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111 Gründe, den SV Waldhof Mannheim zu lieben

Eine Liebeserklärung an den großartigsten Fußballverein der Welt

111 Geschichten über diesen großartigen Verein aus dem Mannheimer Norden – mal kurios, mal lustig, mal traurig, aber immer mit Herzblut

SV Waldhof Mannheim? Da war doch irgendwas? Der ehemalige Bundesligist aus der Hauptstadt der Kurpfalz ist noch relativ bekannt, obwohl er seit mehr als 14 Jahren den unterklassigen Ligen Fußballdeutschlands angehört.

In seiner 110-jährigen Geschichte hat der Verein natürlich einiges an interessanten Geschichten mitgeprägt, die hier erzählt werden: Woher rührt die Rivalität zu Offenbach? Wie viele Zähne verlor Ludwig Siffling auf dem Platz? Was hat ein Hammel mit dem Auseinanderbrechen der Mannschaft zu tun?

Antworten auf diese drängenden Fragen sowie viele weitere Geschichten rund um den SVW finden sich in diesem Buch. Nicht nur für Waldhöfer unterhaltsam!

Der SV Waldhof Mannheim 07 hat in seiner 110-jährigen Geschichte alle Höhen und Tiefen erlebt. Er ging von ganz unten nach ganz oben und wieder nach ganz unten. Dabei passierten Dinge, die einer griechischen Tragödie würdig wären.

Wer sich nach Titeln und Erfolgen sehnt, der ist hier falsch. Wer sich daran erfreut, andere scheitern zu sehen, der sollte sowieso zum Arzt. Wer etwas für die »echten« Clubs aus Deutschland übrig hat, der ist hier richtig.

Der SVW hat viele interessante Geschichten zu erzählen, hat Fußballgrößen wie Bernd und Karlheinz Förster, Jürgen Kohler oder Christian Wörns hervorgebracht und war von 1983 bis 1990 Bundesligist. Trotz der jüngsten Jahre in der deutschen Fußballperipherie und trotz aller Tristesse kann der Mannheimer Klub aber auf eine eingeschworene Fangemeinde bauen. Denn: Der SVW steht wieder auf, ihr werdet es schon sehn – wir stehn zu dir ein Leben lang und werden niemals gehn!

EINIGE GRÜNDE
Weil man um die Süddeutsche Meisterschaft beschissen wurde. Weil ein Hammel die Mannschaft auseinanderriss. Weil Klaus Sinn mittags etwas essen muss. Weil man keine Lust hatte, unter diesen Bedingungen Deutscher Meister zu werden. Weil man eigentlich der beste Erstligist Deutschlands ist und überhaupt. Weil Frau Kobberger die Ersatzmutti für alle war. Weil man es als einziger Verein geschafft hat, am 12.05.1984 NICHT zu treffen. Weil der Stadionsprecher einem Drillinge machen kann. Weil Eike Immel keinen Gedanken daran verschwendet hat, dass der Waldhof absteigt. Weil man sich ganz schlecht bei Herbert Grönemeyer bedient hat. Weil ein Zuschauer des SVW das Zeitspiel revolutioniert hat. Weil Jürgen Klopp mit brennenden Mülltonnen begrüßt wurde. Weil man fast den Spieler Lúcio verpflichtet hätte. Weil der Walter mit Nagel im Bein am besten spielte. Weil man einen Weltrekord für Zuschauer in der Oberliga hält.
Portrait
TILO DORNBUSCH, Jahrgang 1985, hat den Fußball von seinen Eltern NICHT in die Wiege gelegt bekommen und kann heute immer noch keinen Ball geradeaus kicken. Doch als er über einen Onkel zum Waldhof kam, war es um ihn geschehen. Nach Abitur in Mannheim, kaufmännischer Ausbildung und anschließendem Studium der Sozialen Arbeit in Lumbehafe ist er seit 2014 im Vereinsumfeld tätig.

MARTIN WILLIG, Jahrgang 1961, gehört zum Waldhof wie Eichbaum-Bier. Der Gärtner, Erzieher, Kicker, Dichter und Lebenskünstler geht seit 1972 zum SVW und kann am Spieltag keine drei Meter laufen, ohne dass ihm jemand die Hand schütteln will. Sein Bekanntheitsgrad führte dazu, dass man wegen dieses Buches an ihn herantrat.
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  • Wenn man ehrlich ist, spricht nicht viel dafür, Waldhof-Fan zu sein. Der Alltag ist trostlos, der Erfolg nicht vorhanden, und kaum hat man wieder Hoffnung geschöpft, dass es besser werden könnte, schafft es der Verein immer irgendwie, einem mit Anlauf in die Eier zu treten.

    Was hält einen also bei der Stange? Zum einen die Gemeinschaft - bei wenigen anderen Vereinen mit ähnlicher Historie und Ligenzugehörigkeit geht es dermaßen familiär und sympathisch-unprofessionell zu, hier gibt es noch Spieler zum Anfassen sowie ein fast leeres Großstadion, das zum Zusammenrücken einlädt. Schneller wird man nirgendwo integriert, Hauptsache, man ist authentisch und "kään Depp". Hier trägt man das Herz auf der Zunge, ist vom Leben gezeichnet, aber nie am Aufgeben.

    Tilo Dornbusch & Martin Willig
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 248
Erscheinungsdatum 01.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86265-686-8
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,5 cm
Gewicht 249 g
Buch (Taschenbuch)
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