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Mörderisch und Fesch: Dorfkrimi

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Die Uschi ist das schönste Mädchen im Dorf. Nicht verwunderlich, dass sie seit einiger Zeit als Model arbeitet, nachdem sie ein Manager in einer Disco entdeckt hat. Umso verwunderlicher aber, dass die Uschi jetzt mit eingeschlagenem Kopf am Boden liegt. Irgendjemandem passten die hochtrabenden Pläne des aufstrebenden Model-Stars offensichtlich überhaupt nicht. Der erste Fall des neuen Ermittlerduos Friedrich Fesch und Michi Mörderisch.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783903092808
Verlag Federfrei Verlag
Dateigröße 681 KB
Verkaufsrang 1.771
eBook
4,99
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Kundenbewertungen

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guter Provinzkrimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Mellingen am 19.09.2017

Wenn man Provinz-Krimis mag, ist dieser als gelungen zu bezeichnen. Das Ermittler-Duo gibt Anlass zum Schmunzeln. Durch die Beschreibung der Personen, sieht man diese direkt vor sich und auch die Dialoge sind irgendwie echt. Ich werde weitere Bücher von Lisa Gallauner kaufen.

Toller Provinzkrimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 28.04.2017

Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Er ist etwas ganz anderes als die vorherigen Bücher der Autorin, und das war eine schöne Abwechslung. Freue mich auf ein weiteres Buch!

EIn kongeniales Ermittlerduo
von Gertie G. aus Wien am 28.04.2017

Man stelle sich folgendes vor: Irgendwo in Österreich, ein idyllisch gelegenes Dorf namens Sankt Lindenbrunn mit einem Polizeiposten und zwei Beamten. (ja so etwas Ausgefallenes gibt es noch) Einer davon heißt Friedrich Fesch, doch leider hält Mutter Natur nicht, was sein Name verspricht. Einsam, schlaksig, wenig Haare auf dem Kopf und... Man stelle sich folgendes vor: Irgendwo in Österreich, ein idyllisch gelegenes Dorf namens Sankt Lindenbrunn mit einem Polizeiposten und zwei Beamten. (ja so etwas Ausgefallenes gibt es noch) Einer davon heißt Friedrich Fesch, doch leider hält Mutter Natur nicht, was sein Name verspricht. Einsam, schlaksig, wenig Haare auf dem Kopf und mit Segelohren ausgestattet ist er. Außer einem Schnurrbart, den er häufig zwirbelt hat er nur eine, beim jugendlichen Völkerball spielen, dreifach gebrochene Nase aufzuweisen. Der Polizist, (er hat es mit der modernen Technik nicht so) hört lieber auf seinen Bauch und bäckt gerne Torten, was aber niemand wissen darf, da es ja der Männlichkeit abträglich wäre. Dieser Friedrich Fesch lebt nach seiner Scheidung mit Wolfgang und Paul, zwei Wellensittichen, allein in seinem Haus. Diese Idylle wird jäh gestört, als Uschi Herzigman, die unbestrittene Dorfschönheit und zukünftige Miss Lindenblatt, erschlagen aufgefunden wird. Man schickt, sehr zu Feschs Missfallen, sofort einen Ermittler der Kriminalpolizei. Dieser entpuppt sich als Kommissarin Michaela Mörderisch, ausgesprochen hübsch und einem Hang zum Rallye-Fahren. Nun müssen die beiden gegensätzlichen Charaktere zusammenarbeiten. Man untersucht das familiäre Umfeld der Toten, lauscht bösen Gerüchten und macht sich seine eigenen Gedanken. Dann wird Levin Liguster, ein abgewiesener Verehrer der Toten, verletzt auf der Fahrbahn liegend gefunden. Blöderweise leidet er an einer Amnesie, oder nicht? Liegt darin der Schlüssel zur Aufklärung? Und was hat der Manager von Uschi, der zwar von allen Dave genannt wird, aber eigentlich auf den klingenden Namen Titus David Pluzer hört, mit dem Tod seiner aussichtsreichen Miss-Kandidatin zu tun? Meine Meinung: Lisa Gallauner ist ein herrlicher Krimi mit viel Humor und grandiosen Wortspielen gelungen. Die Namen der Protagonisten sind so herrlich, dass ich mehrmals lauthals aufgelacht habe: Ein Mann der „Fesch“ heißt und eigentlich gar nicht ansehnlich ist. Eine Kriminalbeamtin mit dem Namen „Mörderisch“ ist doch zum Schießen, oder? Bein Namen „Liguster“, denkt auch jeder an die gleichnamige Hecke. Und erst der Name des Managers: Titus David Pluzer. Pluzer (auch Plutzer) hat in Österreich gleich mehrere Bedeutungen: 1. Kürbis (Steiermark) 2. (großer) Kopf (Wien) 3. Keramik- oder Glasgefäß, ähnlich einer Amphore nur rundlicher, zur Aufbewahrung von Wein (Steiermark und Burgenland). Kein Wunder, dass er lieber „Dave“ genannt werden will. Liebevoll werden die Marotten der Sankt Lindenbrunner Einwohner beschrieben. Auch die liebenswürdige Feindschaft zwischen Sankt Lindenbunn und Unterlindenbrunn (nein, es gibt kein Oberlindenbrunn) wird thematisiert. Der Dorftratsch nimmt ebenso einen großen, aktiven Raum ein. Manchmal, aber nur manchmal, enthält er ein klitzekleines Körnchen der Wahrheit. Herrlich die Wortspielereien, z.B. „der Rest dieses Arbeitstages war für A. und F. ..ein Sprichwort, das der Friedrich schon alleine auf Grund seines Vornamens ganz amüsant findet.“ Besonders gut gefallen mir die Bezüge zur Mentalität und das Lokalkolorit, auch wenn es sich diesmal um einen fiktiven Ort handelt. Der österreichische Verlag „Federfrei“ ist immer für witzige, manchmal auch boshafte oder durchaus ernste Krimis aus Österreich gut. Ich bin bislang nie enttäuscht worden. Fazit: Ein Feuerwerk an Wortwitz, dessen einzige Mangel ist, die Kürze des Krimis ist. Ich gebe gerne fünf Sterne sowie eine Leseempfehlung – und wünsche mir im Gegenzug eine Fortsetzung.