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Überall bist du

(8)
»Ein traurig-schöner, sehr ehrlicher und feinsinniger Debütroman.« Gala

Wenn Martha geahnt hätte, dass Tom vom einen auf den anderen Tag aus ihrem Leben verschwinden würde, hätte sie ihn nachts geweckt, statt ihn nur anzuschauen. Sie wäre mit Tom nur U-Bahn statt Fahrrad gefahren, dann gäbe es in der Stadt jetzt weniger Orte, die sie mit ihm verbindet. Und sie hätte versucht, viel weniger mit ihm zu erleben, damit die Liste der Dinge, die sie so sehr an ihn erinnern, jetzt nicht so lang ist. Zum Glück gibt es den fünfjährigen Oskar und seine Brüder, die ihr die unausgesprochenen Gesetze des Spielplatzes erklären und mit denen sie unbeschwerte Sommertage im Freibad verbringt. Doch wenn der Liebeskummer so schlimm wird, dass nicht mal Winnie Puuh-Pflaster helfen, weiß selbst der sehr weise Oskar nicht mehr weiter. Martha muss sich eingestehen, dass sie nicht die besten Ideen hat, um über Tom hinwegzukommen, und entscheidet kurzerhand, alles hinter sich zu lassen.
Portrait
Gerhild Stoltenberg, geboren 1979 in Hamburg, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Überall bist du ist ihr erster Roman. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783455171419
Verlag Atlantik
Dateigröße 675 KB
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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8 Bewertungen
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von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2018
Bewertet: anderes Format

Romantisch, tragisch und doch wundervoll zu lesen! Eine sehr emotionale Geschichte, die an Ihnen nicht spurlos vorbei gehen wird.

"Es juckt einem plötzlich am Rücken...
von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

...an der Stelle, wo man als Kind meinte, doch auf jeden Fall Flügel zu haben." Martha ist wie wahrscheinlich viele Menschen dort draußen. Sie ist nicht wirklich zufrieden mit ihrem Job, aber sie verdient Geld damit und das reicht ja eigentlich. Ihre Beziehung mit Tom ist auch nicht mehr das... ...an der Stelle, wo man als Kind meinte, doch auf jeden Fall Flügel zu haben." Martha ist wie wahrscheinlich viele Menschen dort draußen. Sie ist nicht wirklich zufrieden mit ihrem Job, aber sie verdient Geld damit und das reicht ja eigentlich. Ihre Beziehung mit Tom ist auch nicht mehr das Gelbe vom Ei, aber man versteht sich und das reicht ja eigentlich auch. Doch plötzlich verschwindet Tom und Martha muss erkennen, dass "eigentlich reichen" nicht genug ist, um wirklich glücklich zu werden. Ablenkung findet Sie in ihrem Nebenjob als Kindermädchen, doch irgendwann helfen weder Winnieh Puuh-Pflaster, noch die Ratschläge vom fünfjährigen Oskar und seinen beiden Brüdern gegen den Liebeskummer... "Überall bist du" ist ein netter Roman über den Zauber der anfänglichen Liebe, den späteren Alltag (der manche Paare irgendwann einholt) und den Liebeskummer, wenn die Beziehung letztendlich an den Herausforderungen des Lebens scheitert. Der Beginn des Roman liest sich wirklich außerordentlich gut, auch wenn man manche Handlungen der Protagonistin nicht wirklich nachvollziehen kann und einem der Freund "Tom" auch direkt unsympathisch ist. In Rückblicken auf die Beziehung erfährt man dann zum Glück, warum die Protagonistin sich irgendwann mal in diesen Schnösel verliebt hat (Kreidebotschaften vor der Haustür, selbstgemachte Marmelade aus selbstgepflückten Brombeeren), doch irgendwann kehrt der Alltag ein und die Beziehung ist alles andere als liebevoll. Da fragt man sich dann schon irgendwann, warum die Protagonistin sich dennoch so darin vergräbt und unbedingt daran festhalten möchte. Der Roman ist zu Beginn auch wesentlich fantasievoller und vom Cover her und auch vom Klappentext, hatte ich etwas erwartet, was etwas stärker in Richtung "Mary Poppins" geht und mehr Fantasie zu bieten hat. Zwischendurch blitzen diese Dinge gerne durch, aber insgesamt verblasst dieser Ansatz leider zu sehr und manchmal driftet der Roman auch etwas zu sehr in den Bereich "Kitsch" ab. Am Ende bleibt aber dennoch eine nette Geschichte, die den Leser auf knapp 269 Seiten gut unterhält und einem vor Augen führt, dass das Leben mehr bereit hält als den bloßen Standard, wenn man sich nur mal etwas anstrengt und den Blick über den Tellerrand schweifen lässt!

Liebevoll und mitfühlend!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein Roman, in dem uns Martha nicht nur zeigt, wie schmerzlich Liebeskummer sein kann, sondern auch, dass es manchmal besser ist gewisse Dinge hinter sich zu lassen und dem Leben positiv entgegen zu blicken.