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Die Vermessung der Welt (Ungekürzte Lesung)

(ungekürzte Lesung)

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin.
Portrait
Daniel Kehlmann wurde am 13. Januar 1975 in München geboren und wuchs in einer Familie mit literarischen Wurzeln auf. Sein Vater Michael Kehlmann, selbst Regisseur und Sohn des expressionistischen Schriftstellers Eduard Kehlmann, und seine Mutter Schauspielerin Dagmar Mettler, zogen mit ihm 1981 nach Wien. Dort besuchte er das Kollegium Kalksburg und studierte danach Philosophie und Germanistik an der Universität Wien.
1997 debütierte er mit seinem Roman "Beerholms Vorstellung" und ergatterte dafür den Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seit 2001 bekam er mehrere Gastdozenturen für Poetik an den Universitäten Mainz, Wiesbaden und Göttingen. Seine Rezensionen und Essays werden in zahlreichen Magazinen und Zeitungen veröffentlicht, unter anderem sind "Der Spiegel", "Guardian", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Volltext" darunter. Den Durchbruch schaffte Daniel Kehlmann 2003 mit seinem fünften Buch "Ich und Kaminski", weitaus erfolgreicher war allerdings "Die Vermessung der Welt", der in über 40 Sprachen übersetzt wurde und der erfolgreichste deutsche Roman der Nachkriegszeit war. Das bestätigt auch die Bestsellerliste der bestverkauften Bücher des Jahres 2006, herausgegeben von der New York Times, auf der "Die Vermessung der Welt" auf Platz 2 stieg. Sein im Jahre 2009 erschienene Roman "Ruhm-Ein Roman neun Geschichten" stieß somit schon auf ein Medienecho noch bevor es erschien. Auch damit schaffte es der junge Autor auf die Bestsellerlisten des Spiegels und Focus. Damit einhergehend ist die Liste der Preise und Auszeichnungen lang. Den Candide-Preis 2005 und im Folgejahr gleich mehrere Titel wie dem Konrad Adenauer-Preis, Doderer-Preis und dem Kleist-Preis. Ebenso ist er neben vielen weiteren auch Träger eines WELT-Literaturpreises und dem Thomas-Mann-Preises. Daniel Kehlmann lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin und Wien und ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Veröffentlichungen:
1997 Beerholms Vorstellung (Roman)
1998 Unter der Sonne (Erzählungen)
1999 Mahlers Zeit (Roman)
2001 Der fernste Ort (Novelle)
2003 Ich und Kaminski (Roman)
2005 Die Vermessung der Welt (Roman)
2005 Wo ist Carlos Montúfar? (Über Bücher)
2008 Requiem für einen Hund (Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt)
2009 Ruhm (Ein Roman in neun Geschichten)
2010 Lob (Über Literatur)
2011 Die Geister in Princeton (Theaterstück)
2012 Der Mentor (Theaterstück)
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Ulrich Noethen
Erscheinungsdatum 22.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732415588
Verlag Argon
Spieldauer 519 Minuten
Format & Qualität MP3, 519 Minuten
Verkaufsrang 32
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Buchhändler-Empfehlungen

Lesen ist Abenteuer im Kopf...

Ursula Schrott, Thalia-Buchhandlung Vöcklabruck

Daniel Kehlmann erzählt die (fiktiven) Lebensgeschichten der beiden Genies Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Beide vermaßen die Welt, der eine äußerlich durch viele Reisen, der andere innerlich durch die Kraft des Geistes. Mit viel Humor und erzählerischer Brillanz werden diese beiden Persönlichkeiten und ihre Zeit lebendig, werden sie auf ihre Reise geschickt. Ein außergewöhnlicher Abenteuerroman, der die Hauptfiguren augenzwinkernd zwischen Schrulligkeit und Genialität pendeln lässt. Und die Frage bleibt: haben sich die beiden auch im wirklichen Leben gekannt? Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, von der Sorte, wie man sie vielleicht einmal im Jahr findet...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
23
13
2
2
3

Kehlmann zeigt Menschen und ihre Fehler statt unantastbare Legenden der Wissenschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vor Kurzem besuchte ich meine Freundin Vera, eine der stilvollsten und gebildetsten Personen, die ich kenne. Wir unterhielten uns bei dem Kuchen, den sie gebacken hatte, über Bücher, und das Gespräch kam zum Erliegen, als sie erfuhr, dass ich "Die Vermessung der Welt" noch nicht gelesen hatte. Ohne ein weiteres Wort ging sie zu ... Vor Kurzem besuchte ich meine Freundin Vera, eine der stilvollsten und gebildetsten Personen, die ich kenne. Wir unterhielten uns bei dem Kuchen, den sie gebacken hatte, über Bücher, und das Gespräch kam zum Erliegen, als sie erfuhr, dass ich "Die Vermessung der Welt" noch nicht gelesen hatte. Ohne ein weiteres Wort ging sie zu ihrem Bücherregal und drückte es mir in die Hand. Danke, Vera! Schon auf den ersten Seiten macht das Buch schockierend viel Spaß in seiner Schilderung von Gauß als bockigem und griesgrämigem Unfreund. Genauso unterhaltsam sind Humboldts Abenteuer auf seiner Forschungsreise, die nicht zuletzt die Perspektive des weißen Manns ad absurdum führen. Trotzdem gibt es für beide Figuren auch ernsthaftere Abgründe, und auch viele weitere Figuren erhalten ihren Raum, den Leser einzunehmen - allen voran Gauß' Sohn Eugen. 2006 war "Die Vermessung der Welt" das zweitmeistverkaufte Buch weltweit. Ich kam etwas später dazu, aber an alle, die denken, der Zug des Hypes sei abgefahren: Das Buch sollte Pflichtlektüre für jeden sein!

Die Vermessung der Welt
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kehlmann bringt uns die Charaktere hinter den gewaltigen Verdiensten und den überaus ruhmreichen Namen näher. Die Lebensläufe dieser geistigen Größen bieten für einen begnadeten Erzähler ohnehin Abenteuer genug und Kehlmanns unvergleichlich hintergründiger Humor macht dieses Buch zu einem einmaligen Leseerlebnis!

Wissenschaft und mehr aus dem Leben zweier Genies!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Obwohl ich "Die Vermessung der Welt" in der Schule als Pflichtlektüre hatte und die a aus Prinzip immer eher doof waren hat mich dieses Buch begeistert. Es ist toll zu lesen und man erfährt ganz nebenbei viel über das Leben und Schaffen von Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Toll, das es solch informative Romane gibt!