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Der letzte Überlebende

Wie ich dem Holocaust entkam

Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte - auch das Grauen von Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Todesmarsch, den Schiffbruch der Cap Arcona. Unzählige Male entging er dem Tod. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend.

Der Krieg ließ keine Möglichkeit, an ein Morgen zu denken. Und wen interessierte nach dem Krieg das Gestern? Am Ende seines unglaublichen Lebens gelingt es Sam Pivnik, einem der letzten Überlebenden von Auschwitz, darüber zu sprechen.
Portrait
1926 geboren, wächst Sam im schönen oberschlesischen Städtchen Bedzin auf. Am 1. September 1939, Sams 13. Geburtstag, überfallen die Deutschen Polen. Über das, was dann geschah, hat Sam Pivnik lange geschwiegen. Er lebt heute in einem Seniorenheim in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783806235258
Verlag WBG Theiss
Dateigröße 21838 KB
Übersetzer Ulrike Strerath-Bolz
Verkaufsrang 26.140
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Kundenbewertungen

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Der letzte Überlebende
von einer Kundin/einem Kunden aus Kißlegg am 18.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Guter Start durch den am Anfang geschilderten Vergangenheitsrückblick. Ein Buch das man ohne Unterbrechung liest. Die unmenschlichen Verhaltensweisen an den Menschen kommen leider sehr oft nicht in der wirklichen Brutalität rüber. Habe aber keine Lösung dafür. Ist in einem Film durch Optik und Akustik einfacher darzustellen. Wer sich für... Guter Start durch den am Anfang geschilderten Vergangenheitsrückblick. Ein Buch das man ohne Unterbrechung liest. Die unmenschlichen Verhaltensweisen an den Menschen kommen leider sehr oft nicht in der wirklichen Brutalität rüber. Habe aber keine Lösung dafür. Ist in einem Film durch Optik und Akustik einfacher darzustellen. Wer sich für diese Thematik interessiert, sollte das Buch lesen

Das KZ durch die Augen eines aufwachsenden Kindes
von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sam Pivnik erzählt in seiner Autobiografie seine harte und schreckliche Lebensgeschichte. Den Einmarsch der Deutschen in Polen, über die Zeit im KZ bis zu seiner Rettung und sein Leben nach dem KZ. Ein 13-Jähriger Junge der dem Tod mehr als 3 Mal ins Auge geblickt hat. Sehr beeindruckend.

Eine Biografie, die den Leser sprachlos zurück lässt
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 20.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Manchmal geschehen Situationen im Leben, die sich so grausam anfühlen, dass man sie rückblickend nur nüchtern erzählen kann. Dem Zuhörer erscheint es dann so, als spräche man von einer dritten Person oder einer Geschichte, die man selbst gar nicht erlebt hat. Genau so ergeht es mir mit Sam Pivnik... Manchmal geschehen Situationen im Leben, die sich so grausam anfühlen, dass man sie rückblickend nur nüchtern erzählen kann. Dem Zuhörer erscheint es dann so, als spräche man von einer dritten Person oder einer Geschichte, die man selbst gar nicht erlebt hat. Genau so ergeht es mir mit Sam Pivnik und seiner Autobiografie. Er war Auschwitz Häftling 135913, wurde mit dreizehn Jahren aus seinem Heimatort Bedzin in Polen deportiert - weil er jüdischen Glaubens ist. Tatsächlich entging er vierzehn mal unmittelbar dem Tod und seine Geschichte ist so grausam, dass viele Jahre des Schweigens vergehen mussten, um schlussendlich die Gespräche zu führen, die zu diesem Buch führten. Immer wieder bleibe ich bei einem Tatsachenbericht über den Holocaust sprachlos zurück. In diesem Fall ganz besonders - vielleicht weil Sam seine ganz eigene Geschichte so nüchtern und schnörkellos, aber auch detailgenau schildert und und dem Leser Einblick in sein persönliches Fotoalbum gewährt. Ich möchte in diesem Fall keine Sterne vergeben, denn dieses Buch ist kein literarisches Meisterwerk sondern schlicht und einfach die Wahrheit. Eine Leseempfehlung gebe ich daher für die, die sich trauen, der Wahrheit ins Auge zu blicken.