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Kosmetik des Bösen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Grand prix du roman de l' Academie francaise

detebe Band 23475

Amélie Nothomb

(7)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Wenn das Böse so fein hergerichtet ist, daß es für niemanden mehr als solches erkenntlich ist, sondern gepflegt und anständig daherkommt, dann erst wird es richtig gefährlich.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 26.07.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23475-6
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 17,7/11,4/1,5 cm
Gewicht 113 g
Originaltitel Cosmétique de l'ennemi
Auflage 7. Auflage
Übersetzer Brigitte Grosse
Verkaufsrang 40350

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Etwas schräg, aber unterhaltsam für zwischendurch!
von Lia48 am 06.05.2019

KURZREZENSION "Der Mensch hat nur eine Schwachstelle: das Ohr." (S.29) INHALT: Jérôme Angust ist auf Geschäftsreise, als sich ein Fremder zu ihm in die Wartehalle des Flughafens gesellt. Dieser stellt sich als Textor Texel vor und zwingt ihm regelrecht ein Gespräch auf. Jérôme hat alles andere als Interesse an dessen Ges... KURZREZENSION "Der Mensch hat nur eine Schwachstelle: das Ohr." (S.29) INHALT: Jérôme Angust ist auf Geschäftsreise, als sich ein Fremder zu ihm in die Wartehalle des Flughafens gesellt. Dieser stellt sich als Textor Texel vor und zwingt ihm regelrecht ein Gespräch auf. Jérôme hat alles andere als Interesse an dessen Geschwätz, doch genau das scheint den Fremden nur noch mehr zu befeuern und so strapaziert dieser die Nerven seines Gegenübers immer weiter. Was dann geschieht, hätte Jérôme niemals für möglich gehalten... MEINUNG: Dieses dünne Büchlein besteht hauptsächlich aus abwechslungsreichen Dialogen zwischen zwei Männern. Es war mein zweites Buch von Amélie Nothomb und zum Glück war ich etwas darauf vorbereitet, dass dieses Werk deutlich "schräger" sein könnte, als "Der japanische Verlobte". Tatsächlich war ich überrascht von der Bandbreite, die Nothomb dem Leser in der kurzen, nur etwas über 100-seitigen Lektüre, bot. Es war alles dabei: Manchmal war ich belustigt, im nächsten Moment angeekelt, mal erstaunt oder auch total perplex. Stellenweise empfand ich die Geschichte bizarr und hin und wieder auch etwas makaber. Und immer wieder habe ich mich gefragt, was der Fremde mit seinen Gesprächen nur bezwecken möchte. Auch wenn mir die Geschichte gegen Ende vielleicht etwas zu schräg war und ich mir noch ein bisschen mehr Nachklang erhofft hatte, so fand ich sie doch sehr unterhaltsam und wunderbar geeignet für zwischendurch! 3,5-4/5 Sterne!

"Kosmetik des Bösen"
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2011

Wenn man schon mal kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu: Als der Geschäftsreisende Jérome Angust am Flughafen strandet und sein Flug mehrere Stunden Verspätung hat, wird er in der Wartehalle von einem nervenden Fremden angesprochen. Dieser kennt kein Erbarmen, er labert Angust nach Belieben voll, da hilft kein Weggehen... Wenn man schon mal kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu: Als der Geschäftsreisende Jérome Angust am Flughafen strandet und sein Flug mehrere Stunden Verspätung hat, wird er in der Wartehalle von einem nervenden Fremden angesprochen. Dieser kennt kein Erbarmen, er labert Angust nach Belieben voll, da hilft kein Weggehen und keine harschen Worte. Als Angust sich in sein Schicksal fügt, erfährt er Beunruhigendes: Textor Texel, so heißt der enervierende Mensch, brüstet sich damit, schon mehrere Menschen umgebracht zu haben, und auch einer Vergewaltigung bekennt er sich freimütig und im Plauderton schuldig. Immer gereizter wird das Gesprächsklima zwischen den beiden, bis es zum großen Finale kommt… So ein Buch kann nur Amélie Nothomb schreiben: gut 100 Seiten Dialog, nix davon langweilig, dabei anspruchsvoll, witzig, ekelerregend, skurril, abgründig und letztlich auf seltsame Art und Weise kathartisch. Ein Feuerwerk von einem Buch, am besten zu vergleichen mit ihrem Erstling „Die Reinheit des Mörders“.

Packend und spannend
von Anne aus Niederwerth am 23.10.2010

Amélie Nothomb hat es wieder geschafft einen grandiosen Roman zu schreiben. Schon nach der ersten Seite fühlt man sich von dem mysteriösen und aufdringlichen Typen angwiedert. Mit einem unvorhergesehenem Ende wird der Leser in den knapp 100 Seiten so gefesselt, das das Buch nur in einem gelesen werden kann.


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