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Im Grab schaust du nach oben / Kommissar Jennerwein Bd.9

Kommissar Jennerwein 9

(15)

In bester Lage wohnt der Tod: der neunte Alpenkrimi von Bestsellerautor Jörg Maurer ist Kommissar Jennerweins aufwühlendster Fall
Böllerschüsse und Blaskapelle am Friedhof des idyllisch gelegenen Kurorts: Eine schöne Beerdigung, sagen alle, die danach ins Wirtshaus gehen. Nur schade, dass Kommissar Jennerwein gleich wieder weg musste, aber wegen dieses G7-Gipfels im Kurort sind alle Ordnungskräfte im Sondereinsatz. Dabei verliert gerade ein Mörder zwischen Polizeiabsperrungen und Anti-Gipfel-Demonstranten sein Opfer aus den Augen, ein schicksalhafter Schuss fällt, und das Bestatterehepaar a.D. Grasegger findet Verdächtiges auf dem Friedhof. Bei seinen Ermittlungen entdeckt Kommissar Jennerwein, dass nichts von Dauer ist – nicht einmal die Totenruhe…

Rezension
ein abgründiges Lesevergnügen […], nahezu vertrackt durchdacht, spielerisch in die Irre führend, unablässig erzählerische Haken schlagend, krachend komisch komponiert, mal subtil, mal flirrend spannend.
Portrait
Bestseller-Autor Jörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie und wurde als Autor und Kabarettist mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Agatha-Christie-Krimi-Preis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Publikumskrimipreis MIMI und dem Radio-Bremen-Krimipreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783104037752
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1374 KB
Verkaufsrang 1.276
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Etwas verwirrend“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

In seinem mittlerweile neunten Fall bekommt es Hauptkommissar Hubertus Jennerwein mit einem ganz neuen Typus von Gegner zu tun: Demonstranten. Zurzeit findet ein Kongress der G7 Länder im idyllischen Kurort statt. Das ruft natürlich nicht nur die Presse, sondern auch eine ganze Menge Globalisierungsgegner auf den Plan. So unterschiedlich die teilnehmenden Leute sind, so verschieden sind auch ihre Beweggründe an den, recht gut durchorganisierten, Demos teilzunehmen.

Aufgrund der Größe und der hohen Anzahl an Demonstranten, hat die Polizei rund um Jennwein Verstärkung aus dem gesamten Freistaat Bayern erhalten. Viele verschiedene Polizeigruppierungen sind im Ort unterwegs. Teilweise in voller Kampfmontur, teilweise allerdings auch als verdeckte Ermittler. Das Ermittlerteam rund um Hubertus Jennerwein spielt da, wie leider auch in der eigentlichen Geschichte, nur eine untergeordnete Rolle.

Neben der leicht verwirrenden Handlung um die Demonstranten und ihren Widerstand gegen die G7 Konferenz, wird auch wieder ein schönes Stück Lokalkolorit für die verschiedenen Ermittler im Kurort Garmisch-Partenkirchen zum Problem. Bei einem örtlichen Begräbnis gab es zum Abschied des verstorbenen Hansi Ropfmartl eine Reihe Salutschüsse vom Trachtenschützenverein, doch leider haben nur sechs der sieben Böllergranaten ihren Dienst absolviert und das Ausbleiben des siebten Schusses ist nicht nur für den Hauptmann des Schützenvereins Hackl ein großes Problem.

Als hätten Kommissar Jännerwein und seine KollegInnen aus ganz Bayern nicht schon genug Probleme, kommen auf Hubertus und seine bekannten Mitstreiter noch ganz andere Probleme zu: Kriminalhauptkomissar Hölleisen hat massive Beziehungsprobleme - seine Frau ist zusammen mit seinen Söhnen bereits vor einem halben Jahr ausgezogen. Das allerdings weiß in der Dienststelle noch niemand. Darunter leidet jedoch die sonst so professionelle Ermittlungstätigkeit seines Teams. Hätten diese nämlich die Augen genauer auf die Bevölkerung des Kurortes gerichtet, so hätten sie schon sehr bald erkannt, dass das Ausbleiben des siebten Böllerschusses nur ein weiteres Anzeichen für ein noch viel größeres Problem im Ort ist.

In Summe ein leicht und schnell lesbarer Krimi aus der gewohnten Umgebung des Werdenfelserlandes. Leider an manchen Stellen etwas wirr und nicht ganz nachvollziehbar. Auch der eingebaute bayrische Witz bleibt an einigen Stellen etwas auf der Strecke. Gut für die Kenner dieses Genres, allerdings meiner Meinung nach, der bis jetzt schwächste Band der Reihe.
In seinem mittlerweile neunten Fall bekommt es Hauptkommissar Hubertus Jennerwein mit einem ganz neuen Typus von Gegner zu tun: Demonstranten. Zurzeit findet ein Kongress der G7 Länder im idyllischen Kurort statt. Das ruft natürlich nicht nur die Presse, sondern auch eine ganze Menge Globalisierungsgegner auf den Plan. So unterschiedlich die teilnehmenden Leute sind, so verschieden sind auch ihre Beweggründe an den, recht gut durchorganisierten, Demos teilzunehmen.

Aufgrund der Größe und der hohen Anzahl an Demonstranten, hat die Polizei rund um Jennwein Verstärkung aus dem gesamten Freistaat Bayern erhalten. Viele verschiedene Polizeigruppierungen sind im Ort unterwegs. Teilweise in voller Kampfmontur, teilweise allerdings auch als verdeckte Ermittler. Das Ermittlerteam rund um Hubertus Jennerwein spielt da, wie leider auch in der eigentlichen Geschichte, nur eine untergeordnete Rolle.

Neben der leicht verwirrenden Handlung um die Demonstranten und ihren Widerstand gegen die G7 Konferenz, wird auch wieder ein schönes Stück Lokalkolorit für die verschiedenen Ermittler im Kurort Garmisch-Partenkirchen zum Problem. Bei einem örtlichen Begräbnis gab es zum Abschied des verstorbenen Hansi Ropfmartl eine Reihe Salutschüsse vom Trachtenschützenverein, doch leider haben nur sechs der sieben Böllergranaten ihren Dienst absolviert und das Ausbleiben des siebten Schusses ist nicht nur für den Hauptmann des Schützenvereins Hackl ein großes Problem.

Als hätten Kommissar Jännerwein und seine KollegInnen aus ganz Bayern nicht schon genug Probleme, kommen auf Hubertus und seine bekannten Mitstreiter noch ganz andere Probleme zu: Kriminalhauptkomissar Hölleisen hat massive Beziehungsprobleme - seine Frau ist zusammen mit seinen Söhnen bereits vor einem halben Jahr ausgezogen. Das allerdings weiß in der Dienststelle noch niemand. Darunter leidet jedoch die sonst so professionelle Ermittlungstätigkeit seines Teams. Hätten diese nämlich die Augen genauer auf die Bevölkerung des Kurortes gerichtet, so hätten sie schon sehr bald erkannt, dass das Ausbleiben des siebten Böllerschusses nur ein weiteres Anzeichen für ein noch viel größeres Problem im Ort ist.

In Summe ein leicht und schnell lesbarer Krimi aus der gewohnten Umgebung des Werdenfelserlandes. Leider an manchen Stellen etwas wirr und nicht ganz nachvollziehbar. Auch der eingebaute bayrische Witz bleibt an einigen Stellen etwas auf der Strecke. Gut für die Kenner dieses Genres, allerdings meiner Meinung nach, der bis jetzt schwächste Band der Reihe.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
12
2
1
0
0

Spannend, lustig und skurril - keine Spur von Langeweile
von einer Kundin/einem Kunden am 27.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im berühmten bayerischen Kurort mit dem Doppelnamen ist einiges geboten. Der G7 Gipfel, der eine Menge Spitzenpolitiker aus aller Welt, aber auch zahlreiche Demonstranten in die Kleinstadt spült, erfordert die ganze Arbeitskraft von Kommissar Jennerwein und seinem Team. Bedauerlicherweise findet parallel dazu die Beerdigung vom Polizeikollegen Ostler statt. Während... Im berühmten bayerischen Kurort mit dem Doppelnamen ist einiges geboten. Der G7 Gipfel, der eine Menge Spitzenpolitiker aus aller Welt, aber auch zahlreiche Demonstranten in die Kleinstadt spült, erfordert die ganze Arbeitskraft von Kommissar Jennerwein und seinem Team. Bedauerlicherweise findet parallel dazu die Beerdigung vom Polizeikollegen Ostler statt. Während sich Jennerwein inkognito unter die die Gipfelgegner mischt, um eventuelle Unregelmäßigkeiten aufzudecken, kommen ihm immer mehr Zweifel an Ostlers Tod. Gemeinsam mit seinem dezimierten Team macht sich der Kommissar in gewohnt unorthodoxer Manier daran, den Dingen auf den Grund zu gehen. In seinem 9. Jennerwein-Krimi strotzt Jörg Maurer nur so vor skurrilen Einfällen und lässt aufgrund von unvorhergesehenen Wendungen keine Langeweile aufkommen.

von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2018
Bewertet: anderes Format

Trotz internationaler TOP-Security wegen des Gipfels (mal kein Berg) geschieht ein Mord -Jennerwein muss diplomatisch ermitteln...und einen herben Verlust für sein Team hinnehmen!

EIN PERFEKTER PLAN
von LEXI am 22.05.2018
Bewertet: Einband: Paperback

?In diesem Buch wird ein besonders perfider Plan geschildert, der im Schatten des großen Gipfels gereift und im Auge des polizeilichen Orkans gediehen ist.? ?Herrschaftszeiten, alle fünf Minuten dreht sich der Fall. Da kennt sich doch gar niemand mehr aus!? Im neunten Alpenkrimi von Jörg Maurer dreht sich im bayrischen Heil-... ?In diesem Buch wird ein besonders perfider Plan geschildert, der im Schatten des großen Gipfels gereift und im Auge des polizeilichen Orkans gediehen ist.? ?Herrschaftszeiten, alle fünf Minuten dreht sich der Fall. Da kennt sich doch gar niemand mehr aus!? Im neunten Alpenkrimi von Jörg Maurer dreht sich im bayrischen Heil- und Kurort derzeit alles um den G7-Gipfel. Die jährliche politische Großveranstaltung mit den mächtigsten Staatenlenkern findet diesmal auf Schloss Elmau oberhalb des Werdenfelser Landes statt. Eine Menge Security, Polizei und Militär ist vor Ort, die Vorbereitungen für dieses bedeutsame Juniwochenende laufen bereits ein Jahr. Doch dieses Treffen hat nicht nur gute Presse, es werden Stimmen laut, die das Ganze als Verschwendung von Steuergeldern definieren. In einem Camp auf einer Wiese am nördlichen Ende des Kurorts versammeln sich die Gipfelgegner, und Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein wird persönlich damit beauftragt, sich dort unauffällig umzusehen. Ein zweites Ereignis beschäftigt die Einheimischen. Ein traditionsbewusster ehrenwerter Bürger des Kurorts, der vorbildhaft, fleißig und beruflich erfolgreich war, starb Anfang vierzig an einem Schlaganfall. Der Ropfmartl Hansi entstammt einer alteingesessenen Familie und hat sein Begräbnis durch eine letzte Verfügung generalstabsmäßig geplant. Seine Cousine sorgt energisch dafür, den letzten Willen des Verstorbenen durchzusetzen und erfährt hierbei von allen Seiten tatkräftige Unterstützung. In der Villa Nobile in Toreggio, Italien, herrscht leichte Unruhe. Die Ehrenwerte Familie erhält Kenntnis von dem Vorgehen der so genannten Ringvereine, die im Kurort bereits ein Restaurant unter ihre Kontrolle gebracht haben. Und so beauftragt Padrone Spalanzani seine Tochter Giacinta und ihren Freund Karl Swoboda damit, dem unseligen Treiben ein Ende zu bereiten. Die beiden werden durch einen bärtigen Mann mit stechenden Augen unterstützt, der in der Kunst der Hypnose bewandert ist und Teil eines ausgeklügelten Plans ist. Die Firma Glöckl Senf & Mostrich GmbH ist ein von der Familie geführtes kleines Unternehmen, das durch eine folgenschwere Testamentseröffnung in Grund und Boden erschüttert wird. Es geht um Geld, Macht und Einfluss ? und um einige Dinge, die besser nicht ans Tageslicht kommen sollten. Und sehr rasch wird ein lebensgefährlicher Plan geschmiedet... Wie gewohnt mangelt es in den Büchern von Jörg Maurer nicht an verschiedenen Handlungsfäden und losen Enden, die sich im Verlauf der Geschichte und nach einigen Ablenkungsmanövern zu einem ausgeklügelten Ganzen zusammenfügen. In gewohnt humorvollem Schreibstil und mit einigen Überraschungsmomenten entwickelte sich dieser neunte Fall zu einem abenteuerlichen und spannenden Kriminalfall, den ich mit großem Genuss mitverfolgen durfte. Das Ermittlungsteam besteht in diesem Fall aus Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein, Polizeiobermeister Franz Hölleisen, Polizeihauptmeister Johann Ostler, Ludwig Stengele, Polizeipsychologin Maria Schmalfuß, Spurensicherer Hansjochen Becker und Polizeioberrat Dr. Rosenberger. Natürlich dürfen auch einige altbekannte Figuren aus den Vorgängerbänden wie Ignaz und Ursel Grasegger sowie Karl Swoboda nicht fehlen und erhalten kleine Gastauftritte im Buch. Der ruhige und zurückhaltende Johann Ostler gibt ein wenig über sein Privatleben preis, und zwischen der mediterranen Botticelli-Schönheit Giacinta Spalanzani und dem österreichischen Mafia-Problemlöser Karl Swoboda bahnt sich scheinbar etwas Ernstes an. Der neunte Fall dieser Krimireihe wartete mit grandiosem Humor, erfrischenden Ideen, spannenden Momenten und einer überraschenden Wendung auf. ?Im Grab schaust du nach oben? hat mich ausgezeichnet unterhalten und mir großes Lesevergnügen bereitet. Als Fan der Alpenkrimis um Kommissar Jennerwein freue ich mich bereits auf Band zehn!