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Die Zeit der Kraniche

Roman

Die Ostpreußen Saga 3

(31)
Zeiten des Aufruhrs.

Nach dem dringlich herbeigesehnten Ende des Krieges besetzen die sowjetischen Truppen das Land. Viele Gutsfamilien verlassen ihre Heimat und ziehen in den Westen. Auch Gebhards Brüder und seine Mutter. Er jedoch kann sich einfach nicht dazu entschließen, das Land seiner Väter zu verlassen. Dann wird er denunziert und verhaftet. Frederike droht das gleiche Schicksal. In letzter Sekunde schafft sie es zu fliehen – aber wird ihr ein Neuanfang gelingen? Und was ist mit Gebhard?

Der Abschluss der großen Ostpreußen-Saga von Bestsellerautorin Ulrike Renk.
Portrait
Ulrike Renk, 1967 in Detmold geboren, studierte in Aachen Anglistik, Soziologie und Literaturwissenschaften.§Heute lebt sie mir ihrer Familie am Niederrhein.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 500 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783841214492
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 2316 KB
Verkaufsrang 351
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Eines der stärksten Bücher meines Lese-Jahres 2018!
von Monika Schulte aus Hagen am 09.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Alle haben so sehr das Ende des Krieges herbei gesehnt, doch für die Gutsfamilie von Mansfeld hat der Schrecken noch immer kein Ende. Kaum konnte Gebhard bei einem Bombenangriff auf Potsdam der Gestapohaft entfliehen, wird er Ende des Krieges von den sowjetischen Besatzern aufgrund Spionageverdachts erneut verhaftet. Frederike, von... Alle haben so sehr das Ende des Krieges herbei gesehnt, doch für die Gutsfamilie von Mansfeld hat der Schrecken noch immer kein Ende. Kaum konnte Gebhard bei einem Bombenangriff auf Potsdam der Gestapohaft entfliehen, wird er Ende des Krieges von den sowjetischen Besatzern aufgrund Spionageverdachts erneut verhaftet. Frederike, von allen liebevoll Freddy genannt, muss ich abermals ganz alleine mit ihren Kindern durchschlagen. Während des Krieges waren sie wenigstens noch alle zusammen. Die Familie, die Leute, um die sich Gebhard und Freddy immer liebevoll gekümmert haben. Sogar für all die Fremdarbeiter und Flüchtlinge hielten sie immer ein paar Kleinigkeiten und liebevolle Worte parat. Doch nun ist Gebhard abermals in Haft. Die Fremdarbeiter sind in ihre jeweilige Heimat zurück gegangen. Dafür wurden ausgebombte Familien aus Berlin und Umgebung auf dem Gutshof einquartiert. Frederike weiß oftmals nicht weiter. Inzwischen ist ihre ganze Familie in den Westen geflohen. Sie wollte auf dem Burghof immer auf ihren geliebten Gebhard warten. Als die Sowjets ein weiteres Mal vor ihrer Haustür stehen, muss Frederike schnell handeln. Ihr und den Kindern gelingt knapp die Flucht, doch wie geht es nun weiter? Frederike hat gelernt, ein Gut zu leiten, doch wird sie auch in einer Stadt für sich und ihre Kinder sorgen können? Und was ist mit Gebhard? Wird sie ihn bald wiedersehen? "Die Zeit der Kraniche" - was für ein grandioser dritter Teil der Ostpreußen-Saga! Es ist die fesselnde und tief bewegende Geschichte der Frederike von Mansfeld, die ich als Leserin schon in den beiden ersten Teilen "Das Lied der Störche" und "Die Jahre der Schwalben" begleiten durfte. Wie schnell sich die Zeiten, das Leben und alles drumherum verändert haben! Im dritten Teil hat sich Ulrike Renk selbst übertroffen. Ganz große Erzählkunst! Man fühlt sich ergriffen. Man leidet mit Freddy und ihrer Familie - vielleicht noch ein bisschen mehr, wenn einem klar wird, dass die meisten der Personen tatsächlich gelebt haben. Es ist ein fiktiver Roman und dennoch angelehnt an wahre Begebenheiten, an wahre Schicksale. "Die Zeit der Kraniche" - spannend, authentisch. Gänsehaut hatte ich, als sich einer der sogenannten Todesmärsche durch das Dorf schleppte. Meine Mutter hat von diesen Menschen erzählt. Sie hat erzählt, dass sie ihnen als Kinder Wasser und Brotstücke zugesteckt haben, aber erst jetzt wird mir so richtig klar, dass es Menschen der Todesmärsche waren, von denen sie erzählt hat. Diese Geschichte berührt, sie macht nachdenklich, sie beschäftigt einen. Ulrike Renk setzt sich sehr einfühlsam mit dem Thema, mit dieser Geschichte auseinander. Sie haucht den Personen Leben ein. Ich sah einen Film, einen tragischen, einen bewegenden Film. Für mich ist "Die Zeit der Kraniche" eines der stärksten Bücher meines Lese-Jahres 2018!

Großartiges Finale ? Zum Wegschmökern!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Warten auf das Finale der Ostpreußen-Saga hat sich gelohnt. Die gebürtige Detmolder Autorin, die heute in Krefeld lebt, verwebt in Teil 3 gekonnt historische wahre Ereignisse mit eindrucksvoller Fiktion. Durch ihren flüssigen, bildreichen Schreibstil versetzt sie ihre LeserInnen zurück in den Herbst 1944. Wir können die bedrückende... Das Warten auf das Finale der Ostpreußen-Saga hat sich gelohnt. Die gebürtige Detmolder Autorin, die heute in Krefeld lebt, verwebt in Teil 3 gekonnt historische wahre Ereignisse mit eindrucksvoller Fiktion. Durch ihren flüssigen, bildreichen Schreibstil versetzt sie ihre LeserInnen zurück in den Herbst 1944. Wir können die bedrückende Atmosphäre und die Hilfslosigkeit der Menschen gut nachempfinden. In Ostpreußen begeben sich viele Menschen auf einen Leidenszug durch das zerstörte Deutschland in der Hoffnung auf einen Neuanfang weit ab der Heimat. Einzig Gutsherr Gebhard von Mansfeld bleibt zuhause. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Er wird denunziert, wiederholt verhaftet und ist der Willkür des nationalsozialistischen Regimes ausgesetzt. Seine Frau Frederike ist einmal mehr auf sich selbst gestellt. Wieder ist es ihre Aufgabe die Geschicke des Gutshofs in Prignitz zu lenken. Ihr dramatisches Schicksal berührt, man hofft und bangt mit ihr. Ein großartiger Schmöker, insbesondere deshalb, weil er auf einer wahren Begebenheit beruht. Ein Trost für all die, die nicht genug von Renk's Familiengeschichten bekommen können: Anfang Dezember 2018 erscheint ihre neue Saga ?Jahre aus Seide?, in dessen Fokus das Leben der Krefelder Familien Merländer und Meyer steht. Und wer nicht mehr solange warten mag, der kann sich auf ihren abgeschlossener Weihnachtsroman ?Das Fest der kleinen Wunder? freuen (erscheint am 14.09.2018).

Krönender Abschluss
von Eliza am 14.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Abschluss der Ostpreußen-Saga macht da weiter, wo der vorige Band aufgehört hat. Sowohl das Cover als auch der Titel fügen sich in das Gesamtbild der Saga wunderbar ein. Vor allen Dingen überzeugt aber die Story auf der gesamten Linie. Direkt von der ersten Seite an ist es Frederike, genannt... Der Abschluss der Ostpreußen-Saga macht da weiter, wo der vorige Band aufgehört hat. Sowohl das Cover als auch der Titel fügen sich in das Gesamtbild der Saga wunderbar ein. Vor allen Dingen überzeugt aber die Story auf der gesamten Linie. Direkt von der ersten Seite an ist es Frederike, genannt Freddy, diejenige mit der die Leser sich wieder identifizieren kann. Man hat die Protagonisten und die anderen Figuren schon aus den vorherigen Bänden so lieb gewonnen, dass es ein klein wenig ist, als wenn man gute alte Bekannte wieder treffen würde. Freddy ist eine tolle Frau, die aus ganzem Herzen liebt und für das kämpft, was ihr wichtig und lieb ist. Die Männer in diesem Roman spielen eine untergeordnete Rolle: Freddys Mann, Gebhard, wird inhaftiert und kann somit nicht aktiv handeln. Klein Gebhard, Freddys Sohn ist zu klein, um aktiv ins Geschehen einzugreifen. Das Personal ist schon eher in der Lage in dieser Notsituation das Leben mitzugestalten, hier hat mir vor allen Dingen die Köchin gefallen, die es immer wieder in ihrer ganz eigenen Mundart auf den Punkt brachte. Der Roman ist chronologisch erzählt, sodass es der Autorin ganz wunderbar gelingt die Ereignisse ins rechte Licht zu rücken und uns Menschen des 21. Jahrhundert ein Gefühl zu geben, wie unsere Eltern und Großeltern diese Zeit erlebt haben, was sie getan haben und tun konnten, was sie wussten bzw. gewusst haben konnten. Zu keiner Zeit ist es mir schwer gefallen, mich in das Geschehen auf dem Gut hineinzuversetzen, ich habe mit gebangt, mit gehofft, ich war wütend, traurig und enttäuscht. Ich nahm regen Anteil am Schicksal der Familie. Zum Schluss hat man das Gefühl Freunde zurücklassen zu müssen. Wunderbar fand ich wieder die Einflechtung des Dialekts, dies macht meiner Meinung den Roman, bzw. die Figuren, die den Dialekt benutzen, noch authentischer und greifbarer. Ich kann diese Ostpreuße-Saga wirklich nur allen Fans von Familienromanen bzw. Familiensagas ans Herz legen. Wobei hier sicherlich die Damen in der Überzahl sein werden, was sehr wahrscheinlich von der Autorin und dem Verlag auch so gewollt sein wird. Im Nachwort beschreibt Ulrike Renk ausführlich, welche Personen einem realen Vorbild entsprechen und in wie weit sie sich von der Realität entfernt hat. Von mir gibt es deshalb eine klare Lese- und Kaufempfehlung. Genau der richtige Stoff für lange Abende auf der Couch.