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Die Vergessenen

Roman

1944. Kathrin Mändler tritt eine Stelle als Krankenschwester an und meint, endlich ihren Platz im Leben gefunden zu haben. Als die junge Frau kurz darauf dem charismatischen Arzt Karl Landmann begegnet, fühlt sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen. Zu spät merkt sie, dass Landmanns Arbeit das Leben vieler Menschen bedroht – auch ihr eigenes.

2013. In München lebt ein Mann für besondere Aufträge, Manolis Lefteris. Als er geheimnisvolle Akten aufspüren soll, die sich im Besitz einer alten Dame befinden, hält er das für reine Routine. Er ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein Verbrechen aufzudecken, das Generationen überdauert hat ...

Rezension
"Eine gelungene Verstrickung historischer Wahrheiten mit einem fiktiven Kriminalfall. Ein Buch, das Geschichte auf geradezu erschreckend spannende Weise lebendig werden lässt. Ein absolutes Muss."

WDR5 "Büchercheck"
Portrait
Ellen Sandberg ist das Pseudonym der erfolgreichen Münchner Autorin Inge Löhnig. Ihre Krimis und Romane stehen regelmäßig in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Nach dem sensationellen Erfolg von »Die Vergessenen« wurde auch ihr neuer groß angelegter Spannungs- und Familienroman »Das Erbe« sofort zu einem Bestseller. Darin befasst sich Ellen Sandberg mit einem Thema, das ihr ein persönliches Anliegen ist: den Verbrechen der NS-Zeit und der Notwendigkeit, diese nicht zu vergessen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 27.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10089-8
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/4,3 cm
Gewicht 582 g
Verkaufsrang 69757
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ohne Kitsch!

Maria Brandstetter, Thalia-Buchhandlung Linz

Diese Autorin schreibt fesselnd, spannend, ohne Kitsch, mit viel Moral. In diesem Buch verweben sich zwei Geschichten in zwei verschieden Zeiten zu einem "Sehr guten Buch"! Habe diesen Roman verschlungen und bin begeistert von dieser Schreibweise.

Gegen das Vergessen

Martina Binter, Thalia-Buchhandlung Villach

Vera ist Journalistin, schreibt über Hormon-Yoga und die neuesten Trends. Viel lieber würde sie jedoch anspruchsvollere Themen bearbeiten. Als Veras Tante einen Schlaganfall erleidet, stösst Vera durch Zufall auf ein dunkles Kapitel im Leben ihrer Tante, das während des 2. Weltkriegs seinen Ursprung hat. Vergangenheit und Gegenwart werden von Ellen Sandberg zu einer erschütternden Geschichte verwoben, die mich sehr bewegt hat. TOP!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
116 Bewertungen
Übersicht
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"Alles war gut. Die Akten lagen im Museum in Winkelberg. Sie würden irgendwann entdeckt werden..."
von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2020

Ellen Sandberg (i.e. Inge Löhnig) hat hier keinen Krimi im klassischen Sinn geschrieben. Zum Inhalt nur soviel: Eine Geschichte auf mehreren zeitlichen Ebenen, der Bogen reicht von den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute, im Mittelpunkt steht auf der einen Seite Manolis Lefteris, Autohändler, aber auch als Privatdete... Ellen Sandberg (i.e. Inge Löhnig) hat hier keinen Krimi im klassischen Sinn geschrieben. Zum Inhalt nur soviel: Eine Geschichte auf mehreren zeitlichen Ebenen, der Bogen reicht von den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute, im Mittelpunkt steht auf der einen Seite Manolis Lefteris, Autohändler, aber auch als Privatdetektiv für eine Anwaltskanzlei tätig - wo er mal der Mann für`s Grobe ist, mal aber auch derjenige ist, der , sagen wir es mal so, Probleme unorthodox löst, nicht immer im Einklang mit dem Strafgesetzbuch. Lefteris Vater war übrigens der einzige Überlebende eines Massakers, das die Deutsche Wehrmacht in einem kleinen Dorf in Griechenland verübt hat - eine Tat, die auch nach 1945 von deutschen Gerichten nicht geahndet wurde. Auf der anderen Seite geht es um Kathrin Mändler, Krankenschwester in einem Pflegeheim für Kinder während der Kriegsjahre, die dort ungeheuerliche Dinge beobachtet und erlebt, aber auch die einzige echte Beziehung ihres Lebens kennen lernt. Als Lefteris den Auftrag bekommt, längst verschollen geglaubte Dokumente aus dem Besitz Mändlers für einen Klieneten zu "besorgen", beginnt ein Katz-und Mausspiel, das immer tiefer in die dunkelsten Kapitel der Deutschen Geschichte führt - und zu vergessenen Geheimnissen, die aus unterschiedlichsten Gründen auch vergessen bleiben sollten... Der Rezensent ist bei der Beurteilung dieses Romans äußerst zwiegespalten: Ja, das Buch ist gut geschrieben, es ist sehr spannend, die Autorin hat sauber recherchiert, und eine Geschichte erzählt, die man nicht so leicht vergisst. In Zeiten, in denen ein Alexander Gauland mit Blick auf das sog. "Dritte Reich" von einem "Vogelschiss" in der Geschichte spricht, in Zeiten, wo permanent versucht wird, Millionen Tote zu relativieren, ist es sicherlich gut, einen winzigen Teil dieser Mordmaschinerie zu beleuchten, denn 1000 Opfer sind als pure Menge besser zu begreifen, als eine Zahl, die einfach leider oftmals jenseits aller Vorstellungskraft liegt. Aber: Darf man dann daraus Unterhaltungs- und Spannungsliteratur machen? Denn auch, wenn das Anliegen der Autorin klar zu erkennen ist, bleibt das Ganze einfach ein Krimi, nicht mehr und nicht weniger... Am besten ist es wohl, wenn Sie sich selbst ein Bild machen!

Ellen Sandberg
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 15.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Gut geschrieben! Toll zu lesen! Habe mir gleich alle Bücher von Ellen Sandberg runtergeladen.

Spannung pur!
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 24.11.2019

Wahnsinnig tolle Geschichte! Spannend erzählt bis zum Schluss, interessantes und nachdenklich stimmendes Thema. Ein Buch welches man nur schwer aus seinen Händen legen kann.