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Die Welt von Gestern

Erinnerungen eines Europäers

Stefan Zweig

(4)
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Beschreibung

Das Buch entstand kurz vor Zweigs Tod in den letzten Jahren (von 1939 bis 1941) seines Exils und erschien postum 1942 in Kooperation der Verlage Hamish-Hamilton London und Bermann-Fischer Verlag in Stockholm.
Das Buch zeichnet sich durch die persönliche Nähe aus, die der Leser durch die fein gewobene literarische Struktur zum Ich-Erzähler bekommt. Das Werk verbindet damit den objektiven Blick auf die Kultur des alten Europas mit seinem Schwerpunkt auf Wien und die österreichisch-ungarische Monarchie. Das Werk enthält teilweise persönliche Innenansichten des Ich-Erzählers. Inwieweit Zweig sein persönliches Leben in diesem Buch dargestellt oder eben herausgehalten hat, ist umstritten. Zweig beschreibt die Kultur, die Mode, das Leben der Jugendlichen, das Erziehungssystem, die Sexualmoral und das Wertesystem der Gesellschaft. [Wikipedia]

1881-1942

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 520
Erscheinungsdatum 01.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946619-51-2
Verlag Boer, K
Maße (L/B/H) 21,3/14,1/4,5 cm
Gewicht 782 g
Auflage Der Text folgt der Erstausgabe Stockholm 1942, erschienen im Bermann-Fischer Verlag Stockholm.

Buchhändler-Empfehlungen

Die Welt von heute sollte sich ein Beispiel nehmen!

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Eine ausführliche, gefühlvolle Schilderung, die sehr viele Einblicke in die Vorgänge und Umfelder von Stefan Zweigs Leben gibt. Weltliteratur, die sehr gut auch auf heute bezogen werden kann und auch sollte!

Wehmütiger Blick zurück in die Alte Welt

Helmuth Fahrngruber, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Die Jugend von Stefan Zweig, rund um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, fiel mit der Endzeit der k. u. k. Donaumonarchie zusammen. Der Autor wuchs im jüdischen Großbürgertum Wiens auf, das zu Beginn des Jahrhunderts mehr und mehr an Bedeutung verlor, ehe es während der Nazi-Diktatur vernichtet wurde. Den Verlust der alten Welt hat Stefan Zweig nie verwunden, und so blickt er in dieser Autobiografie wehmütig auf eine versunkene Kultur zurück. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs fand eine lang andauernde Periode von Stabilität und Sicherheit ihr jähes Ende. Es begannen turbulente Jahre der Weltgeschichte, die letztlich in der Katastrophe des 2. Weltkriegs endeten. Stefan Zweig erlebte dessen Ende nicht mehr, er setzte seinem Leben im brasilianischen Exil 1942 ein Ende. Die Lektüre ist sprachlich ein Genuss, man taucht ein in die faszinierende, verloren gegangenen Welt des alten Österreich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
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Die Welt von Gestern von Stefan Zweig
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Leider kann das Buch nicht bewertet werden, es wurde nämlich bis heute (14 Tage nach Bestellung) nicht geliefet, obwohl es vorab bezahlt wurde

Ein bewegendes Selbstportrait
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mich hat das Buch - diese quasi Autobiographie - von Anfang an gefesselt und auch etwas erschreckt, wie viele Parallelen zur heutigen Entwicklung / Tendenz gezogen werden können. Prädikat empfehlenswert!


  • Artikelbild-0
  • Inhalt
    Vorwort
    Die Welt der Sicherheit
    Die Schule im vorigen Jahrhundert
    Eros Matutinus
    Universitas vitae
    Paris, die Stadt der ewigen Jugend
    Umwege auf dem Weg zu mir selbst
    Über Europa hinaus
    Glanz und Schatten über Europa
    Die ersten Stunden des Krieges von 1914
    Der Kampf um die geistige Brüderschaft
    Im Herzen Europas
    Heimkehr nach Österreich
    Wieder in der Welt
    Sonnenuntergang
    Incipit Hitler
    Die Agonie des Friedens