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Im Feuer des Lebens

(3)
Es ist die Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Die Geschwister Jakob und Bärbel Selzer, Bergmannskinder aus dem Schwarzwald, hat es ins Rheintal verschlagen. Sie müssen nun ihren Weg im Leben finden.
Jakob verlässt das kleine Dorf Odelshofen und zieht in den Krieg. Endlose Märsche und zermürbende Gefechte führen ihn immer weiter weg von seiner geliebten Elisabeth. Wird er sie je wiedersehen? Oder wird die hübsche Magdalena sein Herz erobern?
Elisabeth versucht indessen, mit ihrer Mutter den elterlichen Hof zu bewirtschaften. Doch immer wieder werden ihr Steine in den Weg gelegt. Als ihre Mutter als Hexe beschimpft wird, spitzt sich die Lage zu.
Das Straßburger Findelhaus hat inzwischen Zuwachs bekommen. Doch die Arbeit mit den Kindern führt Bärbel und Sebastian an ihre Grenzen. Stück für Stück lernen sie, auch in der größten Not auf Gottes Hilfe zu vertrauen. Da bedroht eine Seuche das Leben der Hausbewohner. Werden sie auch diese Prüfung bestehen?

Ein packender historischer Roman aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges - zugleich die Fortsetzung von "Die Kinder des Bergmanns" .
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 334 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 13
Erscheinungsdatum 26.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783842923102
Verlag MediaKern GmbH
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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2. Band der Kinder-des-Bergmanns-Reihe
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 01.02.2015
Bewertet: Taschenbuch

Wir schreiben das Jahr 1626 und der mittlerweile 19-jährige Jakob Selzer hat in seinen jungen Jahren schon einiges erleben müssen. Erst starb seine Mutter bei seiner Geburt, ein Ereignis, das seinen Vater gebrochen hat, dann starb seine Stiefmutter - geblieben waren ihm damals nur der Vater und die jüngere... Wir schreiben das Jahr 1626 und der mittlerweile 19-jährige Jakob Selzer hat in seinen jungen Jahren schon einiges erleben müssen. Erst starb seine Mutter bei seiner Geburt, ein Ereignis, das seinen Vater gebrochen hat, dann starb seine Stiefmutter - geblieben waren ihm damals nur der Vater und die jüngere Halbschwester Bärbel. Doch auch der Vater starb und die beiden Waisen blieben allein zurück. "Zuflucht" fand Jakob bei seinem Onkel, wobei er hier als billige Arbeitskraft auf dessen Hof schuften musste, während seine Schwester in der Stadt als Haushaltskraft arbeiten musste. Dann überschlugen sich die Ereignisse, Jakob verliebte sich, doch ein anderer wollte Elisabeth auch. Durch Intrigen kam es dazu, dass Jakob für den Tod seines Onkels verantwortlich war und den Tod durch den Strang finden sollte. In letzter Sekunde wendete sich sein Schicksal jedoch zum "Guten". Bärbel hingegen fiel auf den Sohn ihrer Arbeitgeber herein und wollte sich, da sie in Schwierigkeiten geraten war, das Leben nehmen. Pfarrer Sebastian Liebig konnte sie in letzter Minute retten und kümmerte sich um die junge Frau. Er verliebte sich in sie und sie heirateten. Zumindest für Bärbel scheint sich das Schicksal zum Guten gewandt zu haben. Jakob befindet sich derweil mit anderen Männern auf dem Weg zum Musterplatz, denn um den Strang zu entkommen, musste er zusagen, zehn Jahre Dienst beim Heer zu leisten. Zehn Jahre ist eine lange Zeit und dennoch glaubt und hofft er, dass nach Ende dieser Zeit, zu seiner Elisabeth zurückkehren kann und sie beide endlich ein gemeinsames Leben beginnen können, denn Elisabeth, die Frau, die er über alles liebt, hat versprochen, auf ihn zu warten. Seine Schwester Bärbel weiß noch gar nichts von den Veränderungen im Leben ihres Bruders, denn sie sahen sich, seit Jakob bei ihrem Onkel schuftete, nur einmal jährlich an Martini. Auch Elisabeth hat es in der derzeitigen Situation alles andere als leicht. Die Verbindung zu Jakob war im Dorf bekannt, woraufhin sie und ihre Eltern nunmehr fast wie "Geächtete" behandelt werden, denn immerhin hätte sie fast einen Mörder geheiratet. Ihren Vater trifft diese Veränderung besonders hart, nicht lange nach diesen einschneidenden Erlebnissen stirbt er und lässt Frau und Tochter allein auf der Welt zurück. Nun ist es an ihnen, den Hof zu bewirtschaften, doch Elisabeth ist der Verzweiflung nahe, denn auch ihre Mutter scheint mit dem Tod des Vaters jeden Lebensmut verloren zu haben. Ob es ihr gelingt, nur mit Hilfe ihrer Mutter, den Hof rentabel zu bewirtschaften oder werden sie Hunger leiden, denn Hilfe aus der Dorfgemeinschaft ist nicht zu erwarten? Feldherr Wallenstein, das ist von nun an der Mann, der neben Kaiser Ferdinand II, Herrscher über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, über Jakobs Leben "bestimmen" kann. Erstaunlicherweise kommt Jakob mit seinem neuen Leben sehr gut zurecht und trotz seines "Rufes", denn es ist schon eher ungewöhnlich, dass ein zum Tode Verurteilter, solch einen "Gnadenerlass" bekommt, findet er recht schnell Freunde in Balthasar, Zacharias, Heinrich, Peter und natürlich seinem Hund Aaron. Ergänzt wird diese illustre Gruppe bald noch durch Magdalena, einer jungen Frau, die sich dem Heerestross angeschlossen hat und so ihr Auskommen als Heilerin findet. Schnell wird jedoch klar, was es heißt, beim Heer zu sein - Mangelversorgung, schlechte hygienische Zustände, Krankheiten, Tod. Auch die Gruppe um Jakob ist betroffen, eine Tatsache, der sich die Freunde sogar recht zeitnah stellen müssen. Schnell ist die Einsicht da, beim Heer stirbt man nicht nur in der Schlacht, denn viele sterben bereits vorher an Krankheiten. Der Plot wurde wieder ausgesprochen spannend und bildgewaltig erarbeitet. Was mich besonders beeindruckt zurückgelassen hat ist die Tatsache, wie es die Autorin geschafft hat, mir das damalige Leben in allen Facetten, sei es beim Heer (Jakob), in der Stadt (Bärbel) oder auch als "Geächtete" in einem Dorf (Elisabeth) vor Augen zu führen. In jeder dieser Situationen hatte ich die jeweiligen Szenen direkt vor Augen und hatte das Gefühl, ich wäre tatsächlich beinahe mit vor Ort und würde alles mit den Figuren gemeinsam erleben. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. An dieser Stelle fällt es mir sehr schwer zu beschreiben, welche Figur mich am meisten beeindruckt hat, denn es waren einfach alle. Nicht eine Figur war dabei, bei der ich dachte, die hätte man doch etwas anders gestalten können, nein, ich bewundere Jakobs Mut und Glauben an sich und sein Schicksal und seine Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit seiner Elisabeth, ich bin fasziniert von Bärbel, die trotz aller Widrigkeiten niemals den Mut verliert und fest hinter ihrem Mann und den Findelkindern steht, für die sie verantwortlich ist und für die sie alles tun würde und natürlich Elisabeth, die junge Frau, die sich entgegen der Konventionen für einen "armen Knecht" entschieden hat und auch an diesem Mann festhält, als er als Mörder verurteilt wird. Sie nimmt eher das Leben einer "Geächteten" in Kauf, als ihrer Liebe zu Jakob zu entsagen - was für eine starke Persönlichkeit. Aber auch die Nebencharaktere weisen eine starke Intensität auf, denn jeder einzelne hat einen hohen Wiedererkennungsfaktor, sei es in Jakobs, Bärbels oder Elisabeths Umfeld. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd, ich konnte und wollte das Buch nicht aus der Hand legen, zu sehr war ich in der Geschichte gefangen. Jetzt ist wieder die Zeit des Wartens angebrochen - doch ich weiß, es wird sich für mich auf jeden Fall lohnen, denn ganz ehrlich, eigentlich mag ich historische Literatur gar nicht so gerne, aber diese Reihe hat mich dermaßen in ihren Bann gezogen, dass ich mich jetzt bereits mit Feuereifer auf den nächsten Band freue, von dem ich weiß, dass er mich nicht enttäuschen wird.

Eine tolle Fortsetzung
von Monika Korn am 06.01.2015
Bewertet: Taschenbuch

Dieses Buch ist die sehr gelungene ,spannende aber auch traurige Fortsetzung von " Die Kinder des Bergmanns " Gleich zu Beginn des Buches war ich wieder in der Geschichte drinnen ,ohne groß zu überlegen wie das 1. Buch zuende ging ,denn man hatte gleich wieder alles vor Augen :-)... Dieses Buch ist die sehr gelungene ,spannende aber auch traurige Fortsetzung von " Die Kinder des Bergmanns " Gleich zu Beginn des Buches war ich wieder in der Geschichte drinnen ,ohne groß zu überlegen wie das 1. Buch zuende ging ,denn man hatte gleich wieder alles vor Augen :-) Elisabeth aber auch Bärbel haben so einige Schickalsschläge zu verkraften die einem mitleiden lassen und man einfach hofft ,das sie diese Zeit so gut es geht überstehen,wobei sich beide nicht unterkriegen lassen . Auch die Szenen mit Jakob und seinen Kriegskameraden ,von denen ein paar zu sehr guten Freunden wurden ist toll beschrieben. Man sieht den Schlamm, Dreck und Tod aber auch dem Hunger dem sie über längere Zeit ausgesetzt waren bildlich vor sich beim lesen. Überhaupt zog die Geschichte wie in einem Film an vorüber und ich hatte Kopfkino zum feinsten. Wie es mit Elisabeth , Jakob ,Bärbel und all den anderen weitergehen wird und ob Elisabeth und Jakob sich jemals wiedersehen werden,erfahren wir leider erst im 3. und letzten Band ,der 2015 erscheinen wird. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf !!!! Ich lege dieses Buch jedem ans Herz ,der einen richtig guten Histoschmöcker lesen möchte der einem die Zeit des 30 jährigen Krieges sehr nahe bringt. Von mir eine uneingeschrängte Kauf und Leseempfehlung !!!!!

Spannende Fortsetzung!
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 11.12.2014
Bewertet: Taschenbuch

Es handelt sich bei diesem Buch um die Fortsetzung zu „Die Kinder des Bergmanns“, deshalb möchte ich denjenigen, die den ersten Band noch lesen möchten davon abraten, hier weiter zu lesen, um sich nicht die Spannung zu nehmen. Nahtlos knüpft das Geschehen an den ersten Band an: Jakob verdingt... Es handelt sich bei diesem Buch um die Fortsetzung zu „Die Kinder des Bergmanns“, deshalb möchte ich denjenigen, die den ersten Band noch lesen möchten davon abraten, hier weiter zu lesen, um sich nicht die Spannung zu nehmen. Nahtlos knüpft das Geschehen an den ersten Band an: Jakob verdingt sich als Söldner im Dreißigjährigen Krieg, wobei er oftmals mit den Schattenseiten des Krieges konfrontiert wird. Doch es bahnen sich auch Freundschaften an, die ihm Halt geben. Währenddessen kämpft Elisabeth um die Existenz und den Hof. Nachdem der Tross durch Odelshofen gezogen ist, ist ihr kaum etwas zum Leben geblieben. Doch sie gibt nicht auf, denn sie möchte Jakob eines Tages heiraten. Bärbel und ihr Mann Sebastian müssen sich ebenfalls fortwährend neuen Herausforderungen und Prüfungen stellen: Ihr Findelhaus in Straßburg erfreut sich regen Zuwachses und platzt förmlich aus allen Nähten. Wie sollen sie nur die Mittel für all die hungrigen Mäuler aufbringen? Sebastian zwingt es förmlich in die Knie – er erkennt, dass Gott für sie sorgt und bittet ihn um alles, was sie brauchen. Als eine Seuche die Familie bedroht, scheint es, als habe Gott sie verlassen... „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen“, rezitierte er einen Teil des 37. Psalms. Tränen schossen Elisabeth in die Augen. (...) – Was blieb ihr auch anderes übrig?“ (S. 152) Dass Gott es wohl machen wird – das vermag keine der Protagonisten dieses Romans erhoffen. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zerrüttet das Reich und hinterlässt viel Armut, Sorgen und Not. Jakob, der sich direkt im Tross befindet, wird damit genauso konfrontiert, wie Elisabeth. Viele Kilometer voneinander entfernt kämpfen beide ums Überleben. Die einzige Hoffnung, die ihnen bleibt, ist ein Wiedersehen, das sich jedoch immer weiter hinaus zögert. In mehreren Erzählsträngen erfuhr ich vom Schicksal der mir inzwischen ans Herz gewachsenen Protagonisten. Das Verhältnis ist recht ausgewogen und ich fieberte auf jedem Schauplatz mit. Heidrun Hurst ist sich auch in diesem Buch sehr treu geblieben und hat die damaligen Verhältnisse dargestellt, ohne in Klischees abzudriften. Genau wie im ersten Band tauchte ich erneut in die bildhafte Schreibweise der Autorin ab. Es ist, als würde sie mit ihren Büchern ein Gemälde zeichnen. Selbst über das Alltagsleben während des 17. Jahrhunderts zu lesen wurde mir niemals langweilig. Durch Jakob erfährt man den Alltag eines Trosses, was ich sehr interessant fand. Und auch wenn es mein dritter Roman ist, in dem es um den Dreißigjährigen Krieg geht, habe ich ihn wieder einmal aus einer anderen Perspektive kennen gelernt. Der Glaube an Gott spielte im ersten Band noch eine eher untergeordnete Rolle. Im zweiten bekommt er eine tragende(re) Rolle. Die Szenen und selbstlose Aufnahme der Waisenkinder im Findelhaus haben mich sehr berührt. Ich bin gespannt, wie es im dritten Band weiter gehen wird. Nicht nur für Bärbel und Sebastian, sondern auch für Elisabeth und Jakob. Man darf gespannt sein, denn das Ende ist in vielerlei Hinsicht offen...