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Tractatus logico-philosophicus - Logisch-philosophische Abhandlung

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Ein philosophisches Traktat von größtmöglicher Allgemeinheit und Endgültigkeit: »Die Welt ist alles, was der Fall ist.«

»Man könnte den ganzen Sinn des Buches etwa in die Worte fassen: Was sich überhaupt sagen läßt, läßt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muß man schweigen.«

Diese Ausgabe des Tractatus logico-philosophicus ist Teil der Edition SUHRKAMP LETTERPRESS, die in Zusammenarbeit mit dem Typographen Erik Spiekermann und der SÜPERGRÜP, einer Gruppe von sieben ausgezeichneten deutschen Designern – neben Erik Spiekermann Mirko Borsche, Johannes Erler, Lars Harmsen, Sarah Illenberger, Eike König und Mario Lombardo –, entstanden ist: sieben herausragende Werke des 20. Jahrhunderts, alle erschienen im Suhrkamp Verlag, neu gestaltet, gesetzt und von digital belichteten Platten im Buchdruckverfahren auf einem Original Heidelberger Zylinder gedruckt.

Die exklusive nummerierte Auflage ist limitiert auf 1.000 Exemplare und mit Lesebändchen und einer Broschüre zum Projekt ausgestattet. Lars Harmsen, SÜPERGRÜP, entwarf den Umschlag. Erik Spiekermann hat Satz und Layout vorgenommen.

Portrait
Wittgenstein, Ludwig
Ludwig Wittgenstein wurde am 26. April 1889 als Sohn des Großindustriellen Karl Wittgenstein in Wien geboren und starb am 29. April 1951 in Cambridge. Er erhielt zunächst Privatunterricht und besuchte ab 1903 eine Realschule in Linz. Er studierte von 1906 bis 1908 Ingenieurswissenschaften an der Technischen Hochschule Charlottenburg und wechselte dann für weitere drei Jahre nach Manchester. Dort forschte er zur Aeronautik. Er begann, sich für philosophische Themen zu interessieren und trat 1912 in das Trinity College in Cambridge. Ab diesem Jahr begann Wittgenstein mit den Arbeiten an seinem ersten philosophischen Werk, der Logisch-philosophischen Abhandlung, die er in einem Tagebuch als Notizen bis 1917 festhielt. Auch während seiner Zeit als österreichischer Freiwilliger im Ersten Weltkrieg arbeitete er daran weiter, bis er das Werk schließlich im Sommer 1918 vollendete. Es erschien jedoch erst 1921 in einer fehlerhaften Version in der Zeitschrift Annalen der Naturphilosophie. 1922 wurde schließlich eine zweisprachige Ausgabe unter dem heute bekannten Titel der englischen Übersetzung veröffentlicht: Tractatus Logico-Philosophicus. Abgesehen von zwei kleineren philosophischen Aufsätzen und einem Wörterbuch für Volksschulen blieb die Logisch-philosophische Abhandlung das einzige zu Lebzeiten veröffentlichte Werk Wittgensteins. 1953 erschein posthum das Werk Philosophische Untersuchungen.

Schulte, Joachim
Joachim Schulte ist Autor mehrerer Bücher über Ludwig Wittgenstein und Mitherausgeber der Kritischen Editionen von Wittgensteins Hauptwerken.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 130
Erscheinungsdatum 11.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42751-4
Reihe Suhrkamp Edition Letterpress
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,5/10,8/2 cm
Gewicht 231 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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43,20
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Grenzen meiner Sprache...
von Zitronenblau am 29.06.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

W.s bekanntestes Werk, die log.-phil. Abhandlung, besteht aus 7 Punkten in denen "die Logik zur Sprache kommt". Mitunter verwendet W. viel logische Zeichen u. wird dabei log.-math., was die Lektüre mitunter für Laien hermetisch macht. Aber wenn man sich unabhängig davon heranwagt, dann weiß man es sehr zu bewundern: W. räumt auf... W.s bekanntestes Werk, die log.-phil. Abhandlung, besteht aus 7 Punkten in denen "die Logik zur Sprache kommt". Mitunter verwendet W. viel logische Zeichen u. wird dabei log.-math., was die Lektüre mitunter für Laien hermetisch macht. Aber wenn man sich unabhängig davon heranwagt, dann weiß man es sehr zu bewundern: W. räumt auf mit Russell ("Principia Mathematica") und Frege ("Grundlagen der Arithmetik"), welche ihrerseits die Väter der modern-systematsichen Sprachphilosophie waren. Genial daran ist der Schlussstrich: "So entstehen leicht die fundamentalsten Verwechslungen, deren die ganze Philosphie voll ist (3.324)". W. sagt, dass die metaphysische Beschreibung der Welt wenn überhaupt nur logisch sein kann, und da mit Logik die Welt gesprochen wird, meint er: "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt (5.6)". Er verbannt die Mystik ins Reich des Unaussprechlichen und schließt mit den Worten: "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen (7)". W. spricht von Sprachzeichen u. verweist theoretisch auf die Semiotik (Peirce, Barthes). Natürlich ist die Abhandlung ein absolutes Muss! W. ist neben Heidegger einer der ganz großen Denker des 20. Jhd.!