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Klimagewalten

Treibende Kraft der Evolution. Ausstellungskatalog

Schmelzende Gletscher, Naturkatastrophen, Hitzerekorde: Der sogenannte Klimawandel, die Frage nach Ursachen und Folgen, ist allgegenwärtig. Erdgeschichtlich sind klimatisch viel wärmere Phasen als heute die Regel. Als Ursachen für Klimaveränderungen lassen sich irdische und kosmische Faktoren benennen. Vor ca. 65 Mio. Jahren beendet der Einschlag eines großen Meteoriten das Zeitalter der Dinosaurier, damit kommen wir in die Erdneuzeit bzw. in die Ära der Säugetiere. Die Alpen und der Himalaya beginnen sich aufzufalten, das Klima ist zunächst noch sehr warm, wird aber zunehmend unbeständiger. Die Schwankungen verursachen weltweit Kalt- und Warmzeiten in den gemäßigten Regionen sowie Regen- und Trockenzeiten in den warmen Zonen. Welche Folgen hatten die Klimaschwankungen für die Tier- und Pflanzenwelt? Wie veränderten sie das Gesicht der Erde? Und wie beeinflussten sie die Entstehung der Menschenarten?
Der reich illustrierte Band zur Ausstellung schreibt eine hoch spannende Klimageschichte.
Rezension
»Wie tatsächlich gewaltig diese Ausstellung ist, belegt der 448 Seiten starke Begleitband mit seinen fachkundigen Texten, die durch 441 Fotos, Diagramme und Rekonstruktionen veranschaulicht werden. Für meine Begriffe ist hier ein großartiges Buch entstanden, das weit mehr ist als nur Beiwerk zur Ausstellung. Es bildet ein eigenständiges Werk, das die Anschaffung auf jeden Fall lohnt.« Dr. Ralf Klinger, Usinger Anzeiger

»Der durchweg mit hilfreichen Grafiken, Diagrammen und sehr guten Fotos bestückte Band besticht mit seinen fachlich soliden und zugleich nachvollziehbar geschriebenen Beiträgen.« Spektrum der Wissenschaft

»Ein durchweg gelungenes Gesamtwerkt.« webcritics.de

»Paläontologen und Urgeschichtler, interessierte Laien ebenso wie Experten werden viele der Kapitel des gewichtigen Buches mit großem Gewinn lesen.« Bio Spektrum
Portrait
Meller, Harald
Prof. Dr. Harald Meller, provinzialrömischer Archäologe, Prähistoriker und Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, ist Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/Landesmuseum für Vorgeschichte. Unter seiner Führung wurde das Landesmuseum in Halle zu einem der wichtigsten Ausstellungshäuser für Prähistorische Archäologie in Europa.

Puttkammer, Thomas
Der promovierte Archäologe Thomas Puttkammer ist Referent für Ausstellungsentwicklung und -pflege am Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Harald Meller, Thomas Puttkammer
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8062-3120-5
Verlag Wbg Theiss
Maße (L/B/H) 30,7/25/3,5 cm
Gewicht 2572 g
Abbildungen mit zahlreichen farbigen und schwarzweissen - Abbildungen
Verkaufsrang 42302
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Ein fantastisches Buch!
von S.A.W aus Salzburg am 31.03.2018

Dieses Buch hat Gewicht - physisch, fotografisch und thematisch. Auf der Basis der Landesausstellung in Halle an der Saale und der 15 Millionen Fundstücke des dortigen Museums für Vorgeschichte wird die Wechselwirkung zwischen Klima und Evolution für jeden verständlich aufbereitet und doch auf höchstem wissenschaftlichem Niveau ... Dieses Buch hat Gewicht - physisch, fotografisch und thematisch. Auf der Basis der Landesausstellung in Halle an der Saale und der 15 Millionen Fundstücke des dortigen Museums für Vorgeschichte wird die Wechselwirkung zwischen Klima und Evolution für jeden verständlich aufbereitet und doch auf höchstem wissenschaftlichem Niveau auf dem aktuellsten Stand präsentiert. Die Bilder im Buch sind einfach fantastisch, die Schautafeln erklären die Evolution der letzten 65 Millionen Jahre als einen Wechsel von Kalt- und Warmzeiten, was den Evolutionsmotor besonders in den letzten 2,6 Millionen Jahren noch einmal angeworfen und zur Entwicklung des modernen Menschen geführt hat. Kosmische Einflüsse: Pendelbewegung der Erdachse alle 21.000 Jahre, Neigungsveränderung alle 41000 Jahre, Sonnenabstandsveränderung (147-153Mj) alle 100.000J. Die Sonne wandert in 250Mj um das Zentrum der Galaxis, daraus entstehen alle 150Mj Wechsel von Treibhaus- und Eishausklima. In naher Zeit erwarten Forscher den Ausbruch des Yellowstone-Supervulkans, der zu einem mehrjährigen Aschewinter auf der Erde führen wird. Für diese Zeit benötigen wir unsere Reserven an fossiler Energie und müssten dann sämtliche eingemotteten Kohle- und Ölkraftwerke wieder anwerfen, um nicht zu erfrieren und zu verhungern. (Supervulkane brechen alle 600.000 Jahre aus; der Yellowstone-Superplume hat das Ende seines Zyklus erreicht. Eine Erhöhung des CO2-Gehalts von derzeit 350ppm auf 500 ppm wäre keine Tragik. Der Durchschnitt der letzten 500Mj liegt bei 800ppm, die sind auch optimal für das Pflanzenwachstum. Eine Zunahme des CO2 führt also zu mehr Nahrungssicherheit. Ich schließe mich der Beurteilung des Mitrezensenten an: Wer immer über den anthropogenen Klimawandel diskutieren will, sollte zuerst dieses Buch lesen. Dann würden die diversen Zukunftsprognosen wesentlich sachlicher ausschauen. Die Welt wird auch bei + 2 Grad nicht untergehen, höchstwahrscheinlich wird dann die Ostsahara ergrünen, weil der afrikanische Monsunregen zunimmt. Die lässt sich im Nordsudan im Wadi Howar schon beobachten, wo heute Viehherden auf ehemaligem Wüstengrund grasen. Ausgezeichnet das Klimaszenario von Prof Arnold Müller: In den Warmzeiten zwischen den Eiszeiten war es auf der Erde um 5 Grad wärmer. Es gab sehr viel mehr landwirtschaftlich nutzbare Fläche auf der Nordhalbkugel, die Sahara war grün. Schwierig ist nur die Phase des Auftauens des Permafrostes, bis die matschigen Böden auftrocknen. Insgesamt überwiegen aber die Vorteile für die Menschheit. Eine neue Eiszeit hingegen würde zu einem dramatischen Verlust an bebaubarer Fläche und zum Trockenfallen aller Häfen führen. Dies wäre für eine Zivilisation von 10 Milliarden Menschen nicht zu beherrschen. Nach Müller ist es keineswegs vorhersehbar, ob das Erwärmungs- oder das Erkaltungsszenario eintreten wird. Wir sollten uns also mehr vor einer Eiszeit als vor der Klimaerwärmung fürchten. siehe auch Opelt: Wasser und Eis. Ein Alpen-Klima-Krimi