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Wo drei Flüsse sich kreuzen

Roman

"Wo drei Flüsse sich kreuzen" von Bestseller-Autorin Hannah Kent ist ein mitreißendes Drama um die Macht von Angst und Aberglaube - basierend auf einer wahren Geschichte aus dem 19. Jahrhundert.

Irland 1825: Die 14-jährige Mary soll der verwitweten Bäuerin Nora mit deren schwer behindertem Enkel Michael zur Hand gehen. Der kleine Junge, so munkelt man im Dorf, sei ein Wechselbalg, ein Feenkind, und mache die Kühe krank. Mary gibt nichts auf das Gerede, doch als Nora davon hört, reift in der einsamen, verzweifelten Frau eine ungeheuerliche Idee: Wenn es ihr gelingt, den Wechselbalg zu vertreiben, würde sie den gesunden Michael wiederbekommen und endlich wieder eine echte Familie haben. Getrieben von Angst und Aberglaube und unterstützt durch die geheimnisvolle Kräuterfrau Nance ist sie bald bereit, alles zu versuchen - und Mary fällt es immer schwerer, sich gegen die beiden Frauen durchzusetzen.
Hannah Kent gelingt es durch ihre kristallklare Sprache erneut, eine grausame und wahre Geschichte eindringlich zu erzählen; die raue Schönheit Irlands verschmilzt mit dem Seelenleben ihrer Figuren, die dem Leser, wie schon in ihrem Debüt-Roman "Das Seelenhaus", ganz nahe kommen.
Rezension
"Die australische Autorin Hannah Kent hat aus einem historischen Fall das beklemmende Psychogramm dreier Frauen gemacht, die sich im Wahn des Aberglaubens verirren."
BRIGITTE Bücher-Extra 2017, 27.09.2017
Portrait
Hannah Kent, geboren 1985 in Adelaide, Australien, ist die Mitbegründerin der australischen Literaturzeitschrift 'Kill Your Darlings'. 2011 gewann sie den Writing Australia Unpublished Manuscript Award für ihr Debüt 'Das Seelenhaus'. Seit seiner Publikation 2013 ist der Roman in fast dreißig Sprachen übersetzt worden, stürmte die Bestsellerlisten und gewann weitere zahlreiche Preise. 'Wo drei Flüsse sich kreuzen' ist Hannah Kents lang erwarteter zweiter Roman,  mit dem sie ihrer Faszination für archaische Mythen des Nordens treu bleibt.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426440063
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 908 KB
Übersetzer Leonie Reppert-Bismarck
Verkaufsrang 28149
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Buchhändler-Empfehlungen

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Wahnsinn dieses Buch, es hat mich nicht mehr losgelassen. Das Moos so grün, das Wasser so kalt, die Hütte so dreckig, als wäre man selber im Jahre 1825 dabei. Intensiv geschrieben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2019
Bewertet: anderes Format

Einer der besten historischen Romane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Mit so viel Spannung geschrieben, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann.

Eine Geschichte um das Aufeinandertreffen von Werten und Glaube
von einer Kundin/einem Kunden aus Seeland am 25.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was geschieht, wenn Tradition, Aberglaube und Neuerung (in dem Fall die Christianisierung) aufeinander treffen... Sehr packend erzählte Geschichte um den etwas "anderen" Enkel im kargen und ländlichen Irland des 19. Jahrhunderts. Die Grossmutter ist zerrissen zwischen Scham und den Vorurteilen der Nachbaren und der Suche nach Be... Was geschieht, wenn Tradition, Aberglaube und Neuerung (in dem Fall die Christianisierung) aufeinander treffen... Sehr packend erzählte Geschichte um den etwas "anderen" Enkel im kargen und ländlichen Irland des 19. Jahrhunderts. Die Grossmutter ist zerrissen zwischen Scham und den Vorurteilen der Nachbaren und der Suche nach Beistand. Die Geschichte bildet sehr gekonnt ab, was geschehen kann, wenn eine Gesellschaft sich im Wandel befindet. Wem folgt man, welche Ratschläge stimmen denn nun? Ist der Arzt, der Pfarrer oder die Kräuterkundige die richtige Anlaufstelle bei Gebrechen? Wunderbar recherchierte Story; kulturell und historisch sehr beeindruckende Darstellungen. Spannend und trotzdem flüssig und leicht zu Lesen. Leider ist das Ende -meiner Meinung nach- nicht mehr ganz so packend.

Spannende Geschichte um Aberglauben und Rituale in einem irischen Dorf des 19. Jahrhunderts.
von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch nimmt den Leser mit in ein irisches Dorf Anfang des 19.Jahrhunderts und lässt ihn beinahe "fühlen", was für dramatische Auswirkungen Aberglauben und Unwissenheit auf die Menschen jener Zeit hatten. Nach dem überraschenden Tod ihres Mannes, der jene Aufgabe hingebungsvoll übernommen gehabt hatte, muss sich nun eine... Dieses Buch nimmt den Leser mit in ein irisches Dorf Anfang des 19.Jahrhunderts und lässt ihn beinahe "fühlen", was für dramatische Auswirkungen Aberglauben und Unwissenheit auf die Menschen jener Zeit hatten. Nach dem überraschenden Tod ihres Mannes, der jene Aufgabe hingebungsvoll übernommen gehabt hatte, muss sich nun eine Bäuerin um ihren schwerstbehinderten Enkelsohn kümmern. Völlig überfordert durch die Trauer um ihren Mann und den rund um die Uhr auf sie angewiesenen kleine Jungen wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an eine außerhalb des Dorfes lebende "Heilerin", in der Hoffnung das Kind durch besondere Rituale wieder gesund zu machen. Ein großartiger historischer Roman während des 19. Jahrhunderts in Irland, der ein Bild wirft auf den Einfluss kruden Aberglaubens auf die damalige Landbevölkerung. Ein besonderes Buch!