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Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Roman

(74)
Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen.
Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.
Susann Pásztor erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte über die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung – unpathetisch und humorvoll, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen.
Rezension
»An keiner Stelle wird dieses Buch pathetisch oder gar rührselig. Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust auf das Leben.«
Portrait
Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Ihr Debütroman »Ein fabelhafter Lügner« (KiWi 1201, 2011) erschien 2010 und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 2013 folgte der Roman »Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts« (KiWi 1326) und im Frühjahr 2017 der Roman »Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster« für den sie den Evangelischen Buchpreis erhielt. Sie hat die Ausbildung zur Sterbebegleiterin abgeschlossen und ist seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783462315936
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1641 KB
Verkaufsrang 15.094
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
74 Bewertungen
Übersicht
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Ein ernstes Thema mit authentischer Leichtigkeit erzählt
von einer Kundin/einem Kunden am 02.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Endlich wieder ein Buch von Susann Pásztor! In ihrem dritten Roman ?Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster? widmet sie sich dem Tabu-Thema 'Sterbehilfe und Loslassen vom Leben', welches sie gekonnt mit der Erzählung einer Vater-Sohn-Beziehung verknüpft. In der Sache geht es um die krebskranke Karla, die... Endlich wieder ein Buch von Susann Pásztor! In ihrem dritten Roman ?Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster? widmet sie sich dem Tabu-Thema 'Sterbehilfe und Loslassen vom Leben', welches sie gekonnt mit der Erzählung einer Vater-Sohn-Beziehung verknüpft. In der Sache geht es um die krebskranke Karla, die nur noch ein halbes Jahr zu leben hat. (Ziehen Sie hier bitte keine Parallele zu Jojo Moyes Roman ?Ein ganzes halbes Jahr?. Denn Susann Pásztor's Roman ist ganz anderes.) Karla ist störrisch, egozentrisch und weiß genau was sie will und was nicht. Sie möchte keine Spuren aus ihrem Leben hinterlassen. Da hat es Fred, der ehrenamtlich Menschen in den letzten Momenten ihres Lebens begleiten möchte, nicht leicht. Karla stößt ihn häufig direkt vor den Kopf und lässt ihn an seiner Tätigkeit, vor der wir hohen Respekt haben sollten, zweifeln. Karla widersetzt sich brüsk all seinen Versöhnungsversuchen mit dem Leben. Einzig dem 13-jährige Philipp ? der Phil genannt werden möchte ? gelingt es Karla's Vertrauen zu bekommen. Auf diesem Wege lernen auch Vater und Sohn sich besser verstehen und der Fokus liegt nicht auf dem Thema 'Sterbehilfe'. Wechselseitig wird der Roman aus Fred's und Phil's Perspektive erzählt. Ab und an werden kurze Gedankenfetzten von Karla eingefügt. Es ist ein Roman, der trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas eine gewisse, wohldosierte Heiterkeit hat. Dafür sorgen die vielen humorvollen Dialoge und skurrilen Szenen. In ihren unaufgeregtem Erzählstil schafft die Autorin einen großartigen Roman, der emotional berührt - jedoch nie kitschig ist, der auf auf wunderbare leichte Weise zum Nachdenken anregt und dabei gut unterhält. Erleben Sie, welche Bedeutung es für Fred hat 'aufzustehen und das Fenster zu öffnen' und wie der wunderbare Phil verhindert Karla's Lebensspuren zu vernichten.

von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2018
Bewertet: anderes Format

Schwieriges Thema, literarisch gut umgesetzt. Sehr berührend.

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sterbebegleitung? Dieses Wort weckt bei keinem gute Erinnerungen.. Der Roman von Susann Pasztor hingegen, behandelt dieses Thema mit Respekt und auch mit viel Humor. Lebensbejahend, schräg und voller Energie steckt die Geschichte um Karla herum, die nur noch ein halbes Jahr zu leben hat. Fred, gerade mit der Sterbebegleiter Ausbildung fertig,... Sterbebegleitung? Dieses Wort weckt bei keinem gute Erinnerungen.. Der Roman von Susann Pasztor hingegen, behandelt dieses Thema mit Respekt und auch mit viel Humor. Lebensbejahend, schräg und voller Energie steckt die Geschichte um Karla herum, die nur noch ein halbes Jahr zu leben hat. Fred, gerade mit der Sterbebegleiter Ausbildung fertig, wird ihr Ansprechpartner und Helfer. Mit seinen nicht ganz üblichen Methoden versucht er Karla das halbe Jahr so schön wie möglich zu gestalten.. Zeit zum Traurig sein bleibt da nicht viel...! Es lohnt sich dieses Buch gelesen zu haben!!!