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Schänderzorn

Thriller

(2)
Joseph Miles hat Menschen getötet, zerstückelt und Teile ihrer Leichen gegessen. Geleugnet hat er diese Morde nie. Doch er behauptet, selbst nur ein Opfer zu sein …

Seit acht Jahren vegetiert Joseph nun in einem Hochsicherheitsgefängnis. Die Wärter zwingen ihn wieder und wieder zu bestialischen Todesspielen.
Doch Joseph ist kein Monster. Er ist überzeugt, dass er als Kind von einer Art Serienmörder-Tollwut angesteckt wurde.
Um Heilung zu finden, muss er aus dieser Hölle entkommen. Das Fotomodell Selene will Joseph dabei helfen. Sie ist wie besessen von ihm. Doch wieso?

Die Romane von Wrath James White zählen zu den brutalsten und erschütterndsten, die jemals erschienen.
Portrait
Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedliche Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan.
Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 346
Erscheinungsdatum 07.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86552-542-0
Verlag Festa Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,5/2,5 cm
Gewicht 370 g
Originaltitel Prey Drive
Auflage 1.
Übersetzer René Ulmer
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Der schwächelnde Nachfolger
von Kyra Cade am 28.02.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Nachfolger von Schänderblut aus der Feder von Wrath James White, knüpft zwar nicht ganz nahtlos an, lässt aber im Grunde nur die zähen Verhandlungen aus. Miles sitzt abgeschottet von allen in einem Hochsicherheitstrakt, besitzt aber Privilegien. So darf beispielsweise sein geschätzter Professor Locke zu ihm und mit ihm... Der Nachfolger von Schänderblut aus der Feder von Wrath James White, knüpft zwar nicht ganz nahtlos an, lässt aber im Grunde nur die zähen Verhandlungen aus. Miles sitzt abgeschottet von allen in einem Hochsicherheitstrakt, besitzt aber Privilegien. So darf beispielsweise sein geschätzter Professor Locke zu ihm und mit ihm arbeiten. Dieser versucht immer wieder, hinter die Krankheit, wie Miles es nennt, zu kommen und diese zu heilen. Kleine Erfolge kann er erzielen, aber Joseph Miles hat seine eigenen Pläne. Mit Hilfe der treuen Anhängerin Selene kann er auf eine normale Station verlegt werden. Doch auch dort gibt es bald Tote, nicht zuletzt durch die Wärter, die sich einen Spaß draus machen, Gefangene gegeneinander antreten zu lassen. Es bleibt die Frage, wie es weitergeht, ob Miles geheilt werden kann, sich seinem Schicksal ergibt oder die Möglichkeit zur Flucht erhält. Wer einen blutigen Thriller erwartet hat, muss sich ein bisschen gedulden. Der Alltag im Gefängnis ist trist und so ziehen sich manche Passagen etwas in die Länge. Nun ja, was will man auch aus einem grauen Alltag erzählen, wenn einfach nichts passiert? Es gibt schließlich die Wende und da wird es noch einmal richtig spannend. Aufgrund des offenen Endes kann man darauf warten, dass es irgendwann einen dritten Teil geben wird, bei dem es noch mal so richtig zur Sache geht. Im Vergleich zum ersten Teil, lässt Schänderzorn ein bisschen nach. Das ist natürlich der Umgebung geschuldet, in der sich Miles befindet. Als kleines Schmankerl wird jeder Teil – Schänderzorn ist in fünf Teile gesplittet – mit einem fragwürdigen Rezept eingeleitet. Hauptzutat: Langschwein, also Menschenfleisch. Schänderzorn ist ein Muss, wenn man Schänderblut gelesen hat. Weniger bestialisch und blutig in meinen Augen, etwas langweiliger, aber dennoch eine annehmbare Lektüre.

Blutig, grausam, widerwärtig - aber genial!
von Book-addicted am 19.09.2017

?-> Story + Charaktere: Wer schon den Vorgänger "Schänderblut" gut fand, dem wird auch "Schänderzorn" gefallen, auch wenn der Roman irgendwie etwas "anders" ist, als der Vorgänger. Dies mag wohl durch die Tatsache begründet sein, dass sich Joseph Miles nicht mehr auf freiem Fuß, sondern in Haft befindet, wo... ?-> Story + Charaktere: Wer schon den Vorgänger "Schänderblut" gut fand, dem wird auch "Schänderzorn" gefallen, auch wenn der Roman irgendwie etwas "anders" ist, als der Vorgänger. Dies mag wohl durch die Tatsache begründet sein, dass sich Joseph Miles nicht mehr auf freiem Fuß, sondern in Haft befindet, wo er seinen Gelüsten nicht so nachkommen kann, wie es ihm ein Bedürfnis wäre. Um seinen muskulösen Körper nicht einzubüßen beschäftigt sich Joe in der Haft die meiste Zeit damit, seinen Körper zu trainieren - oder sich der Selbstbefriedigung hinzugeben. Doch auch die Wärter sind natürlich auf zack und damit ihm (und ihnen) nicht gar so langweilig wird, machen sie ihm nicht nur das Leben schwer, sondern entnehmen ihn auch oft genug aus der Einzelhaft, um ihn mit einem anderen Häftling zu einem sogenannten "Hahnenkampf" austragen zu lassen. Dabei kommt auch Joseph's "Monster" nicht zu kurz und sein Drang nach menschlichem Fleisch kann zumindest ein klein wenig besänftigt werden. Wrath James White gelingt es auch in diesem Roman hervorragend, dafür zu sorgen, dass der Leser Joe's innerer Kampf bewusst wird - der Kampf zwischen dem kannibalistischen Monster und dem Mensch, der seine Taten zumindest ein Stück weit bereut. Ich bewundere diese Fähigkeit, denn eigentlich hätte kein Mensch bei gesundem Verstand Mitleid mit einem kannibalistischen Mörder diesen Ausmaßes - und doch ist dies der Fall! Professor Locke, der auch schon eine Rolle in "Schänderblut" spielte, arbeitet in diesem Roman an einer Möglichkeit, Joseph zu heilen, was ich nicht nur sehr spannend fand, sondern auch unglaublich faszinierend. Auch wenn er Angst vor Joe hat, so beschreibt er den Kannibalen stets als respektvollen Menschen und möchte nichts weiter, als ihm die Chance auf ein "Lasterfreies" Leben geben - wenn auch hinter Gittern. Überzeugend fand ich die Erklärung dessen, weshalb eine Frau (oder Frauen im Allgemeinen) gefallen an einem Mann wie Joe finden könnte - auch wenn ich trotzdem nicht nachvollziehen kann, dass man einen solchen Kerl so sehr vergöttert. Neben einigen sehr blutigen Gewaltszenen zeigt White auch einiges an Wissen über das menschliche Gehirn und deren Manipulationsmöglichkeit durch diverse Medikamente, was nicht nur maßgeblich zur Geschichte beiträgt, sondern auch für den Leser sehr spannend ist! -> Schreibstil: Der Schreibstil von Wrath James White ist sensationell, denn mit seiner bildhaften und fesselnden Sprache überzeugt er auf ganzer Linie. Geschrieben wurde die Geschichte in der Vergangenheitsform, aus Sicht eines Erzählers. -> Gesamt: Die Roman von Wrath James White sind anders. Sie sind blutig, grausam, stellenweise mag man sie möglicherweise sogar als widerwärtig bezeichnen und dennoch schaffen sie es, zu berühren. Zu berühren und Verständnis für Menschen zu entwickeln, die wir sonst verurteilt hätten. Mir persönlich gefiel der 2. Band um den Kannibalen Joseph Miles wieder unglaublich gut und ich freue mich schon auf einen möglichen dritten Teil!