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Südafrika - Reiseführer von Iwanowski

Tipps! für individuelle Entdecker. Individualreiseführer mit Extra-Reisekarte. Mit vielen Karten zum Gratis-Download

Landschaftlich wie gesellschaftlich ist Südafrika ein Land der Kontraste: Von der malerischen Kapregion mit seinen Weingütern, über die gigantischen Drakensbergen oder die roten Dünen der Kalahari, bis zu den einsamen Stränden am Indischen Ozean oder der einmaligen Tierwelt des Kruger National Park bietet das Land für jeden Urlaubsgeschmack etwas. In Metropolen wie Kapstadt, Johannesburg oder Durban erstrahlt das kosmopolitische Flair der Regenbogennation.
Das Iwanowski-Reisehandbuch Südafrika erscheint bereits in der 23. Auflage und ist in einen landeskundlichen und einen touristischen Teil gegliedert. Der Afrika-Experte Michael Iwanowski lädt den Leser ein, mit offenen Augen durch Südafrika zu reisen. Seine hervorragende Landeskenntnis manifestiert sich in der bewussten Auswahl an Orten, Landschaften und Naturparks. Am Ende der Ortsbeschreibungen stehen die reisepraktischen Informationen mit Tipps zu Unterkünften, Essen & Trinken, Einkaufen, Aktivitäten, Verkehrsverbindungen etc. Auch das nötige Hintergrundwissen zum Gesehenen wird vermittelt. Die beste Reisezeit für Südafrika ist der europäische Winter. Von März bis Mai kann man das herbstliche Südafrika erleben.
- Südafrika boomt – sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis durch günstigen Wechselkurs
- Ausführliche Touren mit Abstechern nach Lesotho und Swasiland
- Detailkarten können per QR-Code kostenfrei auf das Smartphone oder den Tablet-PC geladen werden
Portrait
Iwanowski, Michael
Michael Iwanowski ist Reisebuchautor, Verleger und Reiseveranstalter. Er unternimmt seit mehr als 30 Jahren Reisen in das Südliche und Östliche Afrika. Der studierte Geograf veröffentlichte 1983 den ersten deutschsprachigen Reiseführer über Namibia und begründete damit den gleichnamigen Verlag für Individual-Reiseführer. In Iwanowski's Reisebuchverlag sind von ihm auch die Titel 101 Berlin, 101 Hamburg, 101 Florida, Florida, Botswana (ITB BuchAward 2017), Namibia, 101 Namibia und 101 Südafrika erschienen. 2014 erhielt Michael Iwanowski den ITB Award für sein bisheriges Lebenswerk.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 612
Erscheinungsdatum 17.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86197-200-6
Reihe Reisehandbuch
Verlag Iwanowski Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/13,5/3,8 cm
Gewicht 825 g
Abbildungen zahlreiche Abbildungen und Karten. Durchgehend farbig.
Auflage 23. aktualisierte Auflage
Buch (Paperback)
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26,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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ziemlich gut trotz einiger lücken
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 07.10.2018

Der reiseführer zeichnet sich durch einen äußerst informativen teil zu „land und leuten“ aus. Hier wird man ausführlicher als in reiseführern gemeinhin üblich über geschichte, wirtschaft und gesellschaft südafrikas informiert. Ein besonderes lob verdient der geografische überblick auf den s. 47 ff. des buches. Insgesamt verschw... Der reiseführer zeichnet sich durch einen äußerst informativen teil zu „land und leuten“ aus. Hier wird man ausführlicher als in reiseführern gemeinhin üblich über geschichte, wirtschaft und gesellschaft südafrikas informiert. Ein besonderes lob verdient der geografische überblick auf den s. 47 ff. des buches. Insgesamt verschweigt der autor auch die ‚dunklen seiten‘ südafrikas wie z.b. die zunehmende kluft zwischen arm und reich i.v.m. der zwar de jure, allerdings nicht de facto ausgerotteten trennung der menschen aufgrund ihrer hautfarbe (vgl. etwa s. 46) oder die kollaboration von teilen des brd-kapitals mit dem apartheidsregime (s. 75) nicht zur gänze, neigt aber mitunter zu einer etwas beschönigenden darstellung bzw. zu einer unterschlagung allzu ‚peinlicher‘ ereignisse. Als beispiele für solche lücken seien genannt: - die bombardierung militanter gewerkschafter nebst der erhängung ihrer führer unter general smuts in der ersten hälfte der 1920er jahre (s. 33 f.), - die existenz von faschistischen gruppen und deren unterstützung durch ihre kumpane in berlin nach 1933, - die pogrome gegen einwanderer aus anderen afrikanischen staaten (die etliche todesopfer kosteten) in jüngster zeit (vgl. etwa wolfgang drechsler: kap der angst in handelsblatt v. 18.04.2015) sowie die - die unterschlagung der rolle der „economic freedom fighters“ als links des ANC stehende oppositionsgruppe seit einigen jahren. Die tendenz zum ‚schönen‘ schlägt sich bspw. in der bezeichnung des massakers von sharpville, das über fünf dutzend menschen das leben kostete, als „zwischenfall“ (s. 37) sowie in der einstufung der tätigkeit der deutschen missionsgesellschaften als ‚engagement beim zivilisationsprozess‘ nieder. Letzteres impliziert ja wohl, dass erst die weissen padres kommen mussten, damit den ‚negern‘ zivilisation ‚eingehaucht‘ wurde. Auch vermisst man einen kritischen blick auf die „private game lodges“, die von großgrundbesitzern (praktisch ausnahmslos weiss) betrieben werden und einen elitären tourismus bedienen. Die romantisierende beschreibung auf s. 126 von pirsch bis sundowner ergänzt um die erwähnung des ausgewählten, den gast verwöhnenden personals ähnelt fast einem bezahlten productplacement. Leider fehlt ein kapitel über die kultur des landes. Die ausgewählten buchtipps auf s. 591 ff. sind kein adäquater ersatz, da diese äußerst lückenhaft (kaum klassiker der südafrikanischen literatur) sind. Zwar wird nelson mandelas buch „meine afrikanischen lieblingsmärchen“ erwähnt, nicht aber die gewichtigeren bücher dieses autors. Zudem bedürfte dieser abschnitt einer aktualisierung, der jüngste titel der rubrik „politik und gesellschaft“ stammt aus dem jahr 2014. Es ist nicht ganz ersichtlich, warum der autor michael iwanowski es unterlassen hat, das entsprechende kapitel des in seinem verlag erschienenen reiseführers „kapstadt und garden route“ von bromberg und kruse-etzbach, welches sehr brauchbar ist, zu übernehmen. (Andere passagen dieses buches wurden schließlich doch auch in diesen reiseführer übernommen.) Die ‚gelben seiten‘ (allgemeine reisetipps) sind grundsätzlich ganz nützlich, gleichwohl ebenfalls lückenhaft. So wird bspw. auf behinderte und kinder eingegangen, schwule und lesben dagegen als reisende ignoriert. Dies gilt auch für drogenkonsumenten. Zwar kann dem autor nicht vorgeworfen werden, dass er nichts zu der entscheidung des südafrikanischen verfassungsgerichts zur freigabe von leichten drogen wie marihuana sagt, da die im september 2018 erging (der reiseführer ist vor september 2018 erschienen), doch exkulpiert dies den autor nicht zur gänze, da er zu diesem thema überhaupt nichts ausgeführt hat. Die grünen seiten („das kostet sie das reisen in südafrika“) sind viel zu stark auf autofahrer ausgerichtet. Man erfährt weder, was produkte des grundbedarfs wie brot, milch, fleisch etc. im supermarkt kosten, noch erfährt ein raucher, ob es sich lohnt, zigaretten bei der einreise im duty free zu kaufen oder ob diese im lande selbst günstiger zu haben sind. Bei der kategorisierung der unterkünfte nach ihren preisen (s. 134) fehlen die ‚wirklich günstigen‘ optionen mit preisen von unter 150 – 200 rand. Auch im reiseteil sind die billigen unterkünfte recht stiefmütterlich behandelt, was nicht ganz nachvollziehbar ist, da die großen und teuren hotels für gewöhnlich selbst ausreichend die trommel rühren (können), was den kleinen backpacker-unterkünften und den guest houses dagegen nicht immer möglich ist. Der reiseteil (s. 142 ff.) über südafrika ist dagegen gelungen. Lobenswert erscheint grundsätzlich, dass auch lesotho und swasiland (s. 254 – 287) berücksichtigt werden, wobei es hier allerdings arg an hintergrundinformationen zu geschichte, gesellschaft und wirtschaft mangelt. Ein großes manko ist allerdings, dass der autor den individuellen entdecker ansprechen will, allerdings nicht ausreichend klar macht, dass er damit nur denjenigen meint, der über einen fahrbaren untersatz verfügt. Derjenige, der öffentliche verkehrsmittel bevorzugt, sollte auch noch einen anderen reiseführer im gepäck haben. Fahr- und abfahrtszeiten werden genauso wenig mitgeteilt wie fahrpreise, geradezu grotesk wirkt es für jemanden ohne auto, wenn ihm ein internetcafe 5 km außerhalb der city empfohlen wird (s. 193). Ein etwas sorgfältigeres lektorat wäre nicht schlecht. Die kategorien der unterkünfte tauchen bspw. doppelt auf (s. 123 und s. 134) und auf s. 125 geben folgende sätze rätsel auf: „Mittlerweile gibt es nicht auch andere Netzwerke, bei denen ein von den Wohnungs- oder Hausbesitzern festgelegter Preis gezahlt werden muss, der meist über Hostel-, aber unter Hotelniveau liegt. Hier mischt sich der Markt mit dem der Ferienwohnungen (s.u.).“ Was - um himmels willen - will uns damit der autor sagen? Auch der text: „… damit ist die strecke heute die häufigste schifffahrtsroute der erde.“ (s. 373) ist nicht so ganz geglückt. Resümee: Der reiseführer ist trotz der aufgezeigten mängel, die sicherlich in der nächsten auflage behoben werden, insbesondere für den motorisierten touristen, welchem gutes kartenmaterial zur verfügung gestellt wird, absolut empfehlenswert.