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Umdrehungen

Gesamtausgabe

(8)
Ben und Zita sind frisch verliebt. Doch sie dürfen nur wenige Wochen der Unbeschwertheit erleben. Das Schicksal zwingt sie von heute auf morgen dazu, sich neu zu orientieren. Ein Unfall stellt sie auf eine harte Probe, als Ben schwer verletzt und mit einem Leben im Rollstuhl konfrontiert wird.
Bei der Aussicht darauf, sich mit einer bleibenden Behinderung arrangieren zu müssen, reagiert er überfordert. Er zweifelt, ob Zita diese Herausforderung mit ihm bestehen und die Beziehung dieser Belastung standhalten kann. Zu seiner Überraschung verspricht Zita, bei ihm zu bleiben.
Allerdings ahnen die beiden nicht, welch steiniger Weg vor ihnen liegt, und was er ihnen abverlangen wird.
Endlich ist die erfolgreiche Umdrehungen-Trilogie als Gesamtband zum Vorzugspreis erhältlich. Inklusive sechs bisher unveröffentlichter Kurzgeschichten, die die Trilogie abrunden.

In dieser Gesamtausgabe sind drei Romane Das Leben steht still (Band 1), Das Leben geht weiter (Band 2) und Das Leben läuft gut (Band 3)) sowie sechs Kurzgeschichte enthalten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 660 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783744841788
Verlag Books on Demand
Dateigröße 2149 KB
eBook
6,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Manchmal ist ein Ende ein neuer Anfang
von einer Kundin/einem Kunden aus Annaburg am 12.12.2016
Bewertet: Taschenbuch

Mittlerweile ist bei Ben und Zita viel Zeit vergangen und ein fest strukturierter Alltag scheint sich herausgebildet zu haben. Den beiden ist bewusst geworden, dass dieser Alltag, der nun einmal auch Bens Behinderung mit einschließt, für immer sein wird. Doch wenn das wirklich so wäre, dann hätte die Autorin... Mittlerweile ist bei Ben und Zita viel Zeit vergangen und ein fest strukturierter Alltag scheint sich herausgebildet zu haben. Den beiden ist bewusst geworden, dass dieser Alltag, der nun einmal auch Bens Behinderung mit einschließt, für immer sein wird. Doch wenn das wirklich so wäre, dann hätte die Autorin Frau Bethke-Jehle ja keinen Grund gehabt, einen dritten Teil zu schreiben. ;) Für Ben und Zita stehen wichtige Entscheidungen an. Ben bekommt von seinem Körper klare Grenzen gesetzt und es fällt ihm schwer, diese in seinem Wunsch nach Selbstständigkeit zu akzeptieren. Benny muss einsehen, dass auch er Fehler gemacht hat bei dem Umgang mit seiner Behinderung und dass er auch die negativen Seiten akzeptieren muss. Aber Benny wäre nicht Benny, wenn er sich nicht um eine Lösung bemühen würde. Und genau hier bringt die Autorin ein völlig neues Thema hervor. Sie beschäftigt sich mit den Hobbys, welche man als Rollstuhlfahrer nachgehen kann und das ist definitiv nicht nur Briefmarken sammeln. ;) Rollstuhlbasketball, neue Freunde, die ein ähnliches Schicksal teilen, und seine Partnerin, werden zu einer neuen Stütze für Benny, auch als er die Entscheidung trifft, sich nun mit dem Mann zu treffen, der für all das verantwortlich ist. Das Gespräch zwischen Benny und Friedelmann ist ein zentraler Wendepunkt für Benny. Es geht um schuldig oder nicht schuldig. Was sich in den beiden Teilen zuvor nur angedeutet hat, muss nun auf den Tisch, damit auch Benny zum ersten Mal verstehen kann, was wohl der größte Schmerz für ihn ist. Manchmal muss man eben erst hoch hinaus, um zu sehen, wie klein man gegenüber dem Schicksal ist. Zita unterstützt Benny tatkräftig, wo sie nur kann und nimmt die Hochzeitsvorbereitungen in die Hand. Natürlich muss es nun auch endgültig eine Lösung zwischen Zita und ihren Eltern geben. Dieses Mal ist es aber Benny, der einen Schritt auf Zitas Eltern zumacht und zum ersten Mal kommt es zu einem Gespräch beider Parteien. Nachdem Antworten auf diese wichtigen Fragen untereinander gefunden worden sind, kommt es natürlich zu der Hochzeit. :) Ich möchte diesbezüglich nicht mehr dazu sagen, denn es wird eine Überraschung von Benny geben, die man absolut nicht vorhersehen konnte. Und somit sind wir ja auch schon am Ende des Buches. Doch es wäre ja langweilig, wenn man Ben und Zita jetzt allein lassen würde und das Buch einfach ein großes Fragezeichen hinterlässt. Ganz zum Schluss hält sich ihr nächstes Abenteuer bereit, welches völlig natürlich entstanden ist. Und wer genau liest, erfährt die Bedeutung des Namens von dem Baby. ;) Als Fazit lässt sich sagen, dass die Autorin die Umdrehungen Trilogie sehr gut beendet hat. Sie zeigt, wie ein Alltag mit Behinderung aktiv umgesetzt wird, ohne dabei aber näher auf Krankheitsbilder oder Symptome einzugehen, wie man es von den beiden anderen Teilen kannte. Es geht jetzt mehr um die zwischenmenschlichen Lösungen und darum, wie man den Spaß am Leben wieder erlangen kann. Dabei zeigt sie sehr gut, wie schwierig der Grat zwischen freien und gesunden Leben ist, mit dem sich Rollstuhlfahrer konfrontiert sehen. Die Autorin geht auf den Behindertensport ein und sie zeigt neue Facetten dieses Lebens, welches auch mehr beinhaltet, als nur OPs, Routine und Therapie. Dies war sehr gut von ihr gewählt, da man dadurch auch die Behinderung aus anderen Sichtweisen sehen kann beziehungsweise diesmal vollkommen ausblenden kann. Allgemein zeigt sich, dass die Autorin intensiv recherchiert hat. Die Gespräche mit Friedelmann und auch Zitas Eltern werden nun zu handfesten Diskussionen. Dabei zeigte die Autorin, dass sie sich damit auseinandergesetzt hat, auf welcher Grundlage sie ein Gespräch aufbauen will. Die Kommunikation führt nicht mehr ins Leere und man fängt an, nun auch Zitas Eltern und Friedelmann besser verstehen zu können. Es war sehr interessant, sich endlich mit diesen Charakteren intensiv auseinandersetzten zu dürfen, nachdem sie in den Teilen zuvor noch eine geringere Rolle spielten. Dies wird dadurch bestärkt, dass Zitas Eltern am Ende auch aktiv an dem Leben ihrer Tochter teilhaben können. Auch wenn die eine oder andere Sache noch etwas befremdlich für sie ist. ;) Bei der Hochzeit hat die Autorin eine Möglichkeit der Therapie ins Spiel gebracht, worauf ich aber nicht eingehen will. Ich möchte Benny nicht die Überraschung vorweg nehmen. ;) Ich sage nur so viel, es war eine schöne Idee von Frau Bethke-Jehle gewesen. :) Leider ging sie bei der Hochzeit aber nicht näher auf Bennys Verwandte ein, welche dann doch noch kamen. Es wäre interessant gewesen, sie auch noch kennenzulernen. Aber am Ende muss man eben die wichtigen Fragen geklärt haben. Im Gesamten war es aber eine schöne Hochzeit, mit all dem Chaos und Pipapo dazu. ;) Das Ende passt sehr gut mit dem Cover überein. Wohin uns dieses Baby, mit einem schönen treffenden Namen, bringen wird, das liegt außerhalb des Buches. Dass die Autorin das Baby auf natürliche Weise hat zeugen lassen, finde ich sehr gut, da eine künstliche Befruchtung durch Ärzte und weitere OPs dem Ende des Buches einen kleinen Nachgeschmack verpasst hätten. Nur so viel sei gesagt, dieses Buch beendet die Umdrehungen Trilogie auf eine schöne Art und Weise und es empfiehlt sich, auch diesen letzten Teil zu lesen, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht.

schwierige Lebenssituation
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 04.10.2016
Bewertet: Taschenbuch

Während einer Leserunde kam ich zu diesem Roman, der von einem jungen Mann erzählt, der seit einer Schussverletzung querschnittsgelähmt ist. Mich hat nun interessiert, wie dieser Mann und seine Freundin mit der so gravierend geänderten Lebenssituation umgehen. Verglichen mit „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes (worin es ebenfalls... Während einer Leserunde kam ich zu diesem Roman, der von einem jungen Mann erzählt, der seit einer Schussverletzung querschnittsgelähmt ist. Mich hat nun interessiert, wie dieser Mann und seine Freundin mit der so gravierend geänderten Lebenssituation umgehen. Verglichen mit „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes (worin es ebenfalls um einen Querschnittsgelähmten geht) passiert in „Umdrehungen“ gar nichts – der Untertitel „Das Leben steht still“ passt zum fehlenden Geschehen. Ben und seine Freundin Zita wirken auf mich nicht wie ein Paar, sondern wie junge Leute in einer ganz normalen WG, wo jeder sein eigenes Leben lebt und seine Gedanken weitestgehend für sich behält. Trotz der vielen Wiederholungen wird das Lesen nie langweilig, weil die Geschichte bemerkenswert gut geschrieben ist.

Das Leben passiert immer dann, wenn wir es nicht brauchen können.
von Gabi R. - GabisBuecherChaos am 02.07.2016
Bewertet: Taschenbuch

Das erfahren auch Ben und Zita, die sich erst wenige Wochen kennen und deren Liebe noch am Wachsen ist, als Ben in Ausübung seines Berufes angeschossen wird und den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzen muss. Selbst mit dieser Diagnose überfordert, zweifelt er daran, dass Zita sein weiteres Leben... Das erfahren auch Ben und Zita, die sich erst wenige Wochen kennen und deren Liebe noch am Wachsen ist, als Ben in Ausübung seines Berufes angeschossen wird und den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzen muss. Selbst mit dieser Diagnose überfordert, zweifelt er daran, dass Zita sein weiteres Leben mit ihm teilen wird. Doch er soll sich täuschen, denn Zita liebt ihn ohne Einschränkungen. Den steinigen Weg, den die beiden auf sich nehmen, der ihre Liebe immer wieder auf eine harte Probe stellt, hat Sonja auf liebevolle Art mit all seinen Höhen und Tiefen beschrieben und ich denke, jeder, der in eine ähnliche Situation kommt (was niemandem zu wünschen ist) kann aus der Geschichte der zwei knapp 30-jährigen Protagonisten lernen. Ich dachte nach dem Lesen des Klappentextes, ob ich mir das wirklich antun soll über so ein Schicksal zu lesen, doch die junge Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil gefesselt und ich möchte nun unbedingt wissen, wie es mit Ben und Zita weitergeht. Vier Sterne kann ich vergeben