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Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war

Gekürzte Lesung. Ausgezeichnet mit dem Deutsche Hörbuchpreis 2018 für Beste Interpretin (Valerie Tscheplanowa)

Ein paar Dinge weiß ich sicher: Ich bin seit einhundertsechsundvierzig Tagen da. Ich habe einen Plan. Manchmal lüge ich. Das ist alles, was Nelli von sich preisgibt. Die junge Waise hat nach einem Bombenangriff Unterschlupf bei einer Bauernfamilie in der Ostmark gefunden. Der Krieg ist im März ’45 allgegenwärtig, doch die ländlichen Gepflogenheiten und Bräuche werden stoisch gepflegt. Dann kommt ein Fremder auf den Hof. Michail hat Hunger, im Gepäck eine abenteuerliche Geschichte – und eine Bildrolle. Als wenige Tage später Wehrmachtssoldaten eintreffen, wird nicht nur über sein Schicksal entschieden.
Portrait
Sprecherin: Die aus Kasan stammende Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin Valery Tscheplanowa wurde 2014 mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis und 2015 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Nach Engagements am Deutschen Theater und am Schauspiel Frankfurt wechselte sie ans Münchner Residenztheater, wo sie ihre brillante Vielseitigkeit u.a. als Antigone und als Franz Moor in der gefeierten Inszenierung "Die Räuber" unter Beweis stellt.
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    1. Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war
    2. 14. März 1945
    3. 14. März 1945
    4. 14. März 1945
    5. 14. März 1945
    6. 14. März 1945
    7. 17. März 1945
    8. 17. März 1945
    9. 17. März 1945
    10. 17. März 1945
    11. 17. März 1945
    12. 17. März 1945
    13. 17. März 1945
    14. Die Geschichte vom nicht ertrunkenen Kind
    15. Die Geschichte vom nicht ertrunkenen Kind
    16. Die Geschichte vom nicht ertrunkenen Kind
    17. 20. März 1945
    18. 20. März 1945
    19. 20. März 1945
    20. 20. März 1945
    21. 20. März 1945
    22. 20. März 1945
    23. 21. März 1945
    24. 21. März 1945
    25. 21. März 1945
    26. 21. März 1945
    27. 21. März 1945
    28. 21. März 1945
    29. Die Geschichte vom nicht erhängten Soldaten
    30. Die Geschichte vom nicht erhängten Soldaten
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    1. Die Geschichte vom nicht erhängten Soldaten
    2. Die Geschichte vom nicht erhängten Soldaten
    3. Die Geschichte vom nicht erhängten Soldaten
    4. Die Geschichte vom nicht erhängten Soldaten
    5. Die Geschichte vom nicht erhängten Soldaten
    6. 29. März 1945
    7. 29. März 1945
    8. 29. März 1945
    9. 29. März 1945
    10. 29. März 1945
    11. 29. März 1945
    12. 30. März 1945
    13. 30. März 1945
    14. 30. März 1945
    15. 30. März 1945
    16. 30. März 1945
    17. 30. März 1945
    18. 30. März 1945
    19. 30. März 1945
    20. Die Geschichte vom nicht erschossenen Suprematisten
    21. Die Geschichte vom nicht erschossenen Suprematisten
    22. Die Geschichte vom nicht erschossenen Suprematisten
    23. Die Geschichte vom nicht erschossenen Suprematisten
    24. Die Geschichte vom nicht erschossenen Suprematisten
    25. Die Geschichte vom nicht erschossenen Suprematisten
    26. Die Geschichte vom nicht erschossenen Suprematisten
    27. Die Geschichte vom nicht erschossenen Suprematisten
    28. 1. April 1945
    29. 1. April 1945
    30. Die Geschichte vom glücklichen Ende
    31. Die Geschichte vom glücklichen Ende
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Valerie Tscheplanowa
Anzahl 2
Sprache Deutsch
EAN 9783956392962
Genre Belletristik
Verlag Audio media GmbH
Spieldauer 158 Minuten
Hörbuch (CD)
Hörbuch (CD)
19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

Was wäre gewesen wenn...

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Ein gelungener Rückblick speziell auf die österreichische Geschichte des letzten Kriegsjahres, der sowohl sprachlich als auch inhaltlich als auch figurentechnisch völlig überzeugt. Die genaue Auslegung der Erzählung regt zudem zum Nachdenken an und lässt einen nicht gleich wieder los. Ein idealer Tipp für Leser, die ein kurzes Buch mit großer Wirkung wünschen.

wundervoll

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Es ist das Jahr 1944. Der zweite Weltkrieg ist noch nicht ganz vorbei. Der Winter steht vor der Tür. Auf einem Bauernhof in Niederösterreich wird ein Mädchen als Pflegekind aufgenommen. Sie ist ungefähr 13 Jahre alt. An einen Namen erinnert sie sich nicht. Sie erinnert sich an gar nichts, so scheint es. Auf dem Bauernhof leben die Bäuerin, der Bauer, ihre fünf Töchter und der Bruder des Bauern- Laurenz. Leo der einzige Sohn ist im Krieg. Er ist noch nicht wieder nach Hause gekommen. Von der Familie wird das Mädchen Nelli genannt. Als eines Tages ein aus deutscher Gefangenschaft geflohener Ostarbeiter auf dem Bauernhof auftaucht, freundet sie sich mit ihm an. Der junge Russe hat nichts bei sich außer ein Bild. Die Gewissheit, dass der Krieg verloren ist, breitet sich aus. Eine Gruppe von auf dem Rückzug befindlichen Wehrmachtssoldaten fällt auf dem Bauernhof ein. "Der Tag an dem mein Großvater ein Held war" von Paulus Hochgatterer ist unter die Haut gehende, wundervolle Leselektüre.

Kundenbewertungen

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"Sie sagen, ich heiße Nelli. Manchmal glaube ich es, manchmal nicht." (8)
von Miri am 05.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zur eigentlichen Geschichte nur soviel: Nelli = Bombengeschädigtes 13 jähriges Mädchen kommt in eine Bauerfamilie, wo sie den weißrussischen Ex-Soldaten, Ex-Gefangenen und Ex-Arbeiter trifft. Alles, was er besitzt ist eine geheimnisvolle Rolle mit einem Gemälde (das verschollene Bild: Turm der blauen Pferde). Nachdem sich ein pa... Zur eigentlichen Geschichte nur soviel: Nelli = Bombengeschädigtes 13 jähriges Mädchen kommt in eine Bauerfamilie, wo sie den weißrussischen Ex-Soldaten, Ex-Gefangenen und Ex-Arbeiter trifft. Alles, was er besitzt ist eine geheimnisvolle Rolle mit einem Gemälde (das verschollene Bild: Turm der blauen Pferde). Nachdem sich ein paar Soldaten der Wehrmacht am Hof einquartieren, nimmt die Erzählung ihren Lauf ins...Ungewisse und Möglich-Unmögliche! Warum? Weil der Autor mehrere Ausgangsmöglichkeiten aufzeigt. Die Erzählform lässt die Geschichtsstränge offen. Leser vermutet, ahnt wie es ausgeht oder auch nicht. Dieses Konzept mag den einen oder anderen verwirren und wer explizite Geschichten mit klarem Ausgang mag, wird sich hier schwertun. Allerdings ist gerade diese Form das eigentliche Mittel zum Zweck. Das immer wieder Gehörte: Ich hatte keine Wahl, ich müsste meine Pflicht erfüllen, ich war gezwungen mitzumachen u.v.m. wird mit dieser Erzählform implizit kritisiert und die viele Ausgangsmöglichkeiten zeigen auf, dass man auch im Ausnahmezustand seine Wahl treffen kann/darf/soll.

Finale (Weltkriegs-)Tage in den Bergen - gelungene Erzählung
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Kammerspiel: in eindringliche Sprache bzw.Bilder gefasst, bringt uns der Autor auf nur 112 Seiten die letzten Weltkriegstage in einem österreichischem Tal vor Augen.In verdichteter Sprache erleben wir Grausames neben Mitmenschlichkeit, bäuerlichen (Kriegs-)Alltag,aber auch Empathie und Tapferkeit. Als eine kleine Gruppe Weh... Ein Kammerspiel: in eindringliche Sprache bzw.Bilder gefasst, bringt uns der Autor auf nur 112 Seiten die letzten Weltkriegstage in einem österreichischem Tal vor Augen.In verdichteter Sprache erleben wir Grausames neben Mitmenschlichkeit, bäuerlichen (Kriegs-)Alltag,aber auch Empathie und Tapferkeit. Als eine kleine Gruppe Wehrmachtssoldaten auf dem Bauernhof der Familie einfällt, die als Einquartierung bereits eine traumatisierte Dreizehnjährige (und seit kurzem einen russischen Zwangsarbeiter-Flüchtling) beherbergt, droht die Situation zu eskalieren und den Bergleuten bleibt nicht mehr viel Spielraum... Karg, nüchtern und manchmal doch poetisch zugleich, packt uns Hochgatterer bei der Gurgel und lässt uns betroffen zurück. Eine Erzählung, die mehr fasst als mancher Roman....

Preisverdächtig
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Niederösterreich Ende 1944 - eine Bauernfamilie, deren Hof außerhalb des Dorfes liegt, nimmt ein junges Mädchen auf. Sie ist schwer traumatisiert und kann sich nicht mal an ihren Namen erinnern. Die Behörden vermuten, das sie die Tochter einer Rüstungsarbeiterin aus dem Barnat ist. Die Fabrik wurde durch Bomben vollständig zerst... Niederösterreich Ende 1944 - eine Bauernfamilie, deren Hof außerhalb des Dorfes liegt, nimmt ein junges Mädchen auf. Sie ist schwer traumatisiert und kann sich nicht mal an ihren Namen erinnern. Die Behörden vermuten, das sie die Tochter einer Rüstungsarbeiterin aus dem Barnat ist. Die Fabrik wurde durch Bomben vollständig zerstört und die Mutter ist tot. Nelli, wie die Familie sie nennt, lebt sich sehr schnell ein - aber ihre Erinnerungen, die sie verschweigt, sind deutlich anders.... Anfang 1945 strandet ein russischer Fremdarbeiter auf dem Hof. Er hütet eine Bilderrolle wie seinen Augapfel und auch er hat einen eigene Geschichte..... Das Leben geht friedlich weiter - bis eine Gruppe Wehrmachtsoldaten auf den Hof kommen und anfangen Fragen zu stellen. Letzten Endes gibt es nur eine Lösung .... Oder doch eine zweite Möglichkeit? Auch die wird angeboten ...... Diese Geschichte besticht durch ihre eindrucksvolle Sprache. Mit wenigen Worten ist alles gesagt - und doch lesen wir viel mehr zwischen den Zeilen.