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Kinder der verlorenen Gesellschaft

Gedichte

(3)
Safiye Cans Gedichte fragen nach dem Platz des Einzelnen in der Welt, nach Heimat, nach Zugehörigkeit. Sie halten Bilanz, vergewissern sich über Erfahrungen seit der Kindheit, werfen wilde Blicke in Unabgeschlossenes, träumen ohne selbstauferlegte Schranken der Vernunft. Entdeckerfreude spiegelt sich in ihnen, die auf ein Vertrauen baut, dass das Fremde nicht für immer fremd bleibt, vielleicht sogar ein selbstverständliches Zuhause wird.

Ich wundere mich

Ich wundere mich
wieso heute alle Menschen lächeln
sie lächeln in der Innenstadt
sie lächeln an der Hauptwache
sie lächeln beim Eisessen
sie lächeln auf der Rolltreppe
sie lächeln in der S-Bahn
sie lächeln an der Haltestelle
dann fällt mir aber auf
dass nicht sie es sind, die lächeln
ich bins, die lächelt
sie antworten (mir) nur.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 27.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8353-3048-1
Verlag Wallstein Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,5/1,5 cm
Gewicht 187 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
18,50
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Viel Inhalt auf kleinstem Raum
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2017

Gedichtbände werden keine Bestseller und reich wird man vom Dichten auch nicht, trotzdem hat sich in den letzten Jahren moderne Lyrik etabliert und wird mit Preisen ausgezeichnet. Vielleicht haben wir eine Trendwende hin zur Lyrik zu verzeichnen, schön wäre es. Safiye Cans Gedichte gehören zu jener modernen Lyrik, die nach dem... Gedichtbände werden keine Bestseller und reich wird man vom Dichten auch nicht, trotzdem hat sich in den letzten Jahren moderne Lyrik etabliert und wird mit Preisen ausgezeichnet. Vielleicht haben wir eine Trendwende hin zur Lyrik zu verzeichnen, schön wäre es. Safiye Cans Gedichte gehören zu jener modernen Lyrik, die nach dem einzelnen Menschen fragt, sie machen glücklich, bisweilen kommen einem auch die Tränen. Sie schreibt in einer klaren, verständlichen Sprache über unser aller Empfindungen und jeder - wenn er sich denn drauf einlässt - wird in seinem Innersten angesprochen.

Aller guten Dinge sind drei!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2017

Kann Safiye Can eigentlich enttäuschen? Mittlerweile glaube ich da nicht mehr dran, denn auch in ihrem dritten Gedichtband ist einfach alles total stimmig! Die Suche des Menschen nach einem Platz in der Gesellschaft erscheint als großes Oberthema und findet seinen Weg in den Kopf des Lesers. Wunderschöne Gedichte erzählen... Kann Safiye Can eigentlich enttäuschen? Mittlerweile glaube ich da nicht mehr dran, denn auch in ihrem dritten Gedichtband ist einfach alles total stimmig! Die Suche des Menschen nach einem Platz in der Gesellschaft erscheint als großes Oberthema und findet seinen Weg in den Kopf des Lesers. Wunderschöne Gedichte erzählen von Glück und Schmerz. Glasklar und traumhaft sind die lyrischen Ausführungen der Autorin und wer bisher noch nicht in diesen Genuss gekommen ist, sollte es wirklich dringend nachholen! Wie schon die beiden Bände zuvor, ist auch dies ein Büchlein, was man immer wieder gerne in die Hand nimmt...immer und immer wieder!

Was ist Heimat? Wer bin ich?
von Sandra Matteotti aus Zürich am 28.04.2017

Safiye Can stellt Fragen. Sie fragt nach Heimat, nach Zugehörigkeit, Sie thematisiert das Fremdsein in der Welt mit einem klaren, unverstellten Blick. Can wurde als Tochter tscherkessischer Eltern in Offenbach am Main geboren. Es sind wohl autobiografische Fragen, aber es sind auch Fragen, die sich jeder stellt, der in... Safiye Can stellt Fragen. Sie fragt nach Heimat, nach Zugehörigkeit, Sie thematisiert das Fremdsein in der Welt mit einem klaren, unverstellten Blick. Can wurde als Tochter tscherkessischer Eltern in Offenbach am Main geboren. Es sind wohl autobiografische Fragen, aber es sind auch Fragen, die sich jeder stellt, der in dieser Welt lebt: Die Fragen nach dem eigenen Sein in dieser Gesellschaft, die ab und an nicht unsere zu sein scheint, auch wenn wir mitten drin sind. Im vorliegenden Band kommen ganz unterschiedliche Gedichtformen der Lyrikerin zusammen: Langgedichte, kurze Alltagslyrik, visuelle und konkrete Poesie. Auch Liebesgedichte findet man: Es sind Gedichte, die ohne Kitsch und abgedroschene Bilder auskommen, die von der Sprache leben, von dem, was ist und sein kann in leisen Tönen. Überhaupt besticht Safiye Cans Lyrik durch eine klare, schnörkellose Sprache. Es sind Worte, die offenlegen, eingängig sind, sich festsetzen, nachwirken. Fazit: Ein tiefgründiges, vielseitiges, hinterfragendes und nachhallendes Buch. Sehr empfehlenswert.