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Die Start-up-Illusion

Wie die Internet-Ökonomie unseren Sozialstaat ruiniert

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Wenige Gewinner – viele Verlierer: die Wahrheit über das Jobwunder Internet: Die Internet-Ökonomie verspricht den Konsumenten Freiheit und Unabhängigkeit. Doch was bedeutet es für die Arbeitnehmer, wenn Algorithmen Arbeitskräfte ersetzen und Start-ups ihre Arbeitnehmer projektbezogen beschäftigen? Die vermeintliche Jobmaschine Internet schafft vor allem prekäre Arbeitsverhältnisse, stellt der renommierte Wirtschaftsjournalist Steven Hill in seinem Debattenbuch fest. Jung und gut ausgebildet, kennen die "digitalen Tagelöhner" (Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschafts-Bundes DGB) weder geregelte Arbeitszeiten noch Kündigungsschutz oder Urlaubsanspruch. Zeitarbeit und befristete Arbeitsverhältnisse sind an der Tagesordnung, die soziale Gerechtigkeit steht in Zeiten der Globalisierung zur Disposition. Uber, Airbnb und viele andere zeigen, wohin die Reise geht. Hill beschreibt, wie der Erfolg der Internet-Ökonomie schleichend unsere Gesellschaft verändert. Soziale Marktwirtschaft, Tarifpartnerschaft und ein hohes Maß an sozialer Sicherheit haben Deutschland stark gemacht – nun geht es darum, diese Errungenschaften zu schützen!
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426443293
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 736 KB
Übersetzer Kirsten Reimers
eBook
12,99
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Mein Eindruck
von Ghostreader am 08.07.2017
Bewertet: Paperback

Die Start-up Illusion ist ein Buch von höchster Brisanz oder anders gesagt es birgt brennenden Zündstoff in sich. Das es nicht nur um die neu existierende digitale Arbeitswelt geht, sondern auch um soziale Errungenschaften, wird von Steven Hill sehr real dargestellt. Er ist Wirtschaftsjournalist und ein gefragter Gesprächspartner von... Die Start-up Illusion ist ein Buch von höchster Brisanz oder anders gesagt es birgt brennenden Zündstoff in sich. Das es nicht nur um die neu existierende digitale Arbeitswelt geht, sondern auch um soziale Errungenschaften, wird von Steven Hill sehr real dargestellt. Er ist Wirtschaftsjournalist und ein gefragter Gesprächspartner von Regierungen und Wirtschaftsverbänden. Dem deutschen Publikum ist er als Vortragsredner, Zeit-Autor und Handelsblatt-Kolumnist bekannt. Ich bin der Meinung, daß jeder von uns merkt, daß schon länger aber auch gerade jetzt in Deutschland der große Umbruch im Gange ist. Und dabei gibt es nur wenige Gewinner, aber viele Verlierer. Egal ob junge oder gut ausgebildete Menschen - die Internet-Ökonomie verändert schleichend unsere Gesellschaft. Sind denn Politik und Sozialpartner überhaupt bereit dem digitalen Plattform-Kapitalismus Einhalt zu gebieten? Mit dem übertriebenen Respekt zur USA kommt nun auch das Start-up-Fieber nach Deutschland. Wie selbstverständlich wird alles auf englisch und nicht in der Heimatsprache und transportiert und vor allem mit dem typischen Jargon des Silicon Valley. Haben wir es wirklich nötig diesen Wahnsinn zu kopieren, nur weil es im Moment vielversprechend ist? Wir waren als Deutsche mal die Dichter und Denker, und heute lassen wir es zu, vor lauter Gleichgültigkeit und Smartphone, auch im Zuge der Einwanderung, uns alles aufdrücken zu lassen. Ob es nun dem Gemeinwohl dient oder nicht, die Parallelen der Gewinnmaximierung sind schon längst angekommen, allerdings nur für Wenige. Der Neid untereinander tut sein Übriges, nur weil im Moment das Mekka der Start-ups in San Francisco liegt. Aber die Gefahr lauert, daß wir in das 19. Jahrhundert der Ausbeutung zurückfallen. In diesem Buch erleben wir „life“ Fluch und Segen dieser Start-up-Wirtschaft oder auch den Plattformkapitalismus mit all seinen Facetten. Eines der schlimmsten Entwicklungen sind die autonom fliegenden Drohnen, und bald sind wir bei „Big-Brother-Stasi“ angelangt. Unsere persönlichen Daten sind längst erfasst und wie wird nun unsere Zukunft aussehen, in der wir leben und arbeiten werden? Aus soliden Arbeitsplätzen werden miese Jobs und der soziale Abstieg ist im Gange. Werden wir an- und ausgeschaltet wie eine Glühbirne? 1939 haben wir auch alle weggeschaut und hinterm Rücken braute sich Ungeheuerliches zusammen. Das Buch hat höchste Priorität und ist mehr als nur empfehlenswert!!