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Die Judenbuche

Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen. Ungekürzter Text

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Meisterhaft wird hier aufgezeigt, wie ein junger, schwacher Mensch zum Mörder wird und deshalb nach Jahren Selbstmord begeht. Droste-Hülshoff hat das finstere Ereignis, von dem sie in ihrer Kindheit berichten hörte, im Rahmen westfälischer Landschaft und Sitten in eine Dichtung verwandelt und ein Werk geschaffen, in dem verborgene Kräfte schicksalsbestimmend werden.
Das Nachwort befasst sich mit Leben und Werk der Dichterin. Auf 4 Seiten werden Worterklärungen gegeben.
Portrait
Annette von Droste-Hülshoff wurde am 10., 12. oder 14. Januar 1797 auf Schloss Hülshoff bei Münster geboren. Ab 1804 verfasste sie lyrische Texte, sie stand in Kontakt zu Friedrich Leopold zu Stolberg und Wilhelm Grimm und beteiligte sich an der Sammlung von Märchen und Volksliedern. Sie unterhielt engen Kontakt zu dem blinden katholischen Theologen Christoph Bernhard Schlüter, der 1838 ihre erste Gedichtsammlung herausgab. 1841 erschien die Novelle Die Judenbuche. Annette von Droste Hülshoff, die als eine der bedeutendsten deutschen Autorinnen des 19. Jahrhunderts gilt, starb am 24. Mai 1848 in Meersburg am Bodensee.
Abseits des literarischen Lebens und so auch der literarischen Modeströmungen ihrer Zeit schuf sie ein schmales Werk zwischen Biedermeier und poetischem Realismus.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Geheftet
Seitenzahl 48
Erscheinungsdatum 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87291-014-1
Verlag Hamburger Lesehefte
Maße (L/B/H) 16/12,5/0,5 cm
Gewicht 46 g
Schulbuch (Geheftet)
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1,40
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Recht empfehlenswerte, schnell zu lesende Novelle, die tatsächlich an mehreren Stellen für Schaudern beim Leser sorgt und wegen gewollten Leerstellen auch spannend bleibt. Auch außerhalb der Schule lesbar!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
1
4
3
1
6

von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Eine sehr anspruchsvolle Lektüre, welche beim Lesen viel Ruhe bedarf.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr treffend...

von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Beklemmende, sachlich-nüchterne Kriminalgeschichte, die sich tatsächlich zugetragen haben soll. Vor allem die Naturbilder erzeugen eine magische, unheimliche Atmosphäre.