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Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Arthur Franz
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 31.08.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-938484-40-1
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 19/13,2/4,3 cm
Gewicht 475 g
Übersetzer Arthur Franz
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von Zitronenblau am 16.09.2009
Bewertet: Taschenbuch

Die Essais. Montaigne ist ihr unbestreitbarer Begründer - jener literarischen Gattung, die vom ästhetischen, jedoch logischen Gedanken lebt. Nach wiederholtem Lesen, das ganz klar immer wieder getan werden muss, würde ich dennoch einige Abstriche machen. Inwieweit war Montaigne Philosoph? Die Grenze zwischen diesem und dem Literaten waren seinerzeit wohl... Die Essais. Montaigne ist ihr unbestreitbarer Begründer - jener literarischen Gattung, die vom ästhetischen, jedoch logischen Gedanken lebt. Nach wiederholtem Lesen, das ganz klar immer wieder getan werden muss, würde ich dennoch einige Abstriche machen. Inwieweit war Montaigne Philosoph? Die Grenze zwischen diesem und dem Literaten waren seinerzeit wohl fließender als heute. Somit ergießen sich dem Lesenden Montaignes Betrachtungen, die - mal zeitlos, mal weniger - verschiedene "Lebensaspekte" durchleuchten, sei es der Ruhm, die Freundschaft, Autobiographisches durch und durch, die Liebe, die Kannibalen oder Vergilverse... Alles in allem ein Konvolut voller kleiner Essais, die letztlich kaum berauschen, aber hie und da ein Funkeln verbreiten. Weltliteratur sowieso - von daher: drei (gute) Sterne für den Turmphilosophen.

Selbstreflexion der kollektiven Bürgerseele!
von einer Kundin/einem Kunden am 31.12.2005

"Daß ein solcher Mensch geschrieben hat, dadurch ist wahrlich die Lust, auf dieser Erde zu leben, vermehrt worden." Friedrich Nietzsche Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Immerhin hat uns dieser Mann mit "Also sprach Zarathustra" einer der genialsten Prosa-Dichtungen der Weltliteratur hinterlassen, und wenn er sich auch manchmal geirrt... "Daß ein solcher Mensch geschrieben hat, dadurch ist wahrlich die Lust, auf dieser Erde zu leben, vermehrt worden." Friedrich Nietzsche Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Immerhin hat uns dieser Mann mit "Also sprach Zarathustra" einer der genialsten Prosa-Dichtungen der Weltliteratur hinterlassen, und wenn er sich auch manchmal geirrt haben mag, in diesem Fall behält er Recht. Nietzsche hat ja zeit seines Lebens (nicht immer explizit, aber doch) den Übermenschen propagiert, um gleichzeitig den in Konvention, Furcht und Aberglaube verstrickten Bürger zu verlachen. Ähnliches unternimmt Montaigne in seinem Essayband "Um recht zu leben", doch ohne zu jammern, oder gar Verdrossenheit aufkommen zu lassen. Schon im Vorwort warnt er die Leser, dass durch diesen Text seine private und persönliche Sicht der Dinge weht. "Dies ist ein aufrichtiges Buch", leitet er sein Vorwort ein und wettert -nicht ohne Humor!- über die Kurzsichtigkeit und Engstirnigkeit der Normalos dieser Welt. Hier das "Schöne, durch Zucht veredelte", dort das "Träge, durch Zufall enstandene". Auch bei Montaigne gibt es die Gegensätze. Aber er weiss, dass Gut und Böse eine Frage des Standpunktes sind. Und nicht zuletzt deshalb -weil das Angenehme selten das Gute ist- wird der Übermensch wohl noch eine Weile warten müssen, bis er in Abrahams Wurstkessel zu einem serienreifen, für die Massenproduktion zugelassenen Prototypen herangereift ist. Bis dahin viel Spass beim Lesen, Schmunzeln und Lachen dieser Selbstreflexion der kollektiven Bürger-Seele!