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Was man von hier aus sehen kann

Roman

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.07.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783832189624
Verlag DUMONT Buchverlag
Dateigröße 1410 KB
Verkaufsrang 1.545
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Buchhändler-Empfehlungen

„Großartiger Roman“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Eines der meiner Ansicht nach ergreifendsten und schönsten Bücher der letzten Jahre hat die Deutsche Mariana Leky geschrieben. Und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, auch im Feuilleton hat der Roman viel Lob geerntet. Ironischerweise merkt man sich aber offenbar den Titel nur sehr schwer - ich ertappe mich selber oft dabei, wie aus "Was man von hier aus sehen kann" plötzlich "Was kann man hier sehen" oder "Man kann von hier aus was sehen" wird. Deswegen ist es für mich schlichtweg das Okapibuch. Denn wie viele Bücher gibt es, in denen ein Okapi so eine wichtige Rolle spielt?

In "Was man von hier aus sehen kann" jedenfalls erscheint der alten Selma immer dann ein Okapi, wenn es für einen Dorfbewohner mal wieder Zeit wird, Abschied von dieser Welt zu nehmen. Das ganze Dorf weiß Bescheid und Selmas Okapi-Träume sind nicht gern gesehen und auch dementsprechend gefürchtet. Manch einer verlässt sein Zuhause gar nicht an solchen Tagen, nicht, weil man dem Tod so entrinnen kann, aber zuhause stirbt sich's einfach ein klein wenig gemütlicher. Und so beginnt es auch - Selma träumt von einem Okapi - und fast scheint es, als ob das Okapi diesmal nur irrtümlich in ihrem Traum aufgetaucht wäre.

Berührend, erfrischend, lustig, traurig und schön!
Eines der meiner Ansicht nach ergreifendsten und schönsten Bücher der letzten Jahre hat die Deutsche Mariana Leky geschrieben. Und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, auch im Feuilleton hat der Roman viel Lob geerntet. Ironischerweise merkt man sich aber offenbar den Titel nur sehr schwer - ich ertappe mich selber oft dabei, wie aus "Was man von hier aus sehen kann" plötzlich "Was kann man hier sehen" oder "Man kann von hier aus was sehen" wird. Deswegen ist es für mich schlichtweg das Okapibuch. Denn wie viele Bücher gibt es, in denen ein Okapi so eine wichtige Rolle spielt?

In "Was man von hier aus sehen kann" jedenfalls erscheint der alten Selma immer dann ein Okapi, wenn es für einen Dorfbewohner mal wieder Zeit wird, Abschied von dieser Welt zu nehmen. Das ganze Dorf weiß Bescheid und Selmas Okapi-Träume sind nicht gern gesehen und auch dementsprechend gefürchtet. Manch einer verlässt sein Zuhause gar nicht an solchen Tagen, nicht, weil man dem Tod so entrinnen kann, aber zuhause stirbt sich's einfach ein klein wenig gemütlicher. Und so beginnt es auch - Selma träumt von einem Okapi - und fast scheint es, als ob das Okapi diesmal nur irrtümlich in ihrem Traum aufgetaucht wäre.

Berührend, erfrischend, lustig, traurig und schön!

„Eine berührende Geschichte, in deren Zentrum viele verschrobene und liebenswerte Charaktere stehen.“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Mariana Lekys Roman über eine kleine Dorfgemeinschaft im Westerwald hat mich nach wenigen Seiten gepackt und erst am Ende wieder losgelassen. Das hat in erster Linie an den eigenwilligen, aber meist liebenswerten Charakteren gelegen. Mal hatte das Ganze ein bisschen was von einem Heimatroman, mal habe ich mich nach Stars Hollow, der Heimat der Gilmore Girls, versetzt gefühlt. Ein bisschen verwirrend finde ich im Nachhinein den Klappentext. Zwar spielt der Tod auch eine Rolle, aber in meinen Augen eher eine untergeordnete. Die Dorfgemeinschaft, das Erwachsenwerden, die Charaktere, die lernen müssen, über ihre Schatten zu springen, und natürlich die Liebe waren für mich viel zentralere Themen. Mariana Lekys Roman über eine kleine Dorfgemeinschaft im Westerwald hat mich nach wenigen Seiten gepackt und erst am Ende wieder losgelassen. Das hat in erster Linie an den eigenwilligen, aber meist liebenswerten Charakteren gelegen. Mal hatte das Ganze ein bisschen was von einem Heimatroman, mal habe ich mich nach Stars Hollow, der Heimat der Gilmore Girls, versetzt gefühlt. Ein bisschen verwirrend finde ich im Nachhinein den Klappentext. Zwar spielt der Tod auch eine Rolle, aber in meinen Augen eher eine untergeordnete. Die Dorfgemeinschaft, das Erwachsenwerden, die Charaktere, die lernen müssen, über ihre Schatten zu springen, und natürlich die Liebe waren für mich viel zentralere Themen.

„Manchmal muss man etwas Welt hereinlassen“

Jana Wottawa, Thalia-Buchhandlung Linz

"Was man von hier aus sehen kann" ist ein berührender und zugleich auch wahnsinnig witziger Roman. Man kann gar nicht anders, als die vielen schrulligen Charaktere mit all ihren Fehlern und Marotten sofort ins Herz zu schließen. Die Geschichten der einzelnen Protagonisten haben ihren eigenen Charme und lassen einen buchstäblich mitlachen und mitweinen, und ehrlich gesagt wäre ich am liebsten sofort in das Dorf zu Luise und Selma gezogen.


"Was man von hier aus sehen kann" ist ein berührender und zugleich auch wahnsinnig witziger Roman. Man kann gar nicht anders, als die vielen schrulligen Charaktere mit all ihren Fehlern und Marotten sofort ins Herz zu schließen. Die Geschichten der einzelnen Protagonisten haben ihren eigenen Charme und lassen einen buchstäblich mitlachen und mitweinen, und ehrlich gesagt wäre ich am liebsten sofort in das Dorf zu Luise und Selma gezogen.


„5 Sterne und noch einen oben drauf “

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Dieser Roman hat mir sehr sehr gefallen, wunderbar und schön erzählt, toller Schreibstil. Volle Leseempfehlung. Dieser Roman hat mir sehr sehr gefallen, wunderbar und schön erzählt, toller Schreibstil. Volle Leseempfehlung.

„Witzig, eigenwillig, liebenswert“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

Der Optiker und Selma, Palm und Elsbeth, Luise und Martin. Und Frederik. Mariana Lekys Roman ist voller besonderer Personen, die alle ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge haben. Absolut liebenswert geschrieben, steht dieser Roman ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsbücher von heuer. Stellenweise lakonisch, mit ganz viel trockenem Humor beschreibt die Autorin das Aufwachsen von Luise in diesem Konglomerat von Eigenwilligkeiten. Der Optiker und Selma, Palm und Elsbeth, Luise und Martin. Und Frederik. Mariana Lekys Roman ist voller besonderer Personen, die alle ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge haben. Absolut liebenswert geschrieben, steht dieser Roman ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsbücher von heuer. Stellenweise lakonisch, mit ganz viel trockenem Humor beschreibt die Autorin das Aufwachsen von Luise in diesem Konglomerat von Eigenwilligkeiten.

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein wunderschönes Buch, jede Situation jede Person wird so sichtbar beschrieben, als würde ein Film laufen, unbedingt Lesen! Schöne Sätze!! Für Fans von July Zeh. Ein wunderschönes Buch, jede Situation jede Person wird so sichtbar beschrieben, als würde ein Film laufen, unbedingt Lesen! Schöne Sätze!! Für Fans von July Zeh.

„Was man von hier aus sehen kann“

Lisa S., Thalia-Buchhandlung St. Pölten

..."ich sah noch wie das winzige Auge des Kaninchens rot wurde, dann nahm Martin meinen Kopf und drückte mein Gesicht an seinen Hals. "Schau nicht hin!" sagte er. Ich beschloss Martin später zu heiraten, weil ich fand der Richtige sei der, der einem das Hinsehen erspart, wenn die Welt ihren Lauf nimmt."......

Mit "Was man von hier aus sehen kann" ist es Mariana Leky gelungen den Heimatroman aus seiner verstaubten Ecke zu holen und uns dorthin zu entführen was Luise, Martin und Selma ihr Zuhause nennen.
Immer wenn Selma im Traum ein Okapi erscheint, stirbt in den nächsten 24 Stunden jemand in ihrem Dorf. Doch wohin mit der Angst vor dem Tod? Wagen was man schon so lange verbirgt? Wo einem die Liebe doch immer zu den ungünstigsten Zeiten in die Quere kommt!?

Tiefsinnig, erfrischend, herzzerreißend, wärmend und hinreißend sind nur einige der Worte die mir zu diesem zauberhaften Roman einfallen, denn diese Geschichte schafft etwas, das nicht viele Geschichten schaffen: sie bleibt.
..."ich sah noch wie das winzige Auge des Kaninchens rot wurde, dann nahm Martin meinen Kopf und drückte mein Gesicht an seinen Hals. "Schau nicht hin!" sagte er. Ich beschloss Martin später zu heiraten, weil ich fand der Richtige sei der, der einem das Hinsehen erspart, wenn die Welt ihren Lauf nimmt."......

Mit "Was man von hier aus sehen kann" ist es Mariana Leky gelungen den Heimatroman aus seiner verstaubten Ecke zu holen und uns dorthin zu entführen was Luise, Martin und Selma ihr Zuhause nennen.
Immer wenn Selma im Traum ein Okapi erscheint, stirbt in den nächsten 24 Stunden jemand in ihrem Dorf. Doch wohin mit der Angst vor dem Tod? Wagen was man schon so lange verbirgt? Wo einem die Liebe doch immer zu den ungünstigsten Zeiten in die Quere kommt!?

Tiefsinnig, erfrischend, herzzerreißend, wärmend und hinreißend sind nur einige der Worte die mir zu diesem zauberhaften Roman einfallen, denn diese Geschichte schafft etwas, das nicht viele Geschichten schaffen: sie bleibt.

„Schonmal von einem Okapi geträumt?“

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Ein sehr einfühlsamer, dezent erzählter Roman, der nicht an schrägen Figuren spart, die dem Leser aber garantiert ans Herz wachsen. Gerade auch sprachlich eine große Freude, da die Autorin sehr geschickt mit Sprichwörtern und Phrasen spielt. Die Mischung sorgt für ein ausgezeichnetes Stück Belletristik! Ein sehr einfühlsamer, dezent erzählter Roman, der nicht an schrägen Figuren spart, die dem Leser aber garantiert ans Herz wachsen. Gerade auch sprachlich eine große Freude, da die Autorin sehr geschickt mit Sprichwörtern und Phrasen spielt. Die Mischung sorgt für ein ausgezeichnetes Stück Belletristik!

„Wenn Selma von einem Okapi träumt..“

Kathrin Honauer, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

...ist gewiss dass innerhalb von 24 Stunden jemand aus dem kleinen Dorf im Westerwald sterben wird.
Als dies eines Tages wieder passiert gerät das ganze Dorf in Aufruhr.

Mit viel Gefühl zeichnet Leky das Bild eines beschaulichen Dorfes und dem Leben der etwas schrulligen Bewohner. Zusammen mit Luise, der Ich-Erzählerin, erleben sie Verlust und Trauer, Freude und Liebe.

Eines der besten Bücher das ich seit langem gelesen habe.
...ist gewiss dass innerhalb von 24 Stunden jemand aus dem kleinen Dorf im Westerwald sterben wird.
Als dies eines Tages wieder passiert gerät das ganze Dorf in Aufruhr.

Mit viel Gefühl zeichnet Leky das Bild eines beschaulichen Dorfes und dem Leben der etwas schrulligen Bewohner. Zusammen mit Luise, der Ich-Erzählerin, erleben sie Verlust und Trauer, Freude und Liebe.

Eines der besten Bücher das ich seit langem gelesen habe.

Margarete Stadlbauer, Thalia-Buchhandlung Linz

Dieser Roman ist einfach schön. Er hat mich traurig und glücklich gemacht. Die Geschichte ist gefühlvoll, bizarr und hinreißend. Die Charaktere voller Charme und Liebenswürdigkeit. Dieser Roman ist einfach schön. Er hat mich traurig und glücklich gemacht. Die Geschichte ist gefühlvoll, bizarr und hinreißend. Die Charaktere voller Charme und Liebenswürdigkeit.

„einfach nur großes, berührendes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Wenn das, was man lange angeschaut hat, etwas Bedeutsames war, etwas, das das ganz großflächige Leben in einer einzigen Bewegung umdreht, dann taucht dieses Nachbild immer wieder auf. " Sagt Selma. Selma ist Luises Großmutter. Luises Oma hat eine, im ganzen Ort für bare Münze genommene Fähigkeit. Sie kann den Tod vorhersehen. Nicht wer, nicht wo, nicht wann genau. Wenn sie von einem Okapi träumt, dann stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Und daran glaubt jeder im Dorf. Beinahe. Nur Luises Vater hält es für ausgemachten Unsinn. Als Luises allerbester Freund Martin bei einem tragischen Unglück ums Leben kommt, gerät Luises ganzes Leben aus den Fugen.
"Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky ist einfach nur großes, berührendes Lesevergnügen
"Wenn das, was man lange angeschaut hat, etwas Bedeutsames war, etwas, das das ganz großflächige Leben in einer einzigen Bewegung umdreht, dann taucht dieses Nachbild immer wieder auf. " Sagt Selma. Selma ist Luises Großmutter. Luises Oma hat eine, im ganzen Ort für bare Münze genommene Fähigkeit. Sie kann den Tod vorhersehen. Nicht wer, nicht wo, nicht wann genau. Wenn sie von einem Okapi träumt, dann stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Und daran glaubt jeder im Dorf. Beinahe. Nur Luises Vater hält es für ausgemachten Unsinn. Als Luises allerbester Freund Martin bei einem tragischen Unglück ums Leben kommt, gerät Luises ganzes Leben aus den Fugen.
"Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky ist einfach nur großes, berührendes Lesevergnügen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
217 Bewertungen
Übersicht
177
36
3
1
0

Eine positive Überraschung!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mariana Leky konnte mich mit diesem Buch sehr überraschen, denn normalerweise kann ich mich mit dem Genre nicht anfreunden. Aber die Autorin überzeugt mit einem tollen Schreibstil, dank dem mich auch die etwas langatmigeren Kapitel (die es hier meiner Meinung nach ab der Hälfte der Geschichte öfter gibt) nicht... Mariana Leky konnte mich mit diesem Buch sehr überraschen, denn normalerweise kann ich mich mit dem Genre nicht anfreunden. Aber die Autorin überzeugt mit einem tollen Schreibstil, dank dem mich auch die etwas langatmigeren Kapitel (die es hier meiner Meinung nach ab der Hälfte der Geschichte öfter gibt) nicht langweilen konnten!

Wundervolles Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wunderbar skurril, saukomisch und doch sehr berührend. Die Geschichte eines Dorfes und ihrer eigenwilligen Bewohner! Absolut lesenswert!

Wie stellt man Intimität mit der Welt her? Indem man sie hereinlässt!
von Miri am 27.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mariana Leky stellt eine Verbindung zwischen Charakteren, Natur und Leser her, die kaum lebendiger sein kann. Ein kleines Dorf, ein Okapi und die Vergänglichkeit der Zeit verbindet die Autorin mit ihrem Witz in eine tolle Story. Tolle und lebensnahe Charaktere entführen uns in eine "malerische, wunderschöne, paradiesische Gegend =... Mariana Leky stellt eine Verbindung zwischen Charakteren, Natur und Leser her, die kaum lebendiger sein kann. Ein kleines Dorf, ein Okapi und die Vergänglichkeit der Zeit verbindet die Autorin mit ihrem Witz in eine tolle Story. Tolle und lebensnahe Charaktere entführen uns in eine "malerische, wunderschöne, paradiesische Gegend = herrliche Symphonie aus Grün, Blau und Gold" (82) über die unausweichlich auch düstere Wolken (nicht nur Wolken, sondern auch Marlies) herziehen. Tod ist unausweichlich, Leben ist unausweichlich! Man muss immer wieder schmunzeln, allerdings verbirgt sich hinter diesem witzigen Buch auch eine tiefe Botschaft. Die verschiedene Charaktere zeigen uns, wie man mit der Welt und sich selbst im Klaren (oder auch nicht) sein kann. Und auch wenn die Luise an einigen Gräbern weinen muss, "aktualisiert sich" ("...wer nie wütend wird, kann sich nicht aktualisieren"; 219) immer wieder neu. Nur einer scheint den Tod zu überlisten können: Hund Alaska, der ausgelagerter Schmerz Luises Vaters. Aus irgendeinem Grund hat mich die Geschichte nicht 100 % überzeugen können, woran es lag, kann ich selber nicht so genau ausmachen. Mein Eindruck bleibt: es ist nett, es ist anders, einzigartig aber nicht vollkommen. Sprache hat mich begeistert auch wenn man sich ein bisschen einlesen muss. Mir hat das Buch auf jeden Fall Spaß gemacht, tolle Sprüche, tiefgründige Beobachtungen und auch wenn das Buch auf den ersten (auch zweiten) Blick von einer eher banalen Liebesgeschichte zwischen Luise und Frederik handelt, bringt das Dörfchen und seine einzigartigen und doch irgendwie gewöhnlichen Bewohner einen zum Nachdenken. Meine Empfehlung hat das Buch auf jeden Fall, für alle, die "mehr Welt hereinlassen" (73)möchten ist es perfekt.