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Siegen heißt, den Tag überleben

Nahaufnahmen aus Syrien

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Petra Ramsauer ist eine der wenigen Journalistinnen, die noch nach Syrien reisen können. Immer wieder war sie im Zentrum der Kämpfe, u.a. in Aleppo, wo sich nach Meinung vieler der Krieg entscheidet, in Daraya und anderen Städten, in denen die Menschen verhungern und umkommen, belagert und abgeschnitten von der Außenwelt. Sie hat mit Ärzten gesprochen, die unter Bombenhagel arbeiten, mit Bloggern, die unter Lebensgefahr Nachrichten aus dem Land schmuggeln, mit Kommandanten der bewaffneten Opposition und demokratischen Aktivisten, Vertretern des Regimes und der Kurden, mit Menschen, die geflüchtet sind, und anderen, die trotz allem bleiben.
In einfühlsamen Reportagen erzählt sie von all jenen, die in diesem schrecklichen Konflikt ums Überleben kämpfen. Syrien wird immer mehr zu einem Stellvertreterkrieg der Großmächte, in dem auch dschihadistische Extremisten mitmischen – wer den Krieg gewinnen wird, ist noch völlig unklar. Verlieren werden ihn die vielen Millionen Menschen, die vor den Trümmern ihres Lebens stehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783218010733
Verlag Verlag Kremayr & Scheriau
Dateigröße 1713 KB
eBook
16,99
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Penibel recherchiert - der Albtraum Syrien
von Gertie G. aus Wien am 10.02.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die österreichische Journalistin und Autorin („Muslimbrüder“) hat mit vorliegendem Buch „Siegen heißt, den Tag überleben“ ein beeindruckendes Werk über die komplexen Zusammenhänge in Syriens Krieg geschrieben. Die Medien sind täglich voll mit Berichten über Gräueltaten von Grüppchen und Gruppierungen. Längst haben sowohl die Menschen an den Fernsehgeräten als auch... Die österreichische Journalistin und Autorin („Muslimbrüder“) hat mit vorliegendem Buch „Siegen heißt, den Tag überleben“ ein beeindruckendes Werk über die komplexen Zusammenhänge in Syriens Krieg geschrieben. Die Medien sind täglich voll mit Berichten über Gräueltaten von Grüppchen und Gruppierungen. Längst haben sowohl die Menschen an den Fernsehgeräten als auch die unmittelbar betroffenen die Übersicht über die Fraktionen verloren. Das Regime des Bashir al-Assad darf nicht isoliert als Ursache des Kriegs gesehen werden. Es ist als Symptom einer langen Krankheit zu sehen, die im 19. Jahrhundert entstanden ist, als europäisches Bestreben nach Ausdehnung der Macht hier im Nahen Osten Fuß gefasst hat. Was mit der Installierung scheinbar willfähriger und lenkbarer Machthaber begonnen hat, ist zu einem nicht mehr kontrollierbaren Despotenregime mutiert. Wie Johann Wolfgang von Goethe schon seinen Zauberlehrling in der gleichnamigen Ballade sagen lässt: „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los“. Das Zitat gilt sowohl für die Regierung als auch für die Truppen des IS. Einmal entfesselt, ist es kaum möglich, ihnen Einhalt zu gebieten. Genau das ist das Dilemma, das die Autorin, die als Kriegsberichterstatterin selbst vor Ort war, und mit vielen Menschen gesprochen hat, sehr gut beschreibt. Doch was kommt nach Assad? Selbst wenn es gelänge, Assad aus dem Präsidentenamt zu entfernen, was nun? Die mächtigen Nachbarn, warten doch nur wie die Geier darauf, sich das Land (oder was davon übrig geblieben ist) unter den Nagel zu reißen. Als Leser bleibt einem nur die ohnmächtige Wut, Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit. Fazit: Ein großartiges Sachbuch, das in bewegenden Worten, die katastrophale Lage der Menschen in Syrien beschreibt. Fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

Erschütternd !!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nittendorf am 04.02.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

" Wer den Konflikt in Syrien verstehen will, muss in das Land fahren " - das hat Petra Ramsauer getan  ,wir müssen nicht dort hinfahren, wir können ihre Buch lesen - die Autorin erklärt genau und detaliert das große Chaos im Macht- und Geldkampf , sei erklärt wer ist... " Wer den Konflikt in Syrien verstehen will, muss in das Land fahren " - das hat Petra Ramsauer getan  ,wir müssen nicht dort hinfahren, wir können ihre Buch lesen - die Autorin erklärt genau und detaliert das große Chaos im Macht- und Geldkampf , sei erklärt wer ist wer und auf welche Seite steht, genauso gut beschrieben ist das netz von Opposition und die Beteiligung  von anderen Länder in diesen hoffnungslosen Krieg. Die Autorin zu erst bringt uns näher die historische Hintergründe von diesen Konflikt , dann berichtet sie über das Leben in diesen zerstörten Land, das Leben mit Angst, Gewalt und Terror. Sie schreibt über das Alltag in Damaskus wo fast alles ist wie vorher, Luxushotele mit vollen Besetzung , Restaurants mit guten und teuren Essen, die Geschäfte mit gefüllten Regalen und gleichzeitig in den Vororten von Damaskus die Leute sterben von Hunger, essen Grass und kochen Suppe aus Wasser und Gewürzen. Sie berichtet über die Ärzte welche retten Menschen Leben unter Bombenhagel, mit abgelaufenen Medikamenten und mit fast keine medizinische Instrumente. Ihre dramatische Reportage über Folter weckt entsetzen und zeigt dass die Menschlichkeit in Syrien ist schon lange gestorben. Das Buch hat mich zum Sprachlosigkeit gebracht, weil jede Seite neue Grausamkeit bringt und meine Kommentare sind immer gleich, das Wortwahl ist begrenzt und die menschliche Leiden dort keine Grenze hat. Wie Kann sich Syrien aus den Trümmern noch erheben , wenn die Kinder dort im Kindergarten schon auf Puppen das perfekte Halsschnitt üben ?, dort ist nicht das Land zerstört, mehr das Psyche und egal wann und wer wird der Krieg gewinnen, die Leute dort haben alles verloren...