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Der Mann, der Luft zum Frühstück aß

Erzählung

(34)
In seinem einzigartigen Stil erzählt Radek Knapp von der unfreiwilligen Emigration des zwölfjährigen Walerian von Polen nach Wien. Seine Schulkarriere ist kurz und endet mit seinem Hinauswurf. Als ihn seine Mutter ebenfalls auf die Straße setzt, kostet er in seiner neuen Bleibe das Gefühl der Freiheit aus – und die Bekanntschaft mit Schimmelpilz. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und dringt in immer tiefere Schichten des Wiener Lebens vor. Dort stößt er auf wenig Sympathie für Menschen von jenseits der Grenze und lernt einiges über die Grenzen des guten Geschmacks und der Legalität. Irgendwann versteht er, dass „zuhause“ überall sein kann – wenn es ihm gelingt, seinen eigenen Weg zu finden.
Portrait
Radek Knapp, 1964 in Warschau geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien und in der Nähe von Warschau. Sein Roman "Herrn Kukas Empfehlungen" ist ein Longseller. Außerdem erschienen von ihm u.a. die Erzählungssammlung "Papiertiger", eine "Gebrauchsanweisung für Polen", der mit dem aspekte-Preis ausgezeichnete Band "Franio" (Deuticke) und 2015 der Roman "Der Gipfeldieb". Die Erzählung "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß" ist 2017 bei Deuticke erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 20.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783552063440
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Verkaufsrang 9.605
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ursula Raab, Thalia-Buchhandlung Max-Center

Radek Knapp erzählt von der unfreiwilligen Emigration des zwölfjährigen Walerian von Polen nach Wien. Seine Schulkarriere ist kurz und endet mit seinem Hinauswurf. Als ihn seine Mutter ebenfalls auf die Straße setzt, kostet er in seiner neuen Bleibe das Gefühl der Freiheit aus – und die Bekanntschaft mit Schimmelpilz. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und dringt in immer tiefere Schichten des Wiener Lebens vor. Dort stößt er auf wenig Sympathie für Menschen von jenseits der Grenze und lernt einiges über die Grenzen des guten Geschmacks und der Legalität. Irgendwann versteht er, dass „zuhause“ überall sein kann – wenn es ihm gelingt, seinen eigenen Weg zu finden. Radek Knapp erzählt von der unfreiwilligen Emigration des zwölfjährigen Walerian von Polen nach Wien. Seine Schulkarriere ist kurz und endet mit seinem Hinauswurf. Als ihn seine Mutter ebenfalls auf die Straße setzt, kostet er in seiner neuen Bleibe das Gefühl der Freiheit aus – und die Bekanntschaft mit Schimmelpilz. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und dringt in immer tiefere Schichten des Wiener Lebens vor. Dort stößt er auf wenig Sympathie für Menschen von jenseits der Grenze und lernt einiges über die Grenzen des guten Geschmacks und der Legalität. Irgendwann versteht er, dass „zuhause“ überall sein kann – wenn es ihm gelingt, seinen eigenen Weg zu finden.

„Kurzweilig“

Andrea Resch-Krenn

Eine Geschichte über den polnischen Emigranten Walerian, der sein Leben in Österreich selbst in die Hand nimmt.
Mit feinem Humor fesselt Radek Knapp seine LeserInnen! Er lässt uns an diversen Episoden seines Lebens teilhaben. Kurzweilig zu lesen!
Eine Geschichte über den polnischen Emigranten Walerian, der sein Leben in Österreich selbst in die Hand nimmt.
Mit feinem Humor fesselt Radek Knapp seine LeserInnen! Er lässt uns an diversen Episoden seines Lebens teilhaben. Kurzweilig zu lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
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Was wirklich zählt im Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 17.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Walerian wächst bei seinen Großeltern in Polen auf, als seine Mutter ihn plötzlich im Alter von 12 Jahren aus dieser Welt entreißt und ihn nach Wien entführt. „Entwurzelt“ und in einem ihm unbekannten Land, ohne Freunde, lernt er nur mühsam Deutsch auf der Hilfsschule und begegnet bei vielen Gelegenheitssjobs... Walerian wächst bei seinen Großeltern in Polen auf, als seine Mutter ihn plötzlich im Alter von 12 Jahren aus dieser Welt entreißt und ihn nach Wien entführt. „Entwurzelt“ und in einem ihm unbekannten Land, ohne Freunde, lernt er nur mühsam Deutsch auf der Hilfsschule und begegnet bei vielen Gelegenheitssjobs unterschiedlichen Typen und Wiener-Mentalitäten, die sein Leben prägen. Später auf der Handelsschule glänzt er vor allem durch Abwesenheit und wird schließlich von der Schule geschmissen und von seiner Mutter vor die Tür gesetzt. Walerian nimmt sein Leben und sein Glück in die Hand, lebt in einer Souterrain-Wohnung mit einem riesigen Schimmelpilz, den er fasziniert beim Wachsen beobachtet, und verdient sich zuerst als Würstchen-Verkäufer und später als Heizungsableser seinen Unterhalt. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und einer Identität, aber vor allem nach einer Heimat, lernt Walerian, dass es die kleinen Dinge im Leben sind, die glücklich machen. Radek Knapp beschreibt in einer ironisch-überhöhten Art, unaufgeregt und kurzweilig die Geschichte eines Mannes auf der Suche nach einer Heimat. Ein auf den ersten Blick ernstes Thema, greift es doch auch aktuelle Themen auf, die so mancher Emigrant mit sich herumträgt, der hier eine neue Heimat sucht. Die Geschichte ist mit 123 Seiten recht kurz gehalten und liest sich mit einem erfrischenden Schreibstil auch schnell und sehr flüssig. Der Autor beweist eine ziemlich gute Beobachtungsgabe und Selbstironie, ja an manchen Stellen sogar kindliche Naivität, die sich in der Figur des Walerian manifestiert und sich auf ihn zentriert. Die anderen handelnden Figuren bleiben in ihrer Motivation und ihren persönlichen Biographien weitgehend Randfiguren, was ich persönlich sehr schade finde und dadurch aus meiner Sicht die ganze Geschichte auch abflachen lässt. Manche Beschreibungen der Personen kamen mir zudem ein wenig stereotypisch bzw. klischeehaft daher. Auch Walerian wirkte auf mich streckenweise nicht so richtig greifbar. Was für mich allerdings ein klares Manko ist, ist das abrupte Ende der Geschichte. Als Leser habe ich mich persönlich einfach aus der „Geschichte geworfen gefühlt“. Aber vielleicht ist es auch ein Stilmittel, dem Leser die Möglichkeit zu geben, sich hier einen eigenen Ausgang der Geschichte zu überlegen. Mein Stil ist es leider nicht. Dennoch konnte mich der Autor auch an vielen Stellen zum Lachen bringen, weil er Situationen beschreibt, die absurder nicht sein können. Im Kern trägt das Buch aber auch eine ernste Botschaft. Denn es sind manchmal die kleinen Situationen im Leben, die glücklich machen und einem das Gefühl von Heimat geben. Und um das zu vermitteln, braucht es keinen ausufernden Roman. Fazit: Eine kurzweilige, humorvolle Geschichte mit kleinen Mankos über die vielen Dinge im Leben, die wirklich wichtig sind.

Was ist denn nun ein Schragl?
von Ulrike am 07.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Radek Knapp ist Walerian ist Radek Knapp. Mit 12 Jahren wird der junge Pole Walerian von seiner unberechenbaren Mutter, die ihn bei den Großeltern aufwachsen ließ, nach Wien „entführt“. Mit ziemlich ironischen Untertönen schildert Knapp das Heranwachsen seines Protagonisten Walerians, fernab der Heimat, zunächst ohne Sprachkenntnisse und ohne besondere Perspektive. Eines... Radek Knapp ist Walerian ist Radek Knapp. Mit 12 Jahren wird der junge Pole Walerian von seiner unberechenbaren Mutter, die ihn bei den Großeltern aufwachsen ließ, nach Wien „entführt“. Mit ziemlich ironischen Untertönen schildert Knapp das Heranwachsen seines Protagonisten Walerians, fernab der Heimat, zunächst ohne Sprachkenntnisse und ohne besondere Perspektive. Eines ist Walerian bald klar, er gehört nicht in die schnöselige Handelsakademie am Karlsplatz (die übrigens auch meine Mutter einige Jahre vor Knapp besuchte), lieber steht er auf eigenen Füßen, auch wenn dies Schimmelpilz in der Wohnung und Gelegenheitsjobs vom Zeitungsbündeln über Würstelstandbetreiber bis zum Heizungsableser bedeutet. Er trifft sie alle, die Gemeindebaubewohner, die neureichen Kapitalisten, andere zugereiste Gastarbeiter und sogar Leonard Bernstein vor dem Musikverein. Seine seltsame Erkrankung der Augenstarre – ein Emigrantenschicksal? – heilt er selbst, indem er beginnt alles zu notieren. Sein Jugendschwarm verhilft ihm zu geglückten Reparaturversuchen und anderen Höhepunkten. Auch ein verk(n)appter Selbstmörder, trägt seins dazu bei, dass Walerian sein „Boot zum Laufen bringt“. Eigentlich kein Wunder, dass Knapp diese Buch vor seiner Mutter geheim hält. Wenn’s wahr ist. Und was ein „Schragl“ ist, wissen nicht einmal die Wiener.

Heimat(los)
von Karina aus Wien am 20.05.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eine kurze Erzählung über Identitätsfindung und die Frage, was Heimat tatsächlich bedeutet. Gut, dass ich zufällig auf diesen Titel gestoßen bin. Radek Knapp hat mit einer heiter-melancholischen Art ein super Werk geschaffen. Es hat bei mir eine ganz eigene Stimmung geschaffen. Ein bisschen Nachdenklichkeit mit viel Schmunzeln. "Der Mann,... Eine kurze Erzählung über Identitätsfindung und die Frage, was Heimat tatsächlich bedeutet. Gut, dass ich zufällig auf diesen Titel gestoßen bin. Radek Knapp hat mit einer heiter-melancholischen Art ein super Werk geschaffen. Es hat bei mir eine ganz eigene Stimmung geschaffen. Ein bisschen Nachdenklichkeit mit viel Schmunzeln. "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß" hinterlässt auf jeden Fall einen guten Eindruck und sorgt für einige Lacher.