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Echt mieser Zufall oder Wie ich einen Kuss wollte und beinahe dabei draufging

(2)
Als die Küstenregion von Los Angeles von einer Riesenwelle überrollt
wird, findet sich Denver in einem Rettungsboot wieder. Hinter ihr
treiben die Trümmer des Strandhauses, in dem sie gerade noch ihren
ersten Kuss erleben wollte. Mit im Boot sitzen drei der beliebtesten
High-School-Schülerinnen und Trevor, der Schlagzeuger der
Schulband - den Rest des Jahrgangs hat es mit ziemlicher
Wahrscheinlichkeit dahingerafft. Das Problem: Denver ist nicht beliebt.
Eigentlich so ziemlich das Gegenteil. Und das macht das Überleben
auf hoher See nicht gerade einfacher …
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 328 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 06.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783401806600
Verlag Arena Verlag
Dateigröße 3549 KB
Übersetzer Bea Reiter
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Spannendes, lustiges und tragisches Jugendbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 05.02.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Inhalt Denver geht auf die Highschool und ist eine ziemliche Außenseiterin. Doch eines Tages wird sie unverhofft von einem der Footballstars auf eine der legendären Partys der coolen Kids (so nennt Denver die allseits beliebten und bewunderten Jugendlichen) eingeladen. Einige Stunden später wünscht sie sich, dass sie nie hingegangen wäre.... Inhalt Denver geht auf die Highschool und ist eine ziemliche Außenseiterin. Doch eines Tages wird sie unverhofft von einem der Footballstars auf eine der legendären Partys der coolen Kids (so nennt Denver die allseits beliebten und bewunderten Jugendlichen) eingeladen. Einige Stunden später wünscht sie sich, dass sie nie hingegangen wäre. Denn eine Riesenwelle hat das Partyhaus überrollt und nun sitzt sie, weit aufs Meer hinausgetrieben, in einem defekten Motorboot ... mit wenig Essen und mit noch weniger Trinken. Doch das Schlimmste ist: Sie ist nicht allein. Mit ihr im Boot sitzen Hayley und Sienna, zwei miese Schulzicken, Trevor, der Schlagzeuger einer Garagenband, und Abigail, Denvers ehemalige beste Freundin. Und die Vier sind nicht begeistert von Denvers Gegenwart. Meine Meinung Seit einiger Zeit meide ich Jugendbücher, da mich der Stil und das Liebesgesülze oft nicht mehr überzeugen, aber dieses Buch mochte ich sehr. Denver ist eine typische Jugendliche mit typischen Problemen. Sie war mir sympathisch, auch wenn ich nicht alle ihre Entscheidungen gut fand. Nachvollziehen konnte ich ihr Handeln aber immer (was man nicht von allen Jugendbüchern behaupten kann). Sehr gefallen hat mir, dass es viel um Freundschaft geht. Denver und Abigail waren einst beste Freundinnen, quasi untrennbar. Zum Zeitpunkt der Riesenwelle sind sie allerdings die größten Feindinnen und man erfährt erst nach und nach, wie es zu der Trennung kam. Interessant finde ich, dass die Freundschaft schon vor dem Bruch nicht perfekt war. Abigail ist sehr dominant und Denver ihr ergebener Fan. Trotzdem kommen sie wunderbar miteinander aus und geben sich gegenseitig genau das, was sie brauchen. Umso härter trifft Denver das Auseinandergehen der Freundschaft. Die Sache mit der Riesenwelle fand ich auch schlüssig. Gerade die Konstellation in dem Rettungsboot ist sehr spannend und obwohl es ums Überleben geht, können die alten Gewohnheiten zunächst nicht abgestellt werden. Die Rangordnung bleibt bestehen, die coolen Kids haben das Sagen. Doch schon bald stellen sie fest, dass man Schminke und Ohrringe nicht essen kann und langsam weichen die Abgrenzungen auf. Gerade diese Phase, als alle merken, wie unwichtig es ist, wie beliebt man ist oder welche Klamotten man trägt, ist faszinierend. Gegen Ende wird es mir dann wieder etwas zu rosarot und blümchenhaft, da hätte man vielleicht noch mehr rausholen können. Als Leser erlebt man all das aus der Sicht von Denver mit. Der Schreibstil ist wirklich gelungen und witzig. Denvers Sprache ist schnoddrig und direkt, sie hält mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Dadurch liest sich alles sehr amüsant und lustig, auch wenn man an traurigen Stellen durchaus Denvers Gefühle erkennen kann. Der Schreibstil nimmt der ganzen Situation etwas die Schärfe, immerhin gibt es viele Tote und das Kämpfen ums Überleben ist auch kein Spaß. Manchmal wirkt dadurch alles wie ein großes Abenteuer, dass es wirklich ums Überleben geht und wie die Bedingungen an Bord sind, kommt für meinen Geschmack nicht immer so ganz heraus. Umso geschockter war ich dann, als tatsächlich jemand starb. Insgesamt hat mir das Buch trotz einiger kleiner Kritikpunkte viel Spaß gemacht. Ich vergebe 4 Sterne.

Wundervolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Recht am 29.01.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ich glaube, jeder der in die Schule gegangen ist, kennt diese Rangordnung die unter den Teenagern herrscht. Es gibt die unterschiedlichsten Cliquen, und ganz oben stehen die "coolen Kids", die, die das sagen an der Schule haben. Denver befindet sich in der untersten der unteren Schichten. Sie hat überhaupt keine Freunde... Ich glaube, jeder der in die Schule gegangen ist, kennt diese Rangordnung die unter den Teenagern herrscht. Es gibt die unterschiedlichsten Cliquen, und ganz oben stehen die "coolen Kids", die, die das sagen an der Schule haben. Denver befindet sich in der untersten der unteren Schichten. Sie hat überhaupt keine Freunde mehr seit ihre ehemals beste Freundin Abigail sie fallen gelassen hat. Schlimmer noch: Sie wird gemieden. Wie eine Krankheit. Der Grund dafür liegt bei Abigail. Und dass war auch das was mir an dem Buch so gefallen hatte. Es geht nämlich nicht nur um die Situation wie 5 Teenager versuchen auf der offenen See zu überleben. Es geht auch darum wie es zum Bruch zwischen Denver und Abigail kommen konnte. Wie aus "best friends", fast schon Schwestern, verbitterte Feinde wurden. Der Roman wird aus Denvers Sicht in der Ich-Form erzählt. Und für mich ist es spannend gewesen Denver beim erzählen "zuzuhören". Sie hat einen wunderbar bissigen Humor sodass ich trotz der Tragödie doch öfter lachen musste. Es lockerte die Stimmung auf. Sie hält sich bei ihrer Erzählung nicht zurück und ist schonungslos ehrlich. Vor allem verschont sie sich nicht selbst bei ihren Rückblenden, wenn sie von ihrer Vergangenheit erzählt. Immer öfter rückt dann der andere Teil des Buches in den Vordergrund. Wie es für Denver ist mit den anderen im Boot zu sitzen. Zusammen mit zwei der arrogantesten Zicken der Schule, die verhasste Abigail und Trevor, der coole Surfer. Wie all die kleinen Probleme die jeder Jugendlicher hat, unwichtig werden. Die Rangordnung, die in diesem Boot keinen Wert und keinen Platz haben. Die Angst und Verzweiflung und die Hoffnung und Träume der Teenager gingen mir beim lesen richtig nahe. Es kam sehr authentisch rüber. Vor allem die beiden Hauptfiguren Denver und Abigail sind mir ans Herz gewachsen und ich habe richtig mit ihnen gebangt. Fazit: Eine wunderschöne, aber auch traurige Geschichte über die Freundschaft und das Leben und über das was am Ende überhaupt wichtig ist. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.