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Notizbuch eines Schriftstellers

Hrsg. u. mit e. Essay v. Thomas u. Simone Stölzel

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Hier kann man einem großen Schriftsteller bei der Arbeit über die Schulter schauen: das Notizbuch, ein buntes, humorvolles, kluges Buch – eine Fundgrube für alle, die sich verführen und in den Kosmos W. Somerset Maughams ziehen lassen wollen.
Portrait
W. Somerset Maugham, 1874 (Paris) - 1965 (Nizza); Grandseigneur, Kosmopolit und Globetrotter; unerschöpflicher Schöpfer von 30 Romanen, 200 Geschichten, 25 Komödien, zahlreichen Essays und Erinnerungsbüchern; neunfacher Millionär und neidloser Mäzen junger Schriftsteller - "sein Werk und Leben möge der Literaturgeschichte noch lange Zeit Stoff zum Nachdenken liefern" (Alfred Andersch). Er hat als Geschichtenerzähler seine Lehrmeister Maupassant und Cechov mit den Mitteln des 20. Jahrhunderts fortgesetzt getreu seiner Maxime: "Literatur ist nur dann groß, wenn sie 'jedem' etwas sagt."
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 595
Erscheinungsdatum 26.11.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06452-0
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/3,2 cm
Gewicht 498 g
Originaltitel "A Writer`s Notebook"
Auflage 2
Übersetzer Irene Muehlon, Simone Stölzel
Buch (gebundene Ausgabe)
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25,60
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Letzte Wortmeldung
von Polar aus Aachen am 19.09.2007

Es war nicht alles gesagt mit dem ersten Band Die halbe Wahrheit, die er ausdrücklich als keine Autobiographie kennzeichnete. Doch bietet dieser Band mit einer schönen biografischen Einführung von Thomas und Simone Stölzel vor allem weitere Schnipsel aus W. Somerset Maughams Welt, erklärt er, warum er irgendwann beschloß, keine ... Es war nicht alles gesagt mit dem ersten Band Die halbe Wahrheit, die er ausdrücklich als keine Autobiographie kennzeichnete. Doch bietet dieser Band mit einer schönen biografischen Einführung von Thomas und Simone Stölzel vor allem weitere Schnipsel aus W. Somerset Maughams Welt, erklärt er, warum er irgendwann beschloß, keine Stücke mehr zu schreiben. Am Ende sollte ein Roman über Bermondsey stehen, um zu den Anfängen zurückzukehren und den Kreis zu schließen. Was allerdings nicht mehr möglich war, da das Leben dort nicht mehr so ausschaute, wie er es kannte. Eine kleinbürgerliche, ihm verhaßte Welt, über die nicht mehr schreiben wollte. Somit schließt er auf den letzten Seiten mit Leben und Werk ab, versöhnt mit dem Tod, von dem er kein ewiges Leben erwartet. Ganz der Grandseigneur der Literatur, den er Zeitlebens verkörperte. Als Werkstatt eines Schriftstellers hervorragend zu lesen. Hier werden Ideen geboren oder beerdigt, indem sie nicht zur Ausführung kommen. Einen Schriftsteller macht aus, was er sieht, in seinen Notizen auffängt, aber auch wie er mit seinem Leben abschließt.