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Der Virtuose

Roman

(2)
Die junge verheiratete Contessa Carlotta reist für eine Opernsaison nach Neapel und verliebt sich leidenschaftlich in den Sänger Gasparo Conti. Sie gewinnt die Zuneigung des hinreißend schönen Kastraten, der mit seiner Sopranstimme die Zuhörer vollkommen verzaubert. Einen Sommer lang begleitet sie ihn und erlebt rauschhafte Wochen der Musik, der Verführung und des erotischen Raffinements. »Ich bewundere die Holländerin Margriet de Moor ... 'Der Virtuose' ist ein Preislied auf die Lust und die Wollust.« Marcel Reich-Ranicki, STERN
Portrait
Margriet de Moor gehört zu den bedeutendsten niederländischen Autoren der Gegenwart. Sie studierte Klavier und Gesang, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Bereits ihr erster Roman Erst grau dann weiß dann blau (Hanser, 1993) wurde ein sensationeller Erfolg. Heute sind ihre Romane und Erzählungen in alle Weltsprachen übersetzt. Ihr Werk erscheint im Hanser Verlag, zuletzt Die Verabredung (Roman, 2000), Der Jongleur (Ein Divertimento, 2008), Der Maler und das Mädchen (Roman, 2011), Mélodie d'amour (Roman, 2014), Schlaflose Nacht (2016) und Von Vögeln und Menschen (Roman, 2018). Margriet de Moor lebt in Amsterdam.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 03.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783446255913
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Übersetzer Helga van Beuningen
eBook
8,99
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Melodie einer Zeit
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2018
Bewertet: Taschenbuch

Was ist wichtiger? Kunst oder Leben? In der Lebensgeschichte eines Kastraten, der auf der Bühne Triumphe feiert, erörtert Margriet de Moor diese Frage. Das schmale Buch enthält sehr viel. Es gibt das Lebensgefühl jener Zeit wieder, als nur Männer öffentlich singen durften. Auch Nebenfiguren werden zu Hauptpersonen. Das Leben ist ursprünglicher, aber auch... Was ist wichtiger? Kunst oder Leben? In der Lebensgeschichte eines Kastraten, der auf der Bühne Triumphe feiert, erörtert Margriet de Moor diese Frage. Das schmale Buch enthält sehr viel. Es gibt das Lebensgefühl jener Zeit wieder, als nur Männer öffentlich singen durften. Auch Nebenfiguren werden zu Hauptpersonen. Das Leben ist ursprünglicher, aber auch sehr viel härter als heute. Grandiosität und Absturz. Eine starke Sprache, kunstvoll und doch direkt. Und ein Happy End für die, die die Begrenzungen des Lebens und Konsequenzen ihrer Entscheidungen annehmen und für sich eine eigene unorthodoxe Welt schaffen.

Akkord
von Polar aus Aachen am 16.04.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nicht ganz so geheimnisvoll wie in Erst grau dann weiß dann blau vermag Margriet de Moor in diesem Roman doch zu verstören. Es ist die völlige Auflösung ins Gefühl, die grenzenlose Liebe zur Musik, die Schimären in dieser Geschichte hervorrufen. Wer geliebt wird, muß zurücklieben. Muss. Anders kann es... Nicht ganz so geheimnisvoll wie in Erst grau dann weiß dann blau vermag Margriet de Moor in diesem Roman doch zu verstören. Es ist die völlige Auflösung ins Gefühl, die grenzenlose Liebe zur Musik, die Schimären in dieser Geschichte hervorrufen. Wer geliebt wird, muß zurücklieben. Muss. Anders kann es nicht sein. Contessa Carlotta flieht aus einer unglücklichen Ehe erst in die Welt der Oper, wo die Leidenschaft grenzenlos, die Liebe rein, der Gesang betörend ist. Dann verfällt sie dem Kastraten Gasparo und läßt sich durch nichts aufhalten, selbst sein Phlegma überwindet sie. Margriet de Moor hat einen Roman über die Kunst der Verführung geschrieben und spielt kunstfertig mit der Vergänglichkeit. Ist die Oper erst einmal zu Ende, bleibt einem nur die Erinnerung, verweht der Moment der Liebe, bleibt einem, in sich aufzuspüren, wie es sich angefühlt hat. Margriet de Moor versucht für uns die Musik einzufangen und sie in Worte zu verwandeln. Auch wenn wir Gasparo nicht zu hören vermögen, bezaubert er uns doch. De Moor gelingt es, für uns jene Scheinwelt der Offenbarung, die große Oper in ihre Geschichte zu übersetzen, obwohl bei ihr die Liebe nicht ganz so rein erscheint, mehr dem Selbstzweck als der Leidenschaft dient, jedoch verzweifelt genug erscheint, um tragisch oder beseligt zu enden.