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Chefvisite

Die unerwartete Rückkehr des Auferstandenen. Roman

Albrecht Gralle

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Beschreibung

Ist das wirklich möglich? In seinem Israelurlaub triftt der eher unscheinbare Oliver auf keinen geringeren als … Jesus. Der Auferstandene ist in aller Heimlichkeit für eine Chefvisite zurückgekhrt, um hier nach dem Rechten zu sehen und "ein paar wichtige Dinge anzustoßen". Bei seinem aktuellen Vorhaben soll Oliver ihm helfen. Nachdem der sich überzeugen lässt, folgt er Jesus und begibt sich auf eine wunderbare Reise mit dem Auferstandenen. Jesus verhält sich auch diesmal so völlig anders, als man es erwartet hätte: Er reißt eine Papst-Audienz an sich, stellt sich fundamentalistischen Demonstranten in den Weg oder sorgt mit Spontanheilungen beim Stadtbummel für reichlich Verwirrung. Und aus den unscheinbaren Begegnungen, die die beiden erleben, beginnen bald große Dinge zu entstehen. Nach dem Bestseller "Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete" (6. Auflage) der neue Roman von Albrecht Gralle. Überraschend, witzig und mit viel Tiefgang.

Albrecht Gralle, 1949 in Stuttgart geboren, studierte evangelische Theologie. Danach verschiedene Anstellungen im In- und Ausland als Pastor und Dozent. Seit 1976 schreibt Albrecht Gralle Kurzgeschichten. Es folgten Romane und Kinderbücher. Er wohnt mit seiner Frau in Northeim bei Göttingen und hat vier Kinder.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 232
Erscheinungsdatum 01.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86506-984-9
Verlag Brendow
Maße (L/B/H) 21,1/13,9/2,5 cm
Gewicht 376 g
Auflage 2. Auflage 26.03.2018

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Modernes Evangelium
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 24.01.2018

In modernem Umfeld wird hier von der Wiederkunft des Erlösers berichtet. Er ist wieder da, um bestimmte Dinge anzuregen und Menschen Mut zu machen. Berichtet wird alles von einem Mann, der ihn begleiten und alles aufschreiben soll. Dies ist ein Buch, bei dem ich nicht so richtig weiß, was ich davon halten soll. Es endet damit, ... In modernem Umfeld wird hier von der Wiederkunft des Erlösers berichtet. Er ist wieder da, um bestimmte Dinge anzuregen und Menschen Mut zu machen. Berichtet wird alles von einem Mann, der ihn begleiten und alles aufschreiben soll. Dies ist ein Buch, bei dem ich nicht so richtig weiß, was ich davon halten soll. Es endet damit, dass der Autor von einem Erlebnis erzählt – einer besonders eindrücklichen Predigt in einer Kirche – mit dem auch die Geschichte des Buches endet. Dann fordert er uns auf, selbst zu entscheiden, ob wir die Geschichte für wahr halten oder nicht. Dazu werde ich auch jetzt nichts weiter schreiben, denn das gehört nicht hierher, das muss wirklich jeder Leser selbst entscheiden. Zum Schreibstil: Man könnte sagen, der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, ich fand ihn extrem anstrengend. Es sind vor allem kurze, knappe Sätze, viele Unterhaltungen, wenige Erklärungen. Auch das Umfeld wird sehr spärlich beschrieben, es geht eher um die Personen und was sie sagen. Mir hat das Buch aus dieser Sicht überhaupt nicht zugesagt, da war nichts, was ich als besondere schriftstellerische Leistung wahrgenommen hätte. Um es kurz zu sagen: Das Buch hätte fast jeder schreiben können, wenn er die Geschichte vorliegen gehabt hätte. Unbeholfen wirkende Formulierungen und Gedankensprünge taten ihr Übriges, um diesen Eindruck zu verstärken. Für ein wirklich gutes Buch braucht es meiner Meinung nach aber auch einen gekonnten Umgang mit Sprache, und den habe ich größtenteils vermisst. Zur Geschichte: Viele der beschriebenen Ereignisse wirken sehr unplausibel im Verlauf der Handlung, das kann aber auch an dem erwähnten Schreibstil liegen. Da gibt es kaum Überleitungen zwischen den verschiedenen Abschnitten, sodass das meiste keinen rechten Zusammenhang zu haben scheint. Viele Beschreibungen sind sehr kindlich bzw. wirken irgendwie unvollständig, als würden hier und da Bruchstücke erzählt. Kleine Lichtblicke sind manchmal Dinge, die Jesus sagt, die teilweise an Stellen aus den Evangelien erinnern. Nur auf einen modernen Kontext umgedichtet. Fazit: Leider kein Buch für mich. Ich war froh, als ich damit fertig war. Dennoch möchte ich nicht ausschließen, dass es Leser gibt, denen es eher zusagt. Man sollte nur keinen ausgefeilten oder sprachlich herausragenden Roman erwarten. Als Idee einer modernen Version eines Evangeliums, in dem mit dem einen oder anderen Vorurteil aufgeräumt wird, kann man es vielleicht lesen. Von mir aber nur drei Sterne.

Überraschende Begegnungen mit Jesus und seinen Engeln
von LEXI am 09.11.2017

„Der auferstandene Christus spaziert durch das einundzwanzigste Jahrhundert und Oliver ist dabei!“ Oliver Sanders glaubt, seinen Augen nicht zu trauen, als ein Mann namens Jeschua in seinem Auferstehungskörper vom Ölberg herab steigt und behauptet, aus dem Himmel zu kommen. „Es war mal wieder soweit, ich bin zurück“ meint das... „Der auferstandene Christus spaziert durch das einundzwanzigste Jahrhundert und Oliver ist dabei!“ Oliver Sanders glaubt, seinen Augen nicht zu trauen, als ein Mann namens Jeschua in seinem Auferstehungskörper vom Ölberg herab steigt und behauptet, aus dem Himmel zu kommen. „Es war mal wieder soweit, ich bin zurück“ meint das Kommunikationstalent mit direktem Draht zu Gott. Im Zuge seiner Erlebnisse mit Oliver Sanders und dessen Ehefrau Charlotte vermehrt er Brot, Hosen und Hemden, heilt Kranke, verhindert in einer Nebenhandlung gemeinsam mit Ansgar Kolnik und seiner Enkelin Frida eine dramatische Entwicklung und rückt letztendlich sogar dem Papst den Kopf zurecht. Jeschua sieht Missstände, regt Veränderungen an und vertraut darauf, dass seine Anregungen Kreise ziehen. Doch Jeschua ist nicht der einzige Gesandte des Himmels, es begleiten ihn zudem auch noch fünf missionierende Engel, die vorübergehend Unterkunft bei Oliver und Charlotte beziehen. Dieser Roman stellt in meinen Augen den amüsanten Versuch dar, einen „Inspektionsbesuch“ von Jesus auf Erden auf sehr fantasievolle Weise zu beschreiben. Die Person des Jeschua fungiert in diesem Roman als Freund aus Israel und Seelsorger mit unzerstörbarem Auferstehungskörper. In seiner Geschichte greift Albrecht Gralle einige interessante Fragen auf. Beispielsweise fragt sich Oliver, ob Gott ebenfalls Grenzen gesetzt sind, und zwar als Grenzen in Form der menschlichen Freiheit. Er regt dazu an, sich selber zu fragen, was Jeschua wohl in ganz bestimmten Situationen tun würde. Eine Menge der im Buch enthaltenen Beschreibungen würde ich jedoch als reines Fantasieprodukt des Autors betrachten, die mit den Inhalten der Bibel nur wenig gemein haben. Kaffeeähnliche Getränke im Himmel, der großzügige Umgang Jeschuas mit seiner unlimitierten Kreditkarte, das eingebaute himmlische Navigationssystem der Engel und deren Urlaubsvertretung im Himmel, die Beschreibung der Eigenschaften himmlischer Kleider, die Freude der Kinder im Himmel beim „Löwen-Reiten“ oder die Tatsache, dass Verstorbene anderer Galaxien als Engel auftreten… all dies soll womöglich eine kleine „Modernisierung“ bewirken, Schwung ins Buch bringen und den im Klappentext erwähnten Witz versinnbildlichen. Der Protagonist dieses Buches ist definitiv Jeschua, seiner Person und seinen Aktivitäten wird die meiste Aufmerksamkeit zuteil. Die anderen Figuren der Handlung spielen eine eher untergeordnete Rolle, wobei das Ehepaar Sanders für die Rahmenhandlung, und Ansgar Kolnik und Frida Drewers für einen weiteren Erzählstrang mit gewissem Spannungsfaktor einen verantwortlich zeichnen. „Eine Geschichte ist wahr, wenn sie hätte passieren können“ – dieses Zitat trifft für meine Person jedenfalls nicht auf „Chefvisite“ zu. Die Lektüre dieses Buches war für mich definitiv ein reiner Ausflug in die Fantasie des Autors beziehungsweise in jene von Oliver Sanders, der Albrecht Gralle die Idee zu diesem Roman lieferte. Fazit: eine fiktive Geschichte mit sehr viel Fantasie, einer kleinen Prise Humor und einem sehr ungewöhnlichen Auferstandenen, die mich leider nicht ganz überzeugen konnte.

Diese Visite konnte mich nicht überzeugen
von SiCollier aus Bad Hersfeld am 22.09.2017

Wenn Gott sich jedes Mal vor der Sünde zurückgezogen hätte, wäre die Welt gottlos geworden und schon längst untergegangen. (Seite 23) „Bei Gott“, sagte Jeschua, „sind alle Dinge möglich. Aber manchmal sind die Umwege zu ihm gewaltig und langwierig.“ (S. 194) ..... Meine Meinung... Es ist ein paar Tage her, daß ich das Buch... Wenn Gott sich jedes Mal vor der Sünde zurückgezogen hätte, wäre die Welt gottlos geworden und schon längst untergegangen. (Seite 23) „Bei Gott“, sagte Jeschua, „sind alle Dinge möglich. Aber manchmal sind die Umwege zu ihm gewaltig und langwierig.“ (S. 194) ..... Meine Meinung... Es ist ein paar Tage her, daß ich das Buch beendet habe, und noch immer bin ich mir unsicher, welche Meinung ich dazu habe. Also, daß ich es beendet habe, darüber bin ich durchaus froh, diese Meinung ist eindeutig. Nur was ich von dem Inhalt halten soll, dessen bin ich mir immer noch unsicher. Zweifellos ist, daß der Autor einen flüssig und flott lesbaren Stil schreibt, für die Thematik angemessen. Das Buch liest sich also „schnell weg“ - ob ein solches wiederum so gut ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Seit ich vor einiger Zeit mit einem Autor eine Diskussion um ausgefeilten Sprachstil geführt habe, bin ich mir da nicht mehr so sicher, daß ein schnelles Lesen und Verstehen eines Textes unbedingt ein Zeichen von Qualität ist. Die Idee des Romans ist durchaus originell und hat mich gereizt, denn die Frage, wie Jesus wohl reagieren würde, käme er heute, habe ich mir selbst schon oft gestellt. Jesus hat zu seiner Zeit weder Tabus beachtet noch sich an die Regeln gehalten, wieso sollte das bei einer erneuten Ankunft auf der Erde heute anders sein? Insofern kann ich dem Autor folgen. Genau genommen, würde ich so ein Verhalten Jesu sogar erwarten. Aber würde er vieles, was er damals gelehrt hat, wirklich so radikal über den Haufen werfen, wie in diesem Buch dargestellt? So heißt es z. B. in Matthäus 5,18: „Amen, ich sage euch: bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.“, auch in weiteren Stellen im NT bekräftigt Jesus die Gültigkeit der Heiligen Schrift. Wie der Autor dann zu der Schlußfolgerung „Die Bibel ist kein Wahrheitslexikon, sondern ein seelsorgliches Buch.“ (vgl. S. 193, im Buchzusammenhang sinngemäß gemeint, man kann die Bibel so verstehen, wie man es gerade braucht), entzieht sich meinem Verständnis. Mehr als seltsam fand ich auch den Besuch beim Papst - obwohl, ich bin mir nicht ganz sicher, ob Autor und Verlag (beide evangelisch) bewußt ist, was sie mit der Darstellung im Buch implizieren: es wird nämlich der Primat des Papstes sowie indirekt seine Stellung als Stellvertreter Christi (und damit die Röm.-Kath. Kirche als die Kirche) dargestellt. Insofern stimme ich mit dem Autor allerdings überein. Und ein drittes sei noch erwähnt: Jesus tritt im Buch auf, sagt (sinngemäß) „Ich bin der Auferstandene Jesus, der gekommen ist, um nach dem Rechten zu sehen“ - und jeder glaubt das sofort ohne irgend einen Zweifel oder gar Rückfrage. Wenn zu mir jemand mit diesem Anspruch käme, würde ich schon etwas mehr als einen so nebenbei hingeworfenen Satz benötigen, um dem Glauben zu schenken. Mag sein, daß der wiedergekommene Jesus eine Ausstrahlung hatte, daß man ihm das sofort abnahm - nur hat der Autor mir das nicht nahe bringen können, ich mußte mir das als Erklärung selbst zusammen reimen. Auch hatte ich das Gefühl, immer wenn es ernst wird, blendet der Autor aus, als ob er nicht wüßte, wie er das schreiben bzw. beschreiben soll. Was mich am Buch aber wirklich gestört hat, ist die Nachbemerkung. Die ist nämlich keine Nachbemerkung, sondern Teil des Romans. Der Ist mitnichten mit dem Wort „Ende“ zu Ende, sondern erst mit der Nachbemerkung. Bei so etwas fühle ich mich vom Autor immer auf den Arm genommen, und das schätze ich nicht. Matheson hat das in seinem Roman „Das Ende ist nur der Anfang“ zwar sehr ähnlich gehandhabt, aber dort ist das als „Epilog“ gekennzeichnet - und damit eindeutig Teil der Romanhandlung. Hier wird der Eindruck erweckt, daß der Roman zu Ende sei und der Autor noch ein (sachliches) Nachwort gibt - was nicht stimmt. Inhaltlich gefallen - auch das gab es - haben mir die Aussagen Jesu über die Schöpfung und Entwicklung derselben sowie die Ansicht, daß die Erde nicht der einzige bewohnte Planet im Universum ist. Der Astrophysiker Sebastian von Hoerner hat in seinem Buch „Sind wir allein? SETI und das Leben im All“ die Wahrscheinlichkeit, daß es auf anderen Welten Leben gibt, ausgerechnet. Diese ist in Promille zwar extrem gering, bezogen auf die Größe des Universums jedoch in tatsächlicher Anzahl wiederum relativ hoch. Insgesamt habe ich „Chefvisite“ als ein gut und locker zu lesendes Buch empfunden, das die Möglichkeit eines erneuten Besuches Jesu auf der Erde durchspielt. Der Roman vermag einige, darunter durchaus positive, Denkanstöße zu vermitteln; jedoch hatte ich über weite Strecken das Gefühl, daß der Autor dem Jesus des Buches vor allem sein eigenes Wunschdenken in den Mund gelegt hat. Vieles davon mag dem heutigen Zeitgeist entsprechen, nur ob es auch dem Geist Jesu entspricht? ..... Mein Fazit... Jesus zurück auf der Erde, um nach dem Rechten zu sehen. Locker und flüssig geschrieben, ist der Autor für meine Begriffe zu sehr dem Zeitgeist verhaftet und verfolgt zu sehr sein eigenes Wunschdenken.

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