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Spiegel des Bösen

(9)
Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist ...

Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!
Portrait
Björn Springorum, geboren 1982 in Calw, würde am liebsten am zweiten Stern rechts abbiegen, im Kleiderschrank eine neue Welt entdecken, durch einen Kaninchenbau ins Wunderland fallen, mit einem Ring unsichtbar werden, nur durch das Lesen eines Buches nach Phantásien reisen oder eine recht wagemutige Partie Quidditch spielen. Weil sich das alles als schwieriger herausstellt als gedacht, schreibt er eben solange seine eigenen Geschichten. Björn Springorum studierte Englisch und Geschichte, lebt, schreibt und liest in Stuttgart und wird von drei Katzen gehörig auf Trab gehalten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 13
Erscheinungsdatum 16.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783522621472
Dateigröße 6692 KB
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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"Dieses Hotel hat einen eigenen Willen"
von Dr. M. am 27.06.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Als Sophie mit ihren Eltern am Grandhotel Rabenfels ankommt, sieht sie wie sich eine Frau aus einem Fenster stürzt. Sophie wollte diese blöde Reise sowieso nicht machen, und nun das. Doch keiner außer ihr hat etwas von einem Todessturz gesehen. Am nächsten Morgen wacht Sophie allein im Zimmer auf.... Als Sophie mit ihren Eltern am Grandhotel Rabenfels ankommt, sieht sie wie sich eine Frau aus einem Fenster stürzt. Sophie wollte diese blöde Reise sowieso nicht machen, und nun das. Doch keiner außer ihr hat etwas von einem Todessturz gesehen. Am nächsten Morgen wacht Sophie allein im Zimmer auf. Ihre Eltern sind verschwunden. Das Gebäude sieht innen anders aus und merkwürdige Gäste, die Sophie jedoch keine Beachtung schenken, bevölkern die öffentlichen Räume. Auf der Suche nach ihren Eltern findet sie in einem Keller Menschen, die sie erkennen und mit ihr sprechen. Sie scheinen jedoch dort schon seit langer Zeit festzusitzen. Verängstigt und verzweifelt haben sie die Hoffnung auf ein Entrinnen aufgegeben. Nur in Max findet Sophie einen verständigen Gleichaltrigen. Allerdings weiß Max oft nicht, wovon Sophie spricht, wenn sie moderne Alltagsbegriffe benutzt. Ein verwunschenes Hotel mit vielen Fallen und Tücken, das ein Geheimnis versteckt, hinter das man erst einmal kommen muss, wenn man aus ihm entkommen möchte, ein seltsames Geschehen in einer falschen Zeit mit merkwürdigen Figuren, verschwundene Personen und eine Hintergrundgeschichte, die man unbedingt kennen sollte, wenn man den Knoten des roten Fadens entwirren will - all das sind die Zutaten dieses "Phantastikromans", wie der Verlag dieses Buch nennt. Björn Springorum spielt zunächst sehr geschickt mit dieser Mischung aus einer Dornröschen-Geschichte und Horroreffekten. Allerdings kommt der Prinz diesmal nicht von außen. Sophie steckt als Heldin schon selbst im Schlamassel. Sie erscheint zwar auch nach ungefähr hundert Jahren als Retterin. Leider jedoch hat Max nicht die ganze Zeit geschlafen. Löst Sophie das Rätsel, so wird sie ihn in seine Zeit verlieren. Die Idee zu dieser Geschichte ist brillant, die Ausführung ein Kammerspiel, weil deren Figuren nicht aus ihrem Gefängnis entfliehen können. Dem Autor gelingt es nicht ganz, den Spannungsbogen über die recht lange Suche nach dem Ausweg aufrechtzuerhalten. Und am Ende ist die Hintergrundgeschichte, die Rabenfels erst zu diesem Spukschloss gemacht hat, zwar bitter, aber auch ein klein wenig zu durchsichtig gestrickt. Vielleicht hätten mehr Horror und eine leichte Straffung der Handlung das Buch noch besser gemacht. Mir hat es gut gefallen, wenngleich die Geschichte irgendwann, noch recht weit weg vom Ende, mehr oder weniger klare Konturen bekam.

Atmosphärisches Jugendbuch mit Gruselfaktor
von Luise W am 05.06.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Sophie reist mit ihren Eltern in das sagenumwobene Grandhotel Rabenfels, worauf sie so gar keine Lust hat. Doch über Nacht verändert sich auf einmal alles: Ihre Eltern sind verschwunden, Sophie wird von niemandem mehr wahrgenommen und das Hotel macht einen ganz anderen Eindruck auf sie. Zum Glück ist sie... Sophie reist mit ihren Eltern in das sagenumwobene Grandhotel Rabenfels, worauf sie so gar keine Lust hat. Doch über Nacht verändert sich auf einmal alles: Ihre Eltern sind verschwunden, Sophie wird von niemandem mehr wahrgenommen und das Hotel macht einen ganz anderen Eindruck auf sie. Zum Glück ist sie nicht allein, denn es gibt noch andere, denen dasselbe widerfahren ist und gemeinsam versuchen sie, das Rätsel um das Hotel zu lösen und ihre Eltern zu finden. Titel und Cover stimmen auf ein gruseliges Jugendbuch ein und passen hervorragend zur Geschichte. Auch jeder Kapitelanfang ist besonders gestaltet, sodass die Stimmung die ganze Zeit erhalten bleibt. „Was war das nur für ein Ort, an dem man jeden Augenblick mit dem Schlimmsten rechnen musste, an dem ruhelose Geister umherschwebten und Phantome viele Jahrzehnte durch die Flure huschten?“ (S. 179) Björn Springorum konnte mich von Beginn an fesseln. Es gelingt ihm wunderbar, die düstere Atmosphäre der Geschichte zu transportieren, rasant und actionreich stolpert man mitten in die verborgenen Geheimnisse des Hotels. Größtenteils erlebt man das Geschehen aus Sophies Perspektive, kleine Abschnitte aber auch von anderen Figuren. Außerdem gibt es immer mal wieder Rückblenden ins 19. Jahrhundert, die nach und nach Aufschluss darüber geben, warum das Hotel so sonderbar ist. Die 15-jährige Sophie war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist eine mutige Protagonistin, die zielstrebig versucht, aus ihrer verzwickten Situation zu entkommen. Daneben gibt es aber noch jede Menge weitere, zum Teil recht skurrile Figuren, die nicht alle freundlichen Gemüts sind. Sophie findet jedoch schnell einige Verbündete, die ihr oftmals helfend zur Seite stehen. Für meinen Geschmack hätte sie gern ein bisschen weniger auf diese Hilfe angewiesen sein und mehr Probleme allein lösen können, was mit ihrem Charakter gut harmoniert hätte. Nichtsdestotrotz passte insgesamt alles gut zusammen und auch eine Liebesgeschichte fehlt natürlich nicht. Liebe und Hass sind die zentralen Themen in „Spiegel des Bösen“. Was passiert, wenn sich Liebe in Hass verwandelt? Und wie kommen Sophie und die anderen aus ihrer Situation wieder heraus? Durch die Einbindung von Fantasy-Elementen ist dem Autor eine wunderbar spannende Gruselgeschichte gelungen. Fazit „Spiegel des Bösen“ ist ein spannendes Jugendbuch mit Gruselfaktor. Mit seiner atmosphärischen und rasanten Geschichte konnte mich Björn Springorum trotz kleiner Schwächen an der Hauptfigur Sophie überzeugen.

Das Böse in alten Gemäuern...
von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Vielschichtiger Horrorroman für Jugendliche ab 13 über Mut, Freundschaft und die größte Macht von allen: die Liebe. Dennoch kein bisschen kitschig geschrieben und nichts für zartbesaitete Seelen.