Eine Stunde hinter Mitternacht

Bibliothek SG Band 27

Hermann Hesse

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Beschreibung

Eine Stunde hinter Mitternacht ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1899.
Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.

Hermann Hesse, am 2. Juli 1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen geboren, starb am 9. August 1962 in Montagnola bei Lugano. Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 92
Erscheinungsdatum 11.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7446-2815-0
Verlag Hansebooks
Maße (L/B/H) 21,8/13,9/1 cm
Gewicht 143 g
Auflage Nachdruck der Ausgabe von 1899

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Frühe Prosa des großen Dichters
von einer Kundin/einem Kunden aus Reinheim am 17.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

120 Jahre nach der Erstveröffentlichung ehrt der Diederichs-Verlag den Schriftsteller mit einer Neuauflage dieser kleinen 112-seitigen Prosasammlung. Es sind neun Dichtungen des jungen Hermann Hesse zu den Themen Kindheit und Jugend, Liebe und Freundschaft enthalten. Das Büchlein ist beinahe schlicht gehalten, einzig mit einer m... 120 Jahre nach der Erstveröffentlichung ehrt der Diederichs-Verlag den Schriftsteller mit einer Neuauflage dieser kleinen 112-seitigen Prosasammlung. Es sind neun Dichtungen des jungen Hermann Hesse zu den Themen Kindheit und Jugend, Liebe und Freundschaft enthalten. Das Büchlein ist beinahe schlicht gehalten, einzig mit einer metallischen Prägung versehen und mit Jugendstilmustern verziert. Es ist keinesfalls ein Roman, dem man in einem Stück nebenbei herunterlesen kann, aber eine feine Zusammenstellung kleiner dichterischer Perlen, deren Wert sich entfaltet, wenn man sich auf sie einlässt; sich entführen lässt in eine kunstvolle Welt aus schöngeistiger Sprache im neuromantischem Stil. Dadurch ist es sicherlich keine leichte Kost, aber das ist ohnehin nicht ihr Anspruch. Wer Hesse kennt und liebt, erwartet das wohl aber auch nicht. Vielmehr erschafft es Traumwelten und lässt märchenhafte Szenerien vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen; kraft- und phantasievoll, schöpferisch, eklektisch. Für einen Hesse-Fan und Liebhaber guter Literatur ist diese Sammlung bestens geeignet. Sie gewährt einen wertvollen Einblick in das frühe Schaffen des Schriftstellers und macht sich auch wunderbar als kleines Geschenk im Regal.

Eine literarische Herausforderung
von Hilal Türe aus Bielefeld am 15.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt: Vor 120 Jahren veröffentlichte einer der bekanntesten Autoren Deutschlands, Hermann Hesse sein erstes Buch beim Verlag von Eugen Diederichs. Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von neun kleinen eher skizzenhaften Prosadichtungen, in denen er beeinflusst vom neuromantischen Stil schwärmerisch märchenhafte und tr... Zum Inhalt: Vor 120 Jahren veröffentlichte einer der bekanntesten Autoren Deutschlands, Hermann Hesse sein erstes Buch beim Verlag von Eugen Diederichs. Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von neun kleinen eher skizzenhaften Prosadichtungen, in denen er beeinflusst vom neuromantischen Stil schwärmerisch märchenhafte und traumähnliche Szenerien beschreibt. Damals noch unbekannt, war das Buch nicht wirklich erfolgreich, wurde aber viele Jahrzehnte später neu publiziert. Der Diederichs Verlag würdigt den Schreiber mit dieser Neuauflage in einem wunderschönen Hardcover. Meine Leseerfahrung: Die ersten Prosadichtungen von Hesse sind wahrlich keine leichte Kost und lassen sich in einigen Abschnitten sehr schwer lesen und verstehen. Zudem gehen einige schwärmerische Passagen hart an die Grenze der Erträglichkeit, als hätte Hesse sie in einem traumähnlichen Zustand niedergeschrieben oder gar wirklich geträumt.  Wirklich gepackt hat mich die Euphorie des Autors nicht, allerdings kann das auch an der überaus alten Sprache liegen, was dazu führte, dass ich einige Sätze mehrfach lesen musste und gerätselt habe, wie man es in unserer heutigen Zeit denn ausgedrückt hätte. Dann wiederum sind wunderschöne Sätze enthalten, wie: "Denn ich liebe dich mit der Liebe, welche jeder Verwandlung fähig ist und keine höchste Stufe kennt." So klar und genau formuliert, wie man es auch von Hesse eigentlich kennt. Literarisch gesehen würde ich die ersten Schritte von Hesse nicht meisterhaft nennen, aber es ist interessant zu sehen, in welche Richtung er sich mit der Zeit entwickelt hat.  Wer sich mit Schriften von Hermann Hesse befasst und seine Erstwerk auch anschaffen möchte, sollte sich für diese Neuausgabe entscheiden. Denn das Hardcoverbuch ist optisch ein kleines Schmuckstück in weiß mit Schrift und Verzierungen in glänzendem Blauton und soll an die Erstausgabe angelehnt sein.  Fazit: Für Hesse-Fans ist die Prosasammlung sicherlich ein Lesegenuss, für alle Anderen dagegen keine leichte Kost. Allerdings ein Schmuckstück für jedes Bücherregal!

Bitte nur in Häppchen genießen
von edafromearth aus Gladbeck am 14.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Neuauflage von Hesses „Eine Stunde hinter Mitternacht“ durch den Diederichs-Verlag ist ein Schmuckstück für das Bücherregal: das schlichte aber besondere Cover zeichnet sich aus durch das tiefbläulich glänzende Ornament, das mit dem der Originalausgabe aus dem Jahre 1899 identisch ist. Nicht nur optisch, auch inhaltlich ist ... Die Neuauflage von Hesses „Eine Stunde hinter Mitternacht“ durch den Diederichs-Verlag ist ein Schmuckstück für das Bücherregal: das schlichte aber besondere Cover zeichnet sich aus durch das tiefbläulich glänzende Ornament, das mit dem der Originalausgabe aus dem Jahre 1899 identisch ist. Nicht nur optisch, auch inhaltlich ist dieses Buch ein Diamant – zwar nicht bis zur Perfektion veredelt, aber durchaus wertvoll. Auf 112 Seiten taucht der Leser in neun Prosadichtungen ein, die die ersten Schritte Hesses in die literarische Welt darstellen. Hesse selber sprach von seinen „Prosastudien“, wohingegen der Verleger Eugen Diederichs sie mit „Skizzen“ betitelte. Keiner der beiden war wirklich überzeugt von der Sammlung. Umso interessanter ist es, was das Buch beim Lesenden des 21. Jahrhunderts auslöst. Das Interesse für Klassiker und Sprachen halte ich für wichtige Voraussetzungen, um dieses Buch lieb gewinnen zu können. Es ist eine zum Teil veraltete Sprache mit Wörtern, die heute nicht sehr häufig gebraucht werden (z. B. „Aushau“ oder „ehegestern“). Ich finde das unheimlich interessant, weil diese Sprache hohes dichterisches Potenzial hat. Wörter wie z. B. „Waldstille“ lassen bei mir das Herz höher schlagen. Die für uns unübliche Schreibweise hat ihren eigenen Rhythmus, der mir gefällt, weil er herausfordernd ist. Dementsprechend ist er aber auch ermüdend und man verliert bald die Konzentration, da man an einigen Stellen zweimal überlegen muss, was genau gemeint ist. Aus diesem Grund sollte man das Buch nicht in einem Rutsch lesen. Hesse erschafft sich in seinen Texten Traumwelten, um der Wirklichkeit zu entfliehen. In diesen wird er nostalgisch und ersehnt seine Vergangenheit, insbesondere seine Kindheit und Jugend. Natürlich sind auch Liebschaften bzw. die Liebe ein beliebtes Thema. Manche Erzählungen haben etwas Märchenhaftes. Einigen Passagen konnte ich kaum was abgewinnen. Vor allem die Überschwänglichkeit und Euphorie waren für mein Empfinden zu viel des Guten. So als hätte ein pubertierender Jungen geschrieben, der sich zum ersten Mal verliebt. Aber das alles macht diese Sammlung zu einem abwechslungsreichen Lesestoff und man sieht ganz deutlich, wie Hesse damals experimentiert hat.

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