserer besten komischen Autoren dazu gebracht hat, eine elegant wilde Satire zu schreiben über einen Mann, der sich jeder Satire entzieht."
The Guardian

"Jacobson trifft ins Schwarze und beschreibt köstlich und schreiend komisch nicht nur den Aufstieg dieses groben Ungeheuers, sondern auch, welche amerikanischen Eigenheiten es ihm ermöglichten, ins Weiße Haus zu kriechen."
Mail on Sunday

"Das ist erstklassig geschrieben, maskiert als satirisches Denkspiel... Es ist, um den Titel von Jacobsons eigener Untersuchung über die Komödie zu zitieren, ernsthaft komisch."
The Times
Portrait
Jacobson, Howard
Howard Jacobson, geboren 1942 in Manchester, zählt zu den renommiertesten Autoren Großbritanniens. Seine Romane erscheinen in zwanzig Ländern und wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. 2010 mit dem Booker-Preis. Mit »Pussy« erscheint Jacobsons neuester Roman auf Deutsch bei Tropen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 267
Erscheinungsdatum 04.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-50351-7
Verlag Tropen
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/2,5 cm
Gewicht 306 g
Auflage 2. Auflage
Illustrator Chris Riddell
Übersetzer Johann Christoph Maass
Buch (gebundene Ausgabe)
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16,50
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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1
3
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2019
Bewertet: anderes Format

Parodie und Satire! Hier wird Trump ordentlich auf die Schippe genommen! Viel schwarzer und trockener Humor!

von einer Kundin/einem Kunden am 27.02.2018
Bewertet: anderes Format

Satire vom Feinsten! Und so nah an der Realität!

Vom Sprachidioten im Elfenbeinturm ins Oval Office
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 26.02.2018

Das Cover verspricht "gedruckte, eiskalte Rache". Rache an wem, an Trump, für den der Protagonist Fracassus sichtlich Pate stand? Wohl kaum. Es scheint mir extrem unwahrscheinlich, dass Donald, der seine Freizeit auf dem Golfplatz oder vor dem (tonlosen) Fernseher verbringt, tatsächlich dieses Buch lesen sollte. Und wenn, dann d... Das Cover verspricht "gedruckte, eiskalte Rache". Rache an wem, an Trump, für den der Protagonist Fracassus sichtlich Pate stand? Wohl kaum. Es scheint mir extrem unwahrscheinlich, dass Donald, der seine Freizeit auf dem Golfplatz oder vor dem (tonlosen) Fernseher verbringt, tatsächlich dieses Buch lesen sollte. Und wenn, dann dürfte er wohl kaum etwas davon verstehen und/oder auf sich beziehen. Jacobson hat eine bissige Gesellschaftssatire verfasst, die Kindheit, Erziehung und den Werdegang zum Präsidenten von "God´s own Nation" in den Mittelpunkt stellt. Einige politische Zeitgenossen sind klar erkennbar, wie etwa Sojjourner (Hillary Clinton) oder Spavchik (Putin). Viele andere Anspielungen konnte ich leider nicht entschlüsseln. Der Autor klebt nicht 1:1 an der Realität, er ändert so manches in Klein-Donalds respektive "Fracassus´" Leben ab. Aber Satire darf das natürlich. Besonders unterhalten hat mich die Darstellung der extrem beschränkten Sprachfähigkeit Fracassus´: Wenn ihn etwas erzürnt kann er seinem Ärger nur durch Hervorstoßen der immer gleichen Schimpfwörter Ausdruck verleihen. Unterhaltungen, die über mehr als einige Sätze hinausgehen, kann er nicht folgen. Überhaupt ist Kommunikation für ihn eher eine Einbahnstraße, ist er doch gewöhnt, durch Worte primär kurz seine Bedürfnisse zu äußern und diese umgehend durch Bedienstete erfüllt zu bekommen. Insofern wundert es nicht wirklich, dass er zu seiner wachsenden Anhängerschaft - er hat es durch Teilnahme an primitiven TV-Shows zu landesweiter Bekanntheit gebracht - durch kurze Twitterbotschaften Kontakt hält.