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Das Ende der Menschheit

Roman

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Vierzehn Jahre sind vergangen, seit die Invasion der Marsianer Englands Städte in Schutt und Asche legte. Vierzehn Jahre, seit die Angreifer vom roten Planeten an den Mikroben der Erde zugrunde gingen. Seitdem herrschen Frieden, Wohlstand und Fortschritt. Als man erneut den Start von Marsraketen beobachtet, macht sich daher keiner Sorgen - bis auf Walter Jenkins. Und er hat recht. Denn die Marsianer kommen zurück. Und sie wollen nur eins: Rache.
Portrait
Stephen Baxter, 1957 in Liverpool geboren, studierte Mathematik und Astronomie, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er zählt zu den international bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Etliche seiner Romane wurden mehrfach preisgekrönt und zu internationalen Bestsellern. Stephen Baxter lebt und arbeitet im englischen Buckinghamshire.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.10.2017
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641204921
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Massacre of Mankind
Dateigröße 1120 KB
Übersetzer Peter Robert
Verkaufsrang 41922
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Der Mars macht wieder mobil...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ronnenberg am 20.03.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Tote Autoren leben länger, oder zumindest ihr literarisches Legat. Als der „Der Krieg der Welten“ im Jahr 1898 unter dem Titel „The War of the Worlds – in Deutschland im Jahr 1901 – erschien, hätte sich sicher keiner der am Buch beteiligten Hersteller träumen lassen, dass auch heutzutage noch diverse Hähne nach der Geschichte k... Tote Autoren leben länger, oder zumindest ihr literarisches Legat. Als der „Der Krieg der Welten“ im Jahr 1898 unter dem Titel „The War of the Worlds – in Deutschland im Jahr 1901 – erschien, hätte sich sicher keiner der am Buch beteiligten Hersteller träumen lassen, dass auch heutzutage noch diverse Hähne nach der Geschichte krähen würden. Nun weilt H.G. Wells seit 1946 nicht mehr unter den Lebenden und somit sind seine Werke im Jahr 2016 rechtefrei geworden – auch wenn sich mir diese Regelung niemals wirklich erschließen wird. Dieses „Jubiläum“ brachte einige Neuausgaben und auch anderweitige Umsetzungen zutage – deutsche und englischsprachige Hörspiele, sowie eine Fortsetzung der Geschichte, welche von Stephen Baxter als offizielle Fortsetzung der Story des Altmeisters auf den Markt geworfen wurde. Baxter setzt vierzehn Jahre nach dem Ende er Invasion durch die Marswesen an und beschreibt den zweiten Kampf der Menschheit gegen die Invasoren aus dem eigenen Sonnensystem. Nun hat man es als zeitgenössischer Autor sicher schwer, sich gegen solch eine Überlichtgestalt wie H.G. Wells literarisch zu behaupten, doch versucht Baxter erst gar nicht dem Altmeister den Sand unter den Füssen weg zu graben, sondern bedient sich ausgiebig an dessen Stilmitteln und den bekannten Protagonisten des ersten Teils, welche das erste Massaker an der Bevölkerung Terras überlebt habe. Viele Namen kommen einem bekannt vor und wenn man sich dann des googlens bedient – da meine Lektüre des Originalromans irgendwann in den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrtausends gelegen hat – um seine Erinnerung aufzufrischen, ist recht schnell klar, wieso Baxter den Weg des „die kennt man schon, also arbeite ich erneut mit ihnen“ gewählt hat. Doch nicht nur mit den Beteiligten scheint sich Baxter vorher wirklich ausführlich angefreundet zu haben. Seine Fortführung ist genau das – eine logische und in sich schlüssige Geschichte des „Wie könnte es weitergehen, wenn die Marsianer nicht klein beigeben würden?“. Ich konnte keine Anachronismen oder ähnliche Faux Pas entdecken und auch wenn ich auf solche insgeheim gehofft hatte, sie traten nicht auf. Klar, das ist Science-Fiction und in dieser Gattung der Unterhaltungsliteratur kann man sich alles so zurechtbiegen, wie es einem passt damit es eben passt. Doch Baxter verzichtet auf zu viel eigene Ideen und verlässt sich auch in der Wortwahl auf die bekannten Strukturen, welche Wells im Original vorgegeben hat. Man sollte sich jedoch damit abfinden, dass die Geschichte zu einer Zeit spielt, in der die heutige Sprache noch fast Einhundert Jahre weit entfernt ist und eben genau die Formulierungen und den Satzbau der 1920er als gegeben hinnehmen – so er denn damals so gewesen ist. Sicherlich kann sich heutzutage nicht jeder für diese Art von SF begeistern, denn was Baxter hier zu Papier gebracht hat entbehrt jeder Form von Hochglanzaliens, politischer Korrektheit in vielen Aussagen, jugendfreundlicher Schreibweise, untoter Bedrohungen oder anderen Dingen, welche der in den letzten Jahren boomenden Untergattung der Dystopie so viel Farbe und Leben verliehen haben. „Das Ende der Menschheit“ ist ein klassischer Roman im klassischen Stil nach dem Vorbild des nonplusultra Klassikers der dystopischen Literatur. So machen Fehler - den Baxter sich ab und an leistet, diversen Längen in der Erzählung - denn die Story ist alles andere als atemlos in der Spannung und dem nicht wirklich großen eigenem Einfallsreichtum des Autors, kann vergeben werden, denn das Feeling des Romans ist stimmig, wenn man in der Lage ist auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Wem ist das Buch also zu empfehlen? Jedem, der mal eine Pause von neuzeitlich dystopischer Literatur braucht und sich gerne auf fast altertümlich anmutende Dinge, Sprachweisen und Situationen einlassen kann. Den selbst wenn die Menschheit eine Menge aus der ersten Invasion gelernt hat, ist sie dennoch weit weg von einer Rasse von Raumfahrern, die bereit sind das Universum zu erobern.

Die Marsianer sind zurück.... und ziemlich sauer
von Matthias Sahlmann aus Kassel am 15.01.2018

Der Klassiker "Krieg der Welten" von H. G. Wells ist ja hinlänglich bekannt und die Story durch 2 Verfilmungen, zumindest das Ende, auch Nichtlesern geläufig. und nun die Fortsetzung... über 100 Jahre später. Diese Geschichte spielt ca. 15 Jahre nach der ersten Invasion und natürlich kehren die Bösewichter vom Mars zurück, um ... Der Klassiker "Krieg der Welten" von H. G. Wells ist ja hinlänglich bekannt und die Story durch 2 Verfilmungen, zumindest das Ende, auch Nichtlesern geläufig. und nun die Fortsetzung... über 100 Jahre später. Diese Geschichte spielt ca. 15 Jahre nach der ersten Invasion und natürlich kehren die Bösewichter vom Mars zurück, um sich die Erde zu schnappen und seine Bewohner zu Futter zu verarbeiten. Und natürlich lassen sie sich nicht wieder von bösen Bazillen besiegen. Aufsehenerregend ist der neue Roman vom renommierten Science Fiction Autor Stephen Baxter nicht. Aber auf jeden Fall kurzweilige Unterhaltung. Sehr interessant ist, dass der Roman sich liest, als wäre er wirklich vor fast 90 Jahren geschrieben. Also zumindest ist es erstmal interessant. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auf Dauer für manche Leser ermüdend ist. Mit seinen über 600 Seiten (als ebook) übertrifft er das Original um das 2 bis 3 fache an Umfang. Nach der ersten Invasion hat sich die Geschichte der Menschheit natürlich verändert... und das ist faszinierend. Bekannte Personen der Geschichte treten auf, aber in anderen Rollen. Spoilern möchte ich nicht. Nur so viel sei verraten: Die Menschen harren der Rückkehr der Aliens mit einer gewissen Arroganz. Schliesslich hat man dazugelernt. Aber auch die Marsianer haben gelernt. Was wird dem Leser nun geboten? Eine Alieninvasion die zeitlich zwischen den beiden Weltkriegen angesiedelt ist (die hier nicht stattfinden - oder zumindest ganz anders). Das Ganze mit den bekannten Kampfmaschinen (Tripods) und einigen unappetitlichen Details bezüglich Alienfutter. Dazu kommen noch andere.... Lebewesen... mehr wird nicht verraten. Für Fans des Originals ist dieses Buch einen intensiven Blick wert. Haben und gelesen haben muss man es wohl nicht. Solide Unterhaltung mit einem ganz kleinen Hauch von Horror und gewissen Besonderheiten. Jaaaa, wenn Stephen King sich dieses Themas angenommen hätte... hat er ja. Aber das sind andere Bücher und sie haben nur wenig mit H. G. Wells zu tun. Und sie sind besser.

Die Marsianer sind wütend...
von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Sie kennen den Klassiker "Krieg der Welten" von H. G. Wells? Marsianer, die vor vielen Jahren die Erde überfallen und für viel Tod und Verwüstung gesorgt haben, und die vernichtend geschlagen wurden von irdischen und menschlichen Viren und Bazillen, gegen die die Angreifer keine Abwehrkräfte entwickelt haben. Man kann sich also ... Sie kennen den Klassiker "Krieg der Welten" von H. G. Wells? Marsianer, die vor vielen Jahren die Erde überfallen und für viel Tod und Verwüstung gesorgt haben, und die vernichtend geschlagen wurden von irdischen und menschlichen Viren und Bazillen, gegen die die Angreifer keine Abwehrkräfte entwickelt haben. Man kann sich also gut vorstellen, dass die Marsianer stinksauer sind und auf Rache sinnen. Die Erdlinge leben seit dem Sieg über die Ausserirdischen friedlich beieinander, allerdings gibt es immer wieder Warner, die einen neuerlichen Angriff der Marsianer befürchten. Gesagt, passiert, eines Tages tauchen wohlbekannte, hochbeinige Raumschiffe auf und legen erneut einmal mehr alles in Schutt und Asche. Eine spannende Fortsetzung, der es allerdings gut getan hätte, man hätte sie etwas gestrafft....