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Aufregend war es immer

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Hugo Portisch war als 31-Jähriger bereits Chefredakteur des Kurier, der damals größten Tageszeitung Österreichs, hat mit dem Rundfunkvolksbegehren gegen den Proporz gekämpft und als Journalist aus der ganzen Welt berichtet. Mit seinen Dokumentationen schrieb er Fernsehgeschichte, seine Bücher waren alle Bestseller.

In seiner Autobiografie verknüpft er die Zeitgeschichte mit dem eigenen Leben, was zeigt, dass er immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Er nimmt den Leser mit zu den Weltschauplätzen des vergangenen Jahrhunderts – von Wien über Prag, Vietnam, Peking, Afrika und Kuba bis nach Sibirien oder Brasilien. In zwei neuen Kapiteln beschreibt er nun auch seine Erlebnisse im Vatikan mit Kardinal König und wie er den Weg Englands in die EU bis zum Brexit erlebt hat.

"Spannend, auch unterhaltsam, immer wahrhaftig und fair. Und ganz ohne Selbstgefälligkeit, den Blick stets auf jene Gestalten und Schauplätze gerichtet, die ein Anrecht auf Beständigkeit haben."
Heinz Nußbaumer, Die Furche
Portrait
Dr. Hugo Portisch war Chefredakteur des „Kurier“, außenpolitischer Kommentator des Bayerischen Fernsehens, Chefkommentator des ORF, Verfasser zahlreicher Bücher, darunter „Friede durch Angst“, „So sah ich China“, „So sah ich Sibirien“, und Autor der historischen Fernsehdokumentationen „Österreich I“ und „Österreich II“. Für seine journalistischen Leistungen erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 406 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783711051929
Verlag Ecowin
Verkaufsrang 17.563
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Aufregend war es immer
von einer Kundin/einem Kunden aus Pollham am 19.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Keine Bewertung, weil ich leider keine Zeit zum Lesen hatte.

Lebendig geschriebene, sehr gut erklärte Zeitgeschichte Österreichs und der Weltpolitik
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 21.02.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Hugo Portisch ist auch mit 90 Jahren – er feierte im Februar 2017 seinen 90. Geburtstag – noch so fesselnd, wie ich ihn von seinen Fernsehkommentaren her in Erinnerung habe. Der Inhalt der 400 Seiten dieses Buches entspricht wahrlich seinem Titel: Aufregend! Geboren in Preßburg, weil sein Vater, der... Hugo Portisch ist auch mit 90 Jahren – er feierte im Februar 2017 seinen 90. Geburtstag – noch so fesselnd, wie ich ihn von seinen Fernsehkommentaren her in Erinnerung habe. Der Inhalt der 400 Seiten dieses Buches entspricht wahrlich seinem Titel: Aufregend! Geboren in Preßburg, weil sein Vater, der aus Niederösterreich stammte, dort als Chefredakteur einer Zeitung einen Job erhielt, schildert er an Hand seines Lebens große und bedeutende Ereignisse in der österreichischen Geschichte und der Weltpolitik. Wie er zur Zeitung gekommen war (später Chefredakteur des Kuriers) und seine Frau kennengelernt hatte, von einem Journalisten-Kurs in den Vereinigten Staaten kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, was der Marshallplan eigentlich wirklich war, über die Ängste der Österreicher in der russisch besetzten Zone und welche Vorsorgemaßnahmen gegen eine Annexion Österreichs durch die Russen die damalige Regierung getroffen hatte, von einer Reisebegleitung Bundeskanzler Raab in den USA von, vom Wiener Zeitungskrieg, dem ersten österreichischen Volksbegehren und wie Otto Habsburg versuchte, Portisch von der Wichtigkeit seiner Rückkehr nach Österreich zu überzeugen. Das sind grob aufgezählt die Themen der ersten 200 Seiten. Die restlichen 200 Seiten beschäftigen sich mit Weltpolitik. Hier hat mich die Schilderung seiner ersten Reise nach China mit dem Gespräch mit Marschall Chen Yi sehr beeindruckt. Denn dieses Gespräch, von dem Portisch dann in Österreich berichtete, war von internationaler Bedeutung im Vietnam-Krieg. Aber auch von einer Reise nach Sibirien noch zu Zeiten der Sowjetunion schreibt er. Aufregend, ganz im Sinne des Buchtitels, die Hintergründe über den gescheiterten Landungsversuch der Amerikaner in der Schweinebucht auf Kuba. Jetzt verstehe ich auch, weshalb es auf Kuba noch so viele alte amerikanische Limousinen gibt. Portisch wechselte zum ORF. In diesem Zusammenhang gelingt ihm mit seinem Aufnahmeteam als erstes Fernsehteam (der Welt?) im Strategischen Oberkommando der amerikanischen Bomberflotten und Atomraketen sowie in einem Atomraketenbunker filmen zu dürfen. Es war, ganz im Sinne des Buchtitels, sehr aufregend und auch mit dieser Dokumentation schrieb Portisch Weltgeschichte. Warum, das erklärt er im Buch. Kreisky, die Neutralität, seine „Bauchlandung“ mit der Abstimmung um das Atomkraftwerk Zwentendorf und warum der Plan der ÖVP damals nicht aufging. Herrlich auch Portisch‘ Schilderungen von seinen Besuch in England anlässlich Englands Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft. Dann folgt die Entstehungsgeschichte der Dokumentarfilme „Österreich I“ und „Österreich II“, basierend auf einer Idee von Gerd Bacher. Wie es ihm dazu gelang an historisches Filmmaterial herzukommen und weshalb die ersten 14 Tage nach der Besetzung von Wien durch russische Truppen wohl die bedeutendsten zwei Wochen in Österreichs jüngerer Geschichte waren – aufregende Zeitgeschichte, sprachlich einfach hervorragend ausgedrückt. Auch mit Henry Kissinger filmte er sich durch die Zeit- und Weltgeschichte und lernt dabei modernste Fernsehtechnik kennen, Europa Jahrzehnte voraus. Im vorletzten Kapiteln berichtet er von der Zeit des Zerfalls der Sowjetunion, von Michail Gorbatschow, von den Zaren bis zu Putin. „Hört auf die Signale“ nennt er seine Dokumentation darüber. Und im letzten Kapitel macht er sich Gedanken, wie man Europa aus der derzeitigen (Flüchtlings)Krise bringen könnte. Das hängt auch mit dem Marshallplan und Afrika zusammen. Spannend. Dieses Buch erklärt mir vieles in der österreichischen Geschichte und Weltpolitik. Portisch schreibt wertungsfrei, er verurteilt nicht, schließt aber immer wieder seine persönlichen Schlüsse aus dem Verhalten der Weltpolitiker. Und behielt damit oft Recht. In dieser Autobiografie im weiteren Sinne schildert er in seiner professionellen journalistischen Art von seinem Leben, seinen Reisen und der Welt. Er streift auch sein Familienleben, das vom tragischen Tod seines Sohnes überschattet ist. In der Buchmitte sieht man rund 30 Bilder aus seinem Privat- und journalistischen Leben, teilweise doppelseitig, meist in Schwarzweiß, wie es eben bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts Standard war. Aufregend war es immer und sind auch diese 400 Seiten, die ich jedem empfehle zu lesen. Besser kann man die letzten 90 Jahre Geschichte wohl nicht zusammenfassen und beschreiben. Hugo Portisch ist einer der wirklich großen Journalisten Österreichs!

So muss Geschichtsunterricht sein ...
von Gertie G. aus Wien am 28.08.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der Doyen des Österreichischen Journalismus wollte diese Biographie gar nicht schreiben. Der Verleger hat ihn ein Dutzend Jahre damit in den Ohren gelegen bis Hugo Portisch sich 2015 erweichen ließ. Wer kennt ihn nicht, diesen charismatischen Journalisten, der für die meisten Österreicher DER Geschichtelehrer schlechthin ist? Seine TV-Dokumentationen „Österreich... Der Doyen des Österreichischen Journalismus wollte diese Biographie gar nicht schreiben. Der Verleger hat ihn ein Dutzend Jahre damit in den Ohren gelegen bis Hugo Portisch sich 2015 erweichen ließ. Wer kennt ihn nicht, diesen charismatischen Journalisten, der für die meisten Österreicher DER Geschichtelehrer schlechthin ist? Seine TV-Dokumentationen „Österreich I“, „Österreich II“ und/oder „Hört die Signale“ sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In eindrücklichen Worten, jedoch nie ohne Wortwitz schildert er sein Leben, das immer im Kontext mit der mitteleuropäischen Geschichte zu sehen ist. Doch er streicht nicht sich selbst als Person hervor, sondern immer das „rundherum“. Er erzählt von seiner langjährigen Arbeit als Chefredakteur bei der österr. Tageszeitung „Kurier“. Er berichtet von der – für Österreich nicht ganz ungefährlichen Zeit – des Ungarnaufstandes 1956 und des Prager Frühling 1968. Immer wieder erleben die Zuseher des ORF wie Portisch als guter Kenner der Außenpolitik Zusammenhänge erklärt. Oft war er Dunstkreis der wirklich Mächtigen, wie Henry Kissinger, unterwegs Als Kind habe ich immer gedacht, wenn sich Dr. Hugo Portisch den Arm bricht, ist er stumm, weil er seine Statements immer mit vielen eindringlichen Handbewegungen unterstützt hat. Sein liebevoll gestaltetes Pilz-Buch begleitet uns schon seit Jahren in den Sommerurlaub. Hugo Portisch ist ein Vollblutjournalist, der eine tiefe Verbundenheit zu Österreich hat. Fazit: Eine gelungene Autobiographie – man hätte es auch nicht anders erwarten können.