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Die Verwandlung

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Die Verwandlung ist eine im Jahr 1912 entstandene Erzählung von Franz Kafka. Die Geschichte handelt von Gregor Samsa, dessen plötzliche Verwandlung in ein Ungeziefer die Kommunikation seines sozialen Umfelds mit ihm immer mehr hemmt, bis er von seiner Familie für untragbar gehalten wird und schließlich zugrunde geht. Mit einem Umfang von rund 70 Druckseiten handelt es sich um die längste der von Kafka für abgeschlossen gehaltenen und zu seinen Lebzeiten veröffentlichten Erzählungen. Der Text wurde zunächst 1915 im Oktoberheft der Zeitschrift Die Weißen Blätter unter der Redaktion von René Schickele veröffentlicht. Die Erstausgabe in Buchform erschien in der Reihe »Der jüngste Tag, herausgegeben von Kurt Wolff. In vergleichbarem Ausmaß wurden nur Kafkas Romanfragmente rezipiert. [Wikipedia]
Portrait
Franz Kafka (1883-1924) gilt heute als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren. Schon als Schüler beschäftigte er sich mit Literatur. 1899 wandte sich der sechzehnjährige Kafka dem Sozialismus zu. Sein Universitätsstudium begann Kafka an der Prager Universität zunächst im Fach Chemie; kurz darauf wechselte er in die juristische Fakultät; danach versuchte er sich in Germanistik und Kunstgeschichte. Er beendet sein juristisches Studium mit der Promotion bei Alfred Weber. Nach einer knapp einjährigen Anstellung bei der privaten Versicherungsgesellschaft Assicurazioni Generali arbeitete Kafka von 1908 bis 1922 in der »Arbeiter-Unfallversicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag«. Das kon?iktreiche Verhältnis zu seinem Vater gehört zu den zentralen und prägenden Motiven in Kafkas Werk. Selbst feinfühlig, zurückhaltend, ja scheu und nachdenklich, beschreibt Franz Kafka seinen Vater als lebenstüchtige und zupackende, aber auch grobe, selbstgerechte und despotische Kaufmannsnatur. Kafka hatte in Prag einen konstanten Kreis von Freunden (Prager Kreis). Neben Max Brod waren dies der Philosoph Felix Weltsch und die angehenden Schriftsteller Oskar Baum und Franz Werfel. Brod war der erste, der Kafkas Genie frühzeitig erkannte und förderte und seinem Freund die erste Buchpublikation beim jungen Leipziger Rowohlt Verlag vermittelte. Wie in einem Albtraum bewegen sich Kafkas Protagonisten durch ein Labyrinth undurchsichtiger Verhältnisse und finden sich oft anonymen Mächten ausgeliefert. Die Literaturkritik spricht von einer »Traumlogik«. Ein fast durchgängiges Thema ist das verborgene Gesetz, gegen das der jeweilige Protagonist unwillentlich verstößt oder das sich ihm entzieht. Die kühle minutiöse Beschreibung der scheinbar legalen Grausamkeit sind kennzeichnend für Kafkas Stil, mit dem er eine eigene Welt mit eigenen Gesetzen schafft, deren Unvergleichlichkeit nicht zuletzt der Begri? des »Kafkaesken« zu umschreiben versucht. Im August 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz. Es wurde eine Lungentuberkulose festgestellt. Nach einer mehrwöchigen Lungenentzündung verschlechterte sich Kafkas Gesundheitszustand von Jahr zu Jahr, trotz zahlreicher langer Kuraufenthalte. Im Sommer 1924 starb er im Sanatorium im Alter von 40 Jahren.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 92
Erscheinungsdatum 25.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946619-54-3
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,6/14,2/1,5 cm
Gewicht 240 g
Auflage Der Text folgt der Ausgabe 1917, erschienen in der Reihe »Der jüngste Tag«, Band 22/23, Kurt Wolff Verlag Leipzig.
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Menschliches Tier

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wien

Faszinierend was dem österreichischen Schriftsteller alles einfällt! Ich persönlich habe die Verwandlung gerne gelesen und war am Ende von der Handlung sehr erstaunt. Da Kafka ein ziemlich guter Schriftsteller war, kann man sich ja auch nichts anderes erwarten. An diesem Werk stört mich nur eine einzige Sache und zwar es ist traurig zu lesen, dass Kinder zur damaligen Zeit als Versorger der Familie gesehen wurden und so bald sie arbeitsunfähig wurden, auch schnell ihren Wert verloren sowie Gregor, der selbst im Buch halb zu einem Tier wurde. Ansonsten ist die Verwandlung vollkommen empfehlenswert!

"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte,...

Lena Bachl, Thalia-Buchhandlung Linz Lentia

... fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt." Nach Langem habe ich auch endlich „Die Verwandlung“ von Kafka gelesen. Das Buch ist inzwischen immerhin ein Klassiker und ich hatte die Kurzgeschichte innerhalb von zwei Stunden gelesen. Ich muss zugeben, es war bizarr. Die Geschichte ist mehr als merkwürdig, was sie allerdings auch so interessant macht. Ich ärgere mich jedoch ein klein wenig darüber, dass der Leser keineswegs eine Erklärung dafür bekommt, weshalb Gregor eines Tages als riesiges Insekt erwacht. Mich fasziniert, dass Kafka’s Erzählung wirklich schon vor über einem Jahrhundert verfasst wurde.

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