Wir können nicht allen helfen: Ein Grüner über Integration und die Grenzen der Belastbarkeit

Boris Palmer

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Beschreibung

Boris Palmer, Deutschlands bekanntester grüner Bürgermeister, hat in den letzten Jahren immer wieder neue Debatten angestoßen und damit die Berliner Politik herausgefordert. Aber er hat als Oberbürgermeister von Tübingen auch gezeigt, wie man Probleme vor Ort löst – zupackend, undogmatisch, nah dran an den Menschen.

In diesem Hörbuch fordert er auf der Grundlage seiner Erfahrungen als Bürgermeister eine ehrliche Debatte über die Flüchtlingsfrage und darüber, wie wir die riesige Herausforderung der Integration hunderttausender Menschen meistern können. An vielen konkreten Beispielen zeigt er, warum die Debatte um die Flüchtlinge von mangelndem Realitätssinn, tabuisierungen und Denkblockaden geprägt ist: Wie reden wir über Gewalt von Flüchtlingen? Wie gehen wir mit Ängsten um? Welche Rolle spielen dabei die Sozialen Medien? Wie interpretieren wir Statistiken für unsere Zwecke? Mit welchen Argumenten können wir die Rechtspopulisten stoppen? Und welche Lösungen gibt es bei der langfristigen Integration der Flüchtlinge?

Die Kritik eines Bürgermeisters, der täglich vor Ort Probleme lösen muss, die in Berlin nicht immer wahrgenommen werden – und eine Streitschrift für mehr Mut und Realismus in der Politik.

Produktdetails

Verkaufsrang 601
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Mark Bremer
Spieldauer 484 Minuten
Erscheinungsdatum 07.08.2017
Verlag John Verlag
Format & Qualität MP3, 483 Minuten, 361.43 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 4057664079480

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Wir können nicht allen helfen
von einer Kundin/einem Kunden aus Kilchberg ZH am 02.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für einen grünen Politiker interessante und überraschende Ansichten. Das Buch ist lesenswert.

In jeder Hinsicht mangelhaft
von einer Kundin/einem Kunden am 26.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich hoffe der Siedler Verlag schämt sich dafür, ein Buch herauszugeben, das offensichtlich weder Korrektur gelesen, noch lektoriert wurde. Mir ist bisher kein Buch untergekommen, das derart viele Schreibfehler beinhaltet, und in dem so mancher Satz kaum einen Sinn ergibt. Genauso wie das Produkt als solches mangelhaft ist und ... Ich hoffe der Siedler Verlag schämt sich dafür, ein Buch herauszugeben, das offensichtlich weder Korrektur gelesen, noch lektoriert wurde. Mir ist bisher kein Buch untergekommen, das derart viele Schreibfehler beinhaltet, und in dem so mancher Satz kaum einen Sinn ergibt. Genauso wie das Produkt als solches mangelhaft ist und bei mir nur Verwunderung hervorruft, so tut dies auch der Inhalt. Als erstes wundere ich mich sehr, dass dieses Buch eine so große Aufregung hervorgerufen hat, und das Herr Palmer aus seinen eigenen Reihen auf Grund seiner vermeintlichen Äußerungen angegriffen wurde. Es scheint mir, als haben die Leute das Buch gar nicht gelesen, bevor sie reflexartig losschimpften. Denn unter dem Strich, rückt der Autor von dem, was zurzeit opportun ist, keinen Deut ab, denn dann wäre er ja tatsächlich in der falschen Partei und seine Karriere beendet, und um die Befeuerung dieser geht es Herrn Palmer ja offensichtlich. Die Leute haben sich anscheinend verwirren lassen davon, wie Herr Palmer in diesem Buch vorgeht, und das ist in der Tat irritierend. In jedem Kapitel aufs Neue benennt er Probleme, die von anderen Parteien und Gesellschaftsschichten schon lange angeprangert werden, doch da diese in grünen und linken Kreisen nicht einmal angesprochen werden dürfen (Naziverdacht), ist das Geschrei daraufhin groß. Liest man jedoch weiter, muss man sich fragen, warum er das macht (meine Vermutung ist, er will ins Rampenlicht), denn absolut jedes dieser Probleme wird bis zum Ende des Kapitels von ihm schöngeredet, negiert, ins Gegenteil verkehrt, so das er mit seinem und der Grünen Kurs einfach weitermachen kann. Da fragt man sich, was die Übung anderes soll, als sich ins Gespräch zu bringen. Die Politik, die Herr Palmer in diesem seltsamen Buch vertritt an dieser Stelle zu widerlegen, wäre müßig und sinnlos. Wobei die permanenten gedanklichen Verrenkungen die der Autor unternimmt um sein Ziel zu erreichen (mehr "Flüchtlinge"), wirklich sonderbar anmuten. Das nimmt so verworrene Formen an, das er fordert die deutschen Grenzen zu schließen, damit die sich bereits im Land befindlichen 150 000 Afghanen (die kein Bleiberecht haben) nicht abgeschoben werden müssen. Denn, so seine Logik, wären die Grenzen weiterhin offen, würden sich noch mehr Afghanen auf den Weg machen, und dann könnte man das Nicht-Abschieben nicht länger rechtfertigen. Das an mehreren Stellen erklärte Ziel von Herrn Palmer ist, einen stetigen Zustrom an Menschen sicherzustellen, und dazu möchte er diesen soweit drosseln, das die Stresstoleranz der einheimischen Bevölkerung nicht überschritten wird, und dieser Zustrom geräuschlos und protestfrei von Statten gehen kann. Das Herr Palmer außerdem die Beseitigung von Gesetzen um "Flüchtlinge" schneller und besser versorgen zu können, sowie Zensur im Internet fordert, sowie die Einstellung "egal was die Flüchtlinge auch machen, nicht sie sind schuld, sondern wir haben ihnen nur nicht genug geholfen" vertritt, na ja, was soll man dazu noch sagen? Ich halte ein derartiges Denken nicht nur für absurd, sondern für gefährlich für unser Land.

Hochaktuell
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Hochachtung vor dem Tübinger Bürgermeister Boris Palmer, der in seinem Buch aus eigenem Erleben, selbst geprägt von großer Hilfsbereitschaft, die Probleme und Folgen der Flüchtlingsaufnahme in unserem Land mit unverstelltem Blick benennt. Hochinteressant manch ein Detail aus den Ereignissen des Jahres 2015! Sehr erhellend seine ... Hochachtung vor dem Tübinger Bürgermeister Boris Palmer, der in seinem Buch aus eigenem Erleben, selbst geprägt von großer Hilfsbereitschaft, die Probleme und Folgen der Flüchtlingsaufnahme in unserem Land mit unverstelltem Blick benennt. Hochinteressant manch ein Detail aus den Ereignissen des Jahres 2015! Sehr erhellend seine vom Soziologen Max Weber übernommene Gegenüberstellung von "Gesinnungsethik" und "Verantwortungsethik".

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