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Ars amatoria

Liebeskunst

Reclams Universal-Bibliothek Band 19924

Ovid

Schulbuch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Wohl kein lateinischer Text eignet sich besser zum Lesen mit pubertierenden Schülern als Ovids Lehrbuch der Liebe: Wo geht man im Rom um die Zeitenwende aus, wo lernt man sich kennen – und wie? Wie erobert man das Herz einer Frau / eines Mannes und wie hält man die Liebe frisch? Der Lateinlehrer Matthias Janke hat die für den Unterricht geeignetsten Stellen aus der Ars amatoria ausgewählt und mit Übersetzungshilfen versehen. Eine Einführung zu Ovids Leben und Werk sowie Informationen zu Metrik und sprachlichen Besonderheiten vervollständigen die Ausgabe.

Ovid (Publius Ovidius Naso, 20. März 43. v. Chr. Sulmona – um 17 n. Chr.) prägt mit seinen »Metamorphosen« das Bild der Nachwelt auf die griechische Mythologie. Nach einem Studium der Rhetorik in Rom reist Ovid zu Studienzwecken nach Kleinasien und Griechenland. Eine Laufbahn als Beamter bricht er ab und beginnt eine außerordentlich erfolgreiche Dichterlaufbahn in Rom. Aus ungeklärten Gründen wird er 8 v. Chr. auf Geheiß des Kaisers Augustus an den Rand des Imperiums nach Tomi, dem heutigen rumänischen Konstanza, verbannt. Seine literarische Frühphase ist geprägt von erotischen Dichtungen wie »Amores« (»Liebesgedichte«) und »Ars amatoria« (»Liebeskunst«). In der darauffolgenden Phase nimmt er sich großen Sagenzyklen an: Er ergründet mit »Fasti« das römische religiöse Brauchtum und beginnt mit seinen Verwandlungsgeschichten – den »Metamorphosen«, die er im Exil beendet. In Tomi entstehen »Tristia« (»Klagelieder«), in denen er sein Leben Revue passieren lässt und sein Schicksal beklagt. Manche dieser Dichtungen, daneben auch ein Lobgedicht auf Augustus und Tiberius, sollen eine Begnadigung erzielen – ohne Erfolg. Ovid stirbt acht Jahre nach seiner Verbannung im Exil.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Matthias Janke
Seitenzahl 122
Erscheinungsdatum 12.05.2017
ISBN 978-3-15-019924-4
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,6/9,5/1 cm
Gewicht 72 g
Unterrichtsfächer Latein, Psychologie

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  • Einleitung
    Zur Benutzung dieser Ausgabe

    Ars amatoria (Auswahl)
    Erstes Buch
    1. Proom: Aufgabe und mythologische Beispiele. Gliederung (1,1–40)
    2. Rom – die Stadt, in der es überall Mädchen und Frauen gibt (1,41–66)
    3. Das Theater: Annäherungstipps (1,89–100)
    4. Zirkus und Arena: Annäherungstipps (1,135–170)
    5. Das Gastmahl: Chancen und Gefahren von Wein und Dunkelheit (1,229–252)
    6. Überleitung zum Thema Eroberung eines Mädchens (1,263–268)
    7. Ansporn und Selbstvertrauen durch die weibliche Begierde (1,269–288)
    8. Briefe und Beharrlichkeit im Schreiben (1,437–468)
    9. Spaziergang und Theater: Annäherungstipps (1,487–504)
    10. Schönheitspflege des Mannes (1,505–524)
    11. Annäherung beim Gastmahl (1,565–586)
    12. Das erste Gespräch und Schmeicheleien (1,603–630)
    13. Kusse und Gewalt (1,663–678)
    14. Initiative und Zurückhaltung (1,705–722)
    15. Freunde als Nebenbuhler (1,739–754)
    16. Hinweis auf Verschiedenheit der Charaktere und Schluss (1,755–772)

    Zweites Buch
    17. Thema des zweiten Buches: Der Liebe Dauer verleihen, Götteranrufung (2,1–20)
    18. Bildung statt Magie oder Schönheit (2,99–126)
    19. Nachgiebigkeit statt Streit (2,145–160; 175–186)
    20. Liebe als Kriegsdienst (2,223–250)
    21. Geschenke und Verse (2,251–266; 273–286)
    22. Komplimente machen, ohne zu heucheln (2,287–314)
    23. Trennung entfacht Sehnsucht (2,345–372)
    24. Vorsicht bei Seitensprüngen (2,373–398)
    25. Kulturentstehung und animalische Anfange der Liebe (2,467–492)
    26. Erscheinung Apollos und Mahnung zur Selbsterkenntnis (2,493–510)
    27. Liebe als Leiden (2,511–534)
    28. Eifersucht vermeiden (2,535–560)
    29. Fehler taktvoll behandeln (2,641–662)
    30. Vorzüge des Alters und Gleichberechtigung in der Liebe (2,675–694)
    31. Ratschläge für das Liebesspiel (2,703–732)
    32. Abschluss mit Götteranrufung und Überleitung zum dritten Buch (2,733–746)

    Drittes Buch
    33. Proom: Waffengleichheit zwischen Männern und Frauen (3,1–10)
    34. Lob der Zivilisation: Freude am Leben in der Gegenwart (3,101–128)
    35. Haartracht und Vorteile der Frau (3,129–140; 153–168)
    36. Körperpflege (3,193–208)
    37. Diskretion bei der Körperpflege (3,209–210; 225–234)
    38. Anmut ist erlernbar (3,281–310)
    39. Musik und Literatur (3,311–320; 333–348)
    40. Wie man Schwindler erkennt (3,433–458)
    41. Liebesbriefe (3,467–498)
    42. Berufe und Rollen der Liebhaber, der Dichter als guter Liebhaber (3,525–554)
    43. Alter der Liebhaber (3,555–576)
    44. Sich rar machen (3,577–588)
    45. Den Bewacher überlisten (3,611–630)
    46. Warnung vor der Freundin (3,659–666)
    47. Gastmahl und Tischmanieren (3,747–768)
    48. Schluss (3,809–812)

    Anhang
    Abkürzungen und Symbole
    Lernwortschatz
    Verzeichnis der Eigennamen
    Stadtplan von Rom
    Besonderheiten der Dichtersprache
    Stilistik
    Literaturhinweise