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Milchgeld. Kommissar Kluftinger 01

Kluftinger Band 1

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Taschenbuch
Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzenessen. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.

Rezension
"Milchgeld ist ein Volltreffer, weil er Mentalität in Reinform verkörpert." (SDZ)
Portrait
Klüpfel, Volker
Volker Klüpfel, geboren 1971 in Kempten, aufgewachsen in Altusried, studierte Politologie und Geschichte. Er war Redakteur in der Kultur-/ Journal-Redaktion der Augsburger Allgemeinen und wohnt in Augsburg. Mit seinem Co-Autor Michael Kobr ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen zahlreiche weitere Kluftinger-Krimis, die unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, mit der Corine 2008 und 2008 und 2009 mit der MIMI, dem Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurden.

Kobr, Michael
Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten, studierte Romanistik und Germanistik, ist Lehrer und wohnt mit seiner Frau und seinen Töchtern im Allgäu. Mit seinem Co-Autor Volker Klüpfel ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen zahlreiche weitere Kluftinger-Krimis, die unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, mit der Corine 2008 und 2008 und 2009 mit der MIMI, dem Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurden.
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    Kluftinger sprach den Fluch nicht laut aus, er dachte ihn nur. Seine Frau hasste es, wenn er fluchte, und alles, was er mit einem laut ausgesprochenen Fluch bewirkt hätte, wäre einer ihrer Vorträge gewesen. Ein Kommissar sollte sich in seiner Ausdrucksweise wohl von denen abheben, hinter denen er beruflich her ist , würde sie dann wieder sagen.
    Und darauf konnte er ganz gut verzichten, wo seine Laune sowieso schon nicht besonders war. Denn wenn es etwas gab, was er hasste, war es, beim Essen gestört zu werden. Das passierte natürlich vorzugsweise am Montag. Seinem Montag. Seinem Kässpatzen-Montag. Die Kässpatzen waren das Beste am Montag, eigentlich das Einzige, weswegen er ihn überhaupt ertragen konnte. Denn montags war Musikprobe und das lag ihm dann immer den ganzen Tag über im Magen. Gehst du mal hin? , rief seine Frau aus der Küche zu ihm herüber, nachdem das Telefon bereits zum dritten Mal geklingelt hatte. Sie aß heute nicht mit. Diättag, wie sie sagte. In Wirklichkeit wusste er, dass sie jedes Mal, wenn sie für ihn kochte, selbst auch immer ein bissle was aus dem Kühlschrank stibitzte. Aber sollte sie ruhig. Er schlug ja auch jedes Mal kräftig zu, obwohl ihm bewusst war, dass ihm so fette Speisen eigentlich nicht bekamen. Er wusste, dass ihn heute Nacht sein Sodbrennen wieder heimsuchen würde, die vielen in Butter gebräunten Zwiebeln würden schon dafür sorgen. Und doch liebte er diese deftige Kost. Besonders die Zwiebeln. Wenn es nach ihm ginge, könnte man das Verhältnis von Spatzen und Zwiebeln ruhig umkehren, so dass man eher Zwiebelspatzen hätte. Denn irgendwie hatte man immer zu wenig Zwiebeln. Dass seine Frau ihm jeden Montag seine Spatzen kochte, trotz der Sauerei , die, wie sie immer sagte, danach die ganze Küche verklebte, war das Ergebnis eines Handels, den sie vor vielen Jahren abgeschlossen hatten. Und bis auf den Tag der Beerdigung ihrer Mutter und der Abiturfeier ihres Sohnes hatte sie die letzten wie viele Jahre waren es eigentlich gewesen? bestimmt gut 15 Jahre ihren Teil der Vereinbarung immer eingehalten.
    Er hatte deswegen aber kein schlechtes Gewissen, schließlich ging er dafür jeden Montag zur Musikprobe. Lange war er standhaft geblieben, immer wieder hatten sie ihn bekniet, doch mitzumachen, weil sonst niemand so ein Taktgefühl für die große Trommel besaß wie er, weil sonst niemand stattlich genug war, dieses mächtige Instrument zu tragen weil sonst niemand diese saudumme Großtrommel spielen wollte, hätten sie ruhig ehrlich sagen können, dachte er manchmal.
    Auch seine Frau hatte ihn immer wieder darum gebeten. Ihm war völlig klar, weshalb: Sie wollte, dass er und damit auch sie am Dorfleben teilnahm. Nun mach halt einfach mal mit, wenn du erst dabei bist, macht es dir bestimmt Spaß, und wenn sie dich doch so dringend brauchen Irgendwann hatte er dann leichtfertig ja gesagt. Irgendwann sagte er immer ja. Das wusste sie.
    Es klingelte zum vierten Mal. Mit einem Ächzen erhob er sich und ging in den Hausgang. Seine Bundhose zwickte im Schritt. Lederhosen! Wer hat nur diese saudummen Lederhosen erfunden, dachte er sich bei jeder Bewegung. Aber es half nichts. Heute war große Auftrittsprobe und das hieß: in voller Montur. In seinem Fall war das die Kniebundhose mit den kratzigen Wollstrümpfen, das weiße Stehkragen-Hemd, das ihm immer die Kehle abschnürte und sein Gesicht noch röter aussehen ließ, und die rote Weste. Wenigstens die Jacken mussten sie heute nicht anziehen, die waren alle in der Reinigung.
    Es klingelte zum fünften Mal. Ja, Kluftinger? , fragte er in den Hörer.
    Er dachte, es wäre eine Freundin seiner Frau, seine Schwägerin, wer auch immer, dass es aber ein dienstliches Gespräch sein sollte, wunderte ihn. Die Einsatzleitung rief an. Kluftinger schwante Böses. Früher, als junger Polizist hatte er öfter mal nachts raus gemusst, etwas Spektakuläres war aber nur selten dabei. Jetzt ließ er sich immer Wochentage zute
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.01.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24216-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/12,1/3 cm
Gewicht 297 g
Originaltitel Milchgeld. Ein Allgäu-Krimi
Auflage 24. Auflage
Verkaufsrang 577
Buch (Taschenbuch)
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Ein sympathischer Kommissar - Spannung mit Witz

Kathrin Honauer, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Im ersten Fall des sympathischen (und ab und zu etwas tollpatschige) Kommissar Kluftinger ermittelt dieser in der Welt der Käsehersteller. Im sonst so ruhigen Allgäu wird ein Lebensmittelchemiker wird erdrosselt aufgefunden. Prompt wird Kluftinger aus seinem sonst so ruhigen Alltag gerissen. Aber ein bisschen froh ist er doch auch, als er wegen seiner Ermittlungen nicht mit seiner Frau den Urlaub auf Mallorca antreten kann. Wozu auch so weit wegfahren...wo es daheim so schön ist? Ein spannender und witziger Regionalkrimi - ich freue mich schon darauf Kluftingers nächsten Fall zu lesen.

Das Autorenduo aus Bayern liefert einen der witzigsten Krimis der letzen Jahre.

Judith Lehner, Thalia-Buchhandlung Linz Landstraße

Nicht nur, dass ein schrecklicher Mord in Kluftingers idyllischen Heimatort Altusried passiert – nein, er wird auch noch beim Essen seiner geliebten Kässpatzen gestört. Hinter dem kauzigen Kommissar und seine eigenwilligen Methoden stecken aber ein riesengroßes Herz und ein guter Ermittler – wenn er nicht gerade während des Begräbnisses des Opfers bei einer Verfolgung über ein frisches Grab stolpert oder bei einer nächtlichen Überwachung einfach einschläft (*g*). Neben den beruflichen Herausforderungen kommt es noch dazu mit seiner Frau zu Problemen. Als der gemeinsame Urlaub auf Mallorca in Gefahr ist, beschließt diese kurzerhand alleine zu verreisen. Auch wenn er sowieso nicht weg wollte – ist es doch im beschaulichen Allgäu am schönsten – so lebt es sich als Strohwitwer nicht sonderlich erholsam. Er muss also nicht nur den immer komplexer werden Fall lösen sondern sich auch noch seine Kässpatzen selbst aufwärmen…

Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
25
16
4
3
2

Herziger Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden am 04.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der liebe Herr Kluftinger ist das, was der Krimiwelt fehlt: ein wenig verplant, total herzig und verdammt clever. Ein sehr sympathischer Mann; ein Krimi für alle, die es nicht so mögen, wenn ein Fall zu ausgeschlachtet wird, gerne etwas zum lachen möchten und heimische Autoren bevorzugen.

Milch = Geld
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Ingbert am 24.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Überraschend erfrischend, macht Lust auf mehr... Gesucht, gefunden. Freue mich auf folgende Ermittlungen. Hab schon eine richtige "Beziehung" zur Familie Kluftinger auf gebaut

Spannender Krimi mit einem sympathischen Kommissar Kluftinger.
von einer Kundin/einem Kunden am 19.10.2018

Der erste Fall für Kommissar Kluftinger hat mich sehr gefesselt. Manchmal macht mich die Schusseligkeit oder, wenn ihm etwas auffällt, aber nicht richtig deuten kann, was es zu bedeuten hat, ungeduldig. Aber genau das ist es, was den Kommissar ausmacht.