Kritisches Denken und Argumentieren

Studieren, aber richtig Band 4767

Otto Kruse

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Beschreibung

Kritisches Denken wird heutzutage von Studierenden häufig eingefordert, ohne dass ihnen erklärt wird, was genau darunter zu verstehen ist.

Otto Kruse zeigt auf verständliche Art und Weise, was kritisches Denken bedeutet und wie man seine eigenen Meinungen prüft, begründet und kommuniziert.

Dabei setzt das Buch an den konkreten Aufgaben und Fragen an, die sich im Studium beim Argumentieren, Schreiben und Lernen ergeben. Die LeserInnen werden verstehen lernen, wie ihr eigener Verstand funktioniert und wie sie ihn gezielt weiterentwickeln können.

Kritisch zu denken heißt nicht einfach, andere zu kritisieren, sondern Verantwortung für die Qualität des eigenen Denkens zu übernehmen - und genau das lernen Studierende mit diesem Buch!

Prof. Dr. Otto Kruse war Leiter des Zentrums für Professionelles Schreiben der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, Department für Angewandte Linguistik und ist einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Schreibdidaktik.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 264
Erscheinungsdatum 23.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8252-4767-6
Verlag Utb GmbH
Maße (L/B/H) 21,3/14,9/2 cm
Gewicht 408 g
Abbildungen 30 schwarz-weiße Abbildungen, 15 schwarz-weiße Tabellen

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Wenig ergiebig
von einer Kundin/einem Kunden aus Waltrop am 30.09.2020

Dieses ist Buch ist mehr als doppelt so umfangreich (und teuer) wie das vergleichbare Buch "Kritisches Denken" von Jonas Pfister, aber es ist nicht halb so ergiebig wie jenes. Das liegt hauptsächlich daran, dass der Autor Trivialitäten lang und breit auswalzt und eine Vielzahl von Themen anreißt, ohne auch einmal in die Tiefe zu... Dieses ist Buch ist mehr als doppelt so umfangreich (und teuer) wie das vergleichbare Buch "Kritisches Denken" von Jonas Pfister, aber es ist nicht halb so ergiebig wie jenes. Das liegt hauptsächlich daran, dass der Autor Trivialitäten lang und breit auswalzt und eine Vielzahl von Themen anreißt, ohne auch einmal in die Tiefe zu gehen. Das Buch liest sich darum wie ein kursorischer Überblick über das Themengebiet, der gar nicht dazu gedacht ist, dem Leser die Methodik des kritischen Denkens und Argumentierens nahe zu bringen. Hierzu wäre es auch zu unsystematisch und vor allem zu unpräzise. So mutet der Autor dem Leser zwar einfache Aussagenlogik zu, enthält ihm dann aber die mindestens ebenso wichtigen Grundlagen der Prädikatenlogik (oder wenigstens der Syllogistik oder der Klassenlogik) gänzlich vor und geht auf induktive oder statistische Argumente nur mit wenigen wolkigen Worten ein. An anderen Stellen verfährt er ähnlich. Deswegen hält sich der Nutzen dieses - immerhin leicht zu lesenden - Buches in engen Grenzen.


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  • Worum es in diesem Buch geht 9
    I Was ist Denken und wie lernt man es? 13
    1 Arten des Denkens: Drei Beispiele 14
    Genauigkeit und Rechentiefe 14
    Bewährung in komplexen und unübersichtlichen Situationen 15
    Sprachliche Kreativität und Wissensverarbeitung 17
    2 Aufbau von Denkkompetenz 19
    Denkräume schaffen 19
    Unterschiedliche mentale Prozesse 21
    Modalitäten des Denkens 25
    Denken in zwei Geschwindigkeiten 27
    Stärken und Schwächen des eigenen Denkens 28
    Denken, Lernen und Verstehen 30
    3 Denken lernen: Einzelne Hebel 32
    Training 32
    Energetisieren 33
    Regeln des Denkens 34
    Innere Stimme 35
    Fehlervermeidung 35
    Kreativität entwickeln 37
    Selbstreflexion 37
    Feedback 38
    Vorstellungs- und Imaginationstraining 38
    Strukturen erkennen 39
    Wissenskonzeptionen verstehen 40
    4 Schreiben als Königsweg, um Denken zu lernen 41
    II Vom Denken zum kritischen Denken 47
    1 Was das kritische Denken »kritisch« macht 48
    Begriff und Erklärungsanspruch 48
    Kritisches Denken als selbstgesteuertes Denken 49
    Kritisches Denken als rationales Denken 50
    Kritisches Denken als skeptisches Denken 51
    Kritisches Denken als Persönlichkeitsmerkmal 51
    2 Die Feinde des kritischen Denkens 52
    Dogmatismus 53
    Populismus und Fundamentalismus 54
    Ethnozentrismus, Nationalismus und Rassismus 54
    Parawissenschaften, Aberglaube und Pseudomedizin 55
    Versteckte Interessen 55
    Bequemlichkeit 56
    III Grundlagen präzisen und folgerichtigen Denkens 59
    1 Denkformen 60
    2 Gedanken in Form bringen und miteinander verbinden 64
    Einen Gedanken präzisieren 65
    Einen Gedanken mit einem zweiten verbinden 67
    Eine Aussage negieren 68
    Den Wahrheitsgehalt einer Behauptung präzisieren 69
    Eine Aussage durch eine andere begründen 70
    Eine Behauptung belegen 71
    Eine Aussage durch einen Einwand einschränken 72
    Eine Wertung vornehmen 72
    Eine Frage stellen 73
    Eine Konzeption erstellen 74
    Einen Plan machen 74
    3 Logisches Schließen 75
    Aussagenlogik 76
    Induktion und Deduktion 81
    IV Argumentieren, begründen und reflektieren 85
    1 Wozu argumentieren? 86
    Funktionen des Argumentierens 87
    Mündliches und schriftliches Argumentieren 89
    2 Thesenbezogenes Argumentieren 93
    Behauptung oder These 93
    Das Argument 95
    Schlussfolgern: Argumente voranstellen 97
    Beispiel: Die Präzisierung einer These 98
    Kontextualisierung einer Argumentation 99
    Mehrfachbegründungen 100
    Hintergrundwissen anführen 102
    Argumente belegen 103
    Gegenbehauptung und Gegenargument 104
    Entkräften von Gegenargumenten und konzessives Argumentieren 106
    Einschränkungen des Geltungsbereichs einer These 107
    Schlussfolgerungen ziehen 108
    Ein Beispiel für strukturiertes Argumentieren 109
    Variationen in der Struktur 112
    Makrostrukturen des Argumentierens 114
    3 Argumentieren und hypothetisches Denken 114
    Nachdenken über das Nichtwissen 114
    Reflektieren als bewusste Denktätigkeit 116
    Anregungen zum reflektierenden Schreiben 117
    4 Forschung darstellen, rechtfertigen und interpretieren 120
    Forschung begründen und einordnen 120
    Der Forschungsartikel 121
    Die rhetorische Struktur des Forschungsartikels 123
    V Das Denken auf die Wirklichkeit beziehen 127
    1 Daten, Fakten und Quellen 128
    Was sind Fakten? 128
    Fakten im postfaktischen Zeitalter 130
    2 Fakten und Forschung 133
    Experimentell vs. naturalistisch 133
    Quantitativ vs. qualitativ 135
    Theoretisch vs. empirisch 135
    Entwicklung und Design vs. Forschung 136
    3 Qualitätskriterien für Forschungsergebnisse 136
    Validität 136
    Objektivität 137
    Reliabilität 137
    Konfidenzintervall und Messfehler 138
    Signifikanz 138
    Effektstärke 139
    Funktionalität und Usability 140
    Reflektierte Subjektivität 141
    4 Fakten und Wissen 141
    5 Arten wissenschaftlichen Wissens 143
    Forschungsergebnisse 144
    Fakten 144
    Statistiken 145
    Ideen 145
    Theorien, Konzepte 145
    Methoden 146
    Technologisches Wissen 146
    Sammlungen, Inventare, Systematiken 147
    Praxiswissen 147
    Erfahrung 147
    6 Theorien und ihre Qualitäten 148
    Erklären: Der Anspruch jeder Theorie 148
    Kriterien zur Beurteilung von Theorien 150
    VI Analytisches Denken: Ursachen und Wirkungen 153
    1 Kausalität und kausales Denken 154
    Kausalität als Bedingung für Rationalität 155
    Was Ursache und Wirkung verbindet 156
    2 Wahrscheinlichkeit, Zufall und Ordnung 158
    Zufall und Determination 158
    Notwendige und hinreichende Bedingung 159
    3 Struktur, System, Dynamik 160
    Was sind Systeme? 160
    Entwicklung und Dynamik 161
    Komplexität und Nachhaltigkeit 162
    VII Wahrheit, Wirklichkeit und Wissen 165
    1 Wahrheitskonzeptionen 166
    Das Problem mit der Wahrheit 166
    Wahrheitskonzeptionen 168
    Das Wahrheitsgefühl 170
    2 Die Bewährung von Wissen 172
    3 Sicheres, unsicheres und fehlendes Wissen 173
    VIII Kritisches Denken, Lesen und Schreiben 177
    1 Gedanken zur Sprache bringen: Schreiben 178
    Texte als Zeugnisse unseres Denkens 178
    Gedanken generieren und miteinander verbinden 180
    Linearisieren von Gedanken 181
    Gedanken durch eine Gliederung strukturieren und hierarchisieren 183
    Textorganisationsmuster und Denkformen 185
    Gedanken durch Textgenres organisieren 189
    2 Geronnenes Denken verlebendigen: Lesen 190
    Texte als Träger von Wissen 191
    Lesen und intellektuelle Entwicklung 193
    Die Texte hinter den Texten 195
    Leseprobleme und kritisches Denken 196
    Lesestrategien 197
    Kritisches und analytisches Lesen 201
    Zusammenfassen 202
    Hinterfragen und kritisch analysieren 207
    IX Kollaboratives Lernen und digitale Technologien 211
    1 Kritisches Denken als soziales Denken 212
    Kritisches Denken braucht Anregung 212
    Kritisches Denken im Studium 213
    Gruppenarbeit und kollaboratives Lernen 214
    Peer Feedback 216
    2 Denken mit Computer und Internet 220
    Das Denken an den Computer delegieren 220
    Veränderung des Wissens 223
    Sind Computer intelligent? 224
    Social Media und kollaboratives Denken 226
    X Schlussgedanken und Empfehlungen 229
    1 Ein kurzes Resümee 230
    2 Kritisches Denken im Studium 233
    Glossar zentraler Begriffe des kritischen Denkens 235
    Literaturverzeichnis 251