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Finn macht es anders

Ausgezeichnet mit dem Leipziger Lesekompass 2018

Andrea Liebers

(4)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Finn geht jeden Morgen mit flauem Gefühl zur Schule. Seit Wochen erwarten ihn auf dem Pausenhof drei Jungs aus seiner Klasse und machen ihm das Leben zur Hölle. Auch an diesem Tag, der aber ganz anders enden wird, als er begonnen hat...
Andrea Liebers erzählt eine spannende Schulgeschichte von Bedrohung und Angst und einem ungewöhnlichen Befreiungsschlag. Susanne Göhlich illustriert sie detailreich und fängt die besondere Gefühlslage ihrer Figuren ein.

Andrea Liebers, geboren 1961 in Karlsruhe, studierte Germanistik und Latein des Mittelalters und promovierte über das Thema „Wundergeschichten". Viele ihrer Bücher beschäftigen sich mit ethischen Fragen und alternativen Sichtweisen auf den Alltag. In ihren speziell für Schulen entwickelten Schreibwerkstätten fördert Andrea Liebers die Erzählfreude von Kindern..
Susanne Göhlich, geboren 1972 in Jena studierte Kunstgeschichte in Leipzig. Schon während ihres Studiums begann sie mit dem Zeichnen. Seitdem illustriert Susanne Göhlich Sachbücher für Kinder, entwirft Plakate, illustriert die Geschichten anderer Autoren, aber auch eigene Texte wie z.B. „Juri fliegt zu den Sternen (Moritz Verlag). Susanne Göhlich lebt mit ihrer Familie in Leipzig.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 32
Altersempfehlung 6 - 8 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 24.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7795-0582-2
Verlag Peter Hammer Verlag
Maße (L/B/H) 24,6/16,4/1 cm
Gewicht 250 g
Auflage 1
Illustrator Susanne Göhlich

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Eine mutmachende Geschichte über Mobbing und Courage mit wunderschönen farbigen Illustrationen.
von Fernweh_nach_Zamonien am 06.10.2020

Inhalt: Finn geht in die dritte Klasse. Doch seit zwei Wochen hat er jeden Morgen ein flaues Gefühl im Magen. Vor der Schule erwarten ihn - wie jeden Tag - drei Mitschüler: Max, Sven und Paul machen sich über ihn lustig und zertrampeln sein Pausenbrot. Alle in seiner Klasse wissen, was Finn jeden Tag erlebt und aus Angs... Inhalt: Finn geht in die dritte Klasse. Doch seit zwei Wochen hat er jeden Morgen ein flaues Gefühl im Magen. Vor der Schule erwarten ihn - wie jeden Tag - drei Mitschüler: Max, Sven und Paul machen sich über ihn lustig und zertrampeln sein Pausenbrot. Alle in seiner Klasse wissen, was Finn jeden Tag erlebt und aus Angst, sie wären die nächsten, schauen sie einfach weg. Aber an diesem Tag geschieht etwas Unerwartetes und Finn steht vor einer schweren Entscheidung. Altersempfehlung: ab 7 Jahre Illustrationen: Zauberhafte farbenfrohe Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung: kleinere und große Zeichnungen und manchmal sogar ganzseitige Illustrationen. Der Zeichenstil gefällt sehr und die Figuren wirken dank rotwangiger Gesichter lebendig. Finns gequälter Gesichtsausdruck und sein besorgter Blick zu Beginn und sein glückliches Lächeln zum Schluss sind wunderbar getroffen. Mein Eindruck: Der Schreibstil ist gut verständlich und altersgerecht. Dank großer Schrift eignet sich die kurze Geschichte auch sehr gut zum Selbstlesen. Der Erzählstil ist aus Finns Sicht ist bildhaft, man leidet direkt mit und hat sofort ein ähnlich beklemmendes Gefühl im Magen. Der arme Kerl vertraut sich niemandem an und hofft, dass die Sache bald ein Ende findet. Da aus Angst, selbst in diese Situation zu geraten, alle anderen Schüler wegschauen, ist auch von Freunden keine Hilfe zu erwarten. Finn ist ganz auf sich allein gestellt. Allein gegen drei! Finn wird beleidigt, ihm wird das Pausenbrot geklaut und zertrampelt, seine Schulsachen werden zerstört und er kommt immer zu spät in die Klasse, was ihm obendrauf auch noch einen Tadel der Lehrerin einbringt. Die Themen Ausgrenzung, Mobbing sind sehr gut und authentisch umgesetzt. Das Blatt wendet sich, als die fiesen Rüpel Max, Sven und Paul beschuldigt werden, ein Auto zerkratzt zu haben. Plötzlich sind sie gar nicht mehr so vorlaut. Finn muss eine schwere Entscheidung treffen, denn er könnte es ihnen durch sein Schweigen mal so richtig heimzahlen. Oder er steht auf und hilft ihnen aus der Klemme. Zum allerersten Mal seit Wochen hat Finn die Möglichkeit selbst sein Schicksal in die Hand zu nehmen. Und wie der Titel verrät, macht Finn es tatsächlich anders: mit einer kleinen Notlüge trifft er eine sehr erwachsene und verantwortungsbewusste Entscheidung. Die Geschichte regt zum Nachdenken und zu weiterführenden Diskussionen an und sie macht Mut. Denn jedes Kind kann einmal in Finns Lage geraten und weiß nicht, wie es aus der Situation wieder herauskommt. Fazit: Eine einfühlsame und warmherzige Mut-mach-Geschichte über Mobbing, Courage und Wahrheit mit wunderschönen farbenfrohen Illustrationen. ... Rezensiertes Buch "Finn macht es anders" aus dem Jahr 2017

von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2019
Bewertet: anderes Format

Ein Must-Have-Buch - Finn wird jeden morgen geärgert. Eines Tages bekommt er die Chance, sich zu rächen - oder alles anders zu machen. Ein Buch über Mobbing und Versöhnung

Toll, wenn sich der Gemobbte so verhält
von Daggy am 30.05.2018

32 Seiten mit großer Schrift und vielen bunten Bildern. Da traut sich auch der ungeübte Erstleser ran. Besondere Nähe entsteht dadurch, dass Finn in der Ich-Form erzählt. Finn ist blass, als er am Morgen zur Schule geht und seine Mutter macht sich Sorgen. Und wie immer ist Finn um 7:41 Uhr am Schultor und dort warten schon Sven... 32 Seiten mit großer Schrift und vielen bunten Bildern. Da traut sich auch der ungeübte Erstleser ran. Besondere Nähe entsteht dadurch, dass Finn in der Ich-Form erzählt. Finn ist blass, als er am Morgen zur Schule geht und seine Mutter macht sich Sorgen. Und wie immer ist Finn um 7:41 Uhr am Schultor und dort warten schon Sven, Max und Paul auf ihn. Sie werfen sein Pausenbrot auf den Boden und machen sich lustig über ihn. Frau Mayer, die Lehrerin stellt zwar fest, dass Finn schon wieder zu spät kommt, hinterfragt das aber nicht. In der Pause geht das Mobben weiter und Mitschüler, besonders sein Freund Erik schauen weg. Da kommt die Direktorin mit der Polizei und einem wütenden Mann in die Klasse. Er bezichtigt Sven, Max und Paul sein Auto um 7:45 Uhr zerkratzt zu haben. Statt schadenfroh zu jubeln gibt Finn den Jungen ein Alibi, denn um diese Zeit war er ja mit ihnen zusammen. Er rettet sie mit einer kleinen Lüge, um nicht sagen zu müssen, wie gemein sie zu ihm waren. Ja, Finn macht es wirklich anders. Ein kleiner Held, der nicht gemein ist, obwohl es alles Recht dazu hätte. Aber nur auf diesem Weg löst sich die schwierige Situation in der Finn bisher steckte. Ein wahrhaft heldenhafter Junge und ein Vorbild, ohne moralischen Zeigefinger.


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