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Der Letzte seiner Art

Thriller

Eine Verbindung von Mensch und Maschine: ein perfekter Soldat? Oder ein schwacher Invalide?

In einem kleinen irischen Fischerdorf lebt ein Mann, der ein Geheimnis hütet. Nein, mehr als das, er ist das Geheimnis ...

Sie hatten ihm übermenschliche Kräfte versprochen. Stattdessen wurde er zum Invaliden. Er hatte gehofft, ein Held zu werden. Stattdessen muss er sich vor aller Welt verbergen. Denn Duane Fitzgerald ist das Ergebnis eines geheimen militärischen Experiments, eines Versuchs, der auf tragische Weise fehlgeschlagen ist. Für seinen Opfermut erhielt er die Freiheit, den Rest seines Lebens dort zu verbringen, wo er es sich wünschte. Im Gegenzug musste er sich verpflichten zu schweigen.

Doch es gibt da jemanden, der sein Geheimnis kennt - und er ist ihm bereits auf der Spur.

Mit seinem Roman Der Letzte seiner Art hat Bestsellerautor Andreas Eschbach eine Mischung aus Science Fiction- und Wissenschaftsthriller geschrieben, der bis zur letzten Minute fesselt!

Rezension
"Eschbach gelingt ein Spagat zwischen sich unerbittlich anziehender Spannung und Reflexionen über den antiken Philosophen Seneca." trend, Januar 2016
Portrait
Andreas Eschbach, geboren 1959, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau an der französischen Atlantikküste.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 350
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 19.04.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-15305-3
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,5/2,7 cm
Gewicht 342 g
Auflage 9. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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9,30
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Unamerikanisch – im besten Sinne
von Julia Matos am 29.11.2018

Wenig klassische Action, viel Charakterstudie. Dabei wurde es mir nie langweilig. Als Leser taucht man 350 Seiten lang ein in den Bewusstseinshorizont der desillusionierten, zynischen und viel über philosophische Schriften von Seneca sinnierenden Hauptfigur. Duane wirkt echt, sodass ich Anteil an seinem Schicksal nahm. Nicht sel... Wenig klassische Action, viel Charakterstudie. Dabei wurde es mir nie langweilig. Als Leser taucht man 350 Seiten lang ein in den Bewusstseinshorizont der desillusionierten, zynischen und viel über philosophische Schriften von Seneca sinnierenden Hauptfigur. Duane wirkt echt, sodass ich Anteil an seinem Schicksal nahm. Nicht selbstverständlich, da er nicht nur ein Opfer ist und aufgrund seines Machogehabes eigentlich nicht für den typischen Sympathieträger steht. Besonders faszinierend und dabei auch erschütternd fand ich die Rückblenden. Erkenntnisse zu politischen Machenschaften empfinde ich als tragisch und realistisch. Die Beschreibungen zum Umfeld (irisches Hafenstädtchen) geraten atmosphärisch. Das Ende lässt noch Fragen offen. Einige werden’s nicht mögen, für mich ist dieses Ende sehr stimmig. Wenn Duane in so vielen elementaren Fragen keine Gewissheit erlangt hat, ist es dann nicht viel passender, wenn man auf diese Weise angeregt wird, ein bisschen über alternative Enden zu grübeln und darüber wie man selbst agiert hätte?! Auch wenn das Buch etwa 15 Jahre alt ist, sind die Themen „Technik in der Kriegsführung“ und „Ethik der Medizin“ modern wie nie. Mein erster Andreas-Eschbach-Roman war sowohl unterhaltsam als auch tiefgründig. Ich freue mich über gewonnene Denkanstöße und habe Lust, mehr in dieser Richtung zu lesen.

Das leben eines Cyborgs
von Anja L. von "books and phobia" am 03.12.2017

Dieses Buch kam durch eine Schenkung in meine kleine, aber feine Bibliothek. Ich hatte noch kein Buch des Autors und wurde mit der Zeit immer neugieriger. So kam es dazu das ich endlich zu meinem ersten "Eschbach" griff und ihn las . Was dabei heraus kam erfahrt ihr jetzt. Der Einstieg gelang mühelos und überraschte mit einem... Dieses Buch kam durch eine Schenkung in meine kleine, aber feine Bibliothek. Ich hatte noch kein Buch des Autors und wurde mit der Zeit immer neugieriger. So kam es dazu das ich endlich zu meinem ersten "Eschbach" griff und ihn las . Was dabei heraus kam erfahrt ihr jetzt. Der Einstieg gelang mühelos und überraschte mit einem spektakulären, aber auch gewaltvollen Start in die Geschichte. Wir lernen Duane, unseren Hauptprotagonisten, in einer heiklen Situation kennen, aus der er nur sehr schwerlich entkommt. Nachdem diese überstanden war, erfuhren wir im Laufe der Erzählung wie er zu dieser Situation kam. Leider zog sich dies an einigen Stellen, da man nie komplett erfuhr wie er zu seinem Körper kam. Ich hätte es schöner gefunden die Geschichte von vorne bis hinten zu erfahren, anstatt an willkürlich gewählten Punkten seines Lebens, ein Stück davon zu erzählen. Dieses Buch war trotzdem etwas besonderes, da es mal eine ganze andere Sicht präsentierte. Aus anderen Büchern kannte man das fehlgeschlagene Projekte sofort zerstört wurden, um die Geheimhaltung zu gewährleisten. Aber hier durften wir ein solches Projekt erleben, welchem die Freiheit geschenkt wurde. An was es mir fehlte, war zeitweise die Spannung. Auch wenn die Story an sich sehr interessant war, hätte ich mir hier und da doch einen kleinen Kick gewünscht. Die Beschreibungen zu Duane´s Körper waren zwar interessant, hatten aber nur einen geringen Unterhaltungswert. Mich langweilten sie sogar, da sie sehr unspektakulär beschrieben wurden. Dabei waren sie so besonders und unheimlich wertvoll. Das Ende war für mich eigentlich der wahre Höhepunkt des Buches, da man hier endlich Duane in Aktion erleben konnte. Leider endete das Buch zu früh und hätte mit ein paar Seiten mehr, etwas endgültiges gehabt. Emotional hatte ich auch etwas zu kämpfen, da sich Gefühlsregungen zu Ereignissen nicht einstellen wollten. Selbst wenn Duane in den höchsten Tönen von seiner heimlichen Liebe schwärmte, kam es mir nicht echt genug vor. In der Geschichte geschah noch einiges mehr, welches jedoch einen zu großen Überraschungseffekt besaß, so das ich es nicht preis geben möchte. Hier kann ich in erster Linie natürlich Duane nennen, um welchen es sich auch im Buch dreht. Duane selbst ist Soldat der Marine gewesen, bevor sich dem Projekt anschloss und nach jenen, eine Leben in Irland wählte. Er entwickelte eine Liebe zu Seneca, dessen Lyrik man auch vor jeden neuen Kapital findet. Ich selbst konnte damit nicht viel anfangen, da mir dieses Gebiet absolut nicht liegt. Stellenweise wirkte Duane auf mich etwas dümmlich und kreativlos, da er seinem freien Leben keinen wirklichen Sinn gab. Er unternahm zwar stets Spaziergänge, aber diese ohne großen Sinn oder Ziel. Nur zum Ende erlebte ich schließlich den Duane, den ich von vornherein haben wollte. Neben seinem Leben erfahren wir hin und wieder etwas über die Personen in dem kleinen Dorf. Unnatürlich fand ich hier, das er schon längere Zeit dort wohnte, die Leute ihn aber kaum kannten. Eine Anspielung darauf, das man sich in Dörfern eigentlich gegenseitig kennt. Natürlich erlebten wir auch Momente mit seinem vorherigen Arbeitsplatz und seinem ehemaligen Chef, welcher sich immer noch für ihn einsetzt. Kein Wunder, er sieht seine Schöpfung wie einen Sohn und behandelt ihn auch dementsprechend. Auch spätere Handlungen zeugten von Liebe und einer gewissen Opfergabe. Ich habe eine ältere Variante des Buches ergattert, welche aus der Outbreak Edition von Weltbild stammte. Zu diesem Buch gibt es wahrscheinlich noch mehrere in diesem Design. Ich fand das Cover derer nicht schlecht, finde aber das aktuelle Cover des Buches um Längen besser. Die interessante Geschichte eines Mannes, der seinen Körper aufgab, aber immer noch mit seinem Herz handelte.

Der Cyborg als verkorkste Existenz
von AndreaH am 17.11.2014

Die Idee, den Cyborg - den technisch aufgerüsteten Supersoldaten - nicht als Actionhero sondern als verkorkste Existenz darzustellen fand ich sehr interessant. Ständig lebt er in der Angst, dass seine Technik versagt, und er hilflos in seiner Einsamkeit liegen bleibt. Als seine Spezialnahrung ausbleibt und zudem viele Fremde in ... Die Idee, den Cyborg - den technisch aufgerüsteten Supersoldaten - nicht als Actionhero sondern als verkorkste Existenz darzustellen fand ich sehr interessant. Ständig lebt er in der Angst, dass seine Technik versagt, und er hilflos in seiner Einsamkeit liegen bleibt. Als seine Spezialnahrung ausbleibt und zudem viele Fremde in seiner Umgebung auftauchen, da kommt er dann richtig in Bedrängnis. Ein Thema, dass viel Potential bietet. Das Buch war auch sehr spannend und gut geschrieben. Einen Punkt Abzug gibt es für das Ende. Da hätte ich mir eine ausführlichere Lösung gewünscht und auch ein bisschen weniger Amerikanismus.