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Suleika öffnet die Augen

Roman

(19)
„Dieser Roman trifft mitten ins Herz.“ Ljudmila Ulitzkaja.

Suleika ist eine tatarische Bäuerin. Eingeschüchtert und rechtlos lebt die Mutter von vier im Säuglingsalter gestorbenen Kindern auf dem Hof ihres viel älteren Mannes. Ihr Weg zu sich selbst führt durch die Hölle, das Sibirien der von Stalin Ausgesiedelten. Ein anrührendes und meisterhaftes Debüt, das in 21 Sprachen übersetzt ist.

Vielfach preisgekrönt, u.a. als Großes Buch 2015 und mit dem Jasnaja Poljana-Preis 2015.

„Für mich bleibt es ein Rätsel, wie es einer so jungen Autorin gelungen ist, ein so eindringliches Werk zu schaffen.“ Ljudmila Ulitzkaja.
Portrait
Gusel Jachina, geboren 1977 in Kasan (Tatarstan), russische Autorin und Filmemacherin tatarischer Abstammung, studierte an der Kasaner Staatlichen Pädagogischen Hochschule Germanistik und Anglistik und absolvierte die Moskauer Filmhochschule . “Suleika öffnet die Augen“ ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 541 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783841212870
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 3340 KB
Übersetzer Helmut Ettinger
Verkaufsrang 24.670
eBook
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eine berührende Geschichte“

Kathrin Honauer, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Die junge tatarische Bäuerin Suleika lebt 1930 unter harten Bedingungen mit ihrem Ehemann und dessen Mutter zusammen. Sie tut ihr bestes um die strengen Erwartungen der beiden zu erfüllen und erträgt ihre Schikanen geduldig.

Nach der Revolution ist sie eine von vielen Einwohnern die enteignet und zwangsumgesiedelt werden.
Auf der monatelangen Reise, zu hunderten zusammengepfercht in Zugwaggons, begegnet den Verschleppten Leid, Hunger und Tod.

Die Geschichte rund um Suleika ist fesselnd und schonungslos. Man kann förmlich die Kälte spüren, den Hunger und die Not, der die Figuren begegnen.

Interessant fand ich die Erzählung auch deshalb, weil sie einen Teil der russischen Geschichte beschreibt der mir so nicht bekannt war.
Die junge tatarische Bäuerin Suleika lebt 1930 unter harten Bedingungen mit ihrem Ehemann und dessen Mutter zusammen. Sie tut ihr bestes um die strengen Erwartungen der beiden zu erfüllen und erträgt ihre Schikanen geduldig.

Nach der Revolution ist sie eine von vielen Einwohnern die enteignet und zwangsumgesiedelt werden.
Auf der monatelangen Reise, zu hunderten zusammengepfercht in Zugwaggons, begegnet den Verschleppten Leid, Hunger und Tod.

Die Geschichte rund um Suleika ist fesselnd und schonungslos. Man kann förmlich die Kälte spüren, den Hunger und die Not, der die Figuren begegnen.

Interessant fand ich die Erzählung auch deshalb, weil sie einen Teil der russischen Geschichte beschreibt der mir so nicht bekannt war.

„Der Weg zu sich selbst führ durch die Hölle“

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Sozial ausgesprochen kritisch, sprachlich brilliant und in jeder Hinsicht persönlich ergreifend. Ein wundervolles und zugleich sehr interessantes Buch. Definitiv eine große Leseempfehlung! Sozial ausgesprochen kritisch, sprachlich brilliant und in jeder Hinsicht persönlich ergreifend. Ein wundervolles und zugleich sehr interessantes Buch. Definitiv eine große Leseempfehlung!

„Russland in der Zeit von 1930 bis 1946“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Dieser Roman gibt nicht nur Einblicke in das schwere Leben von Suleika, einer tatarischen Bäuerin, die in eine sibirische Arbeitskolonie ausgesiedelt wird, sondern erzählt auch über Russland in der Zeit von 1930 bis 1946. Der Roman gibt unteranderem auch einem traumatisierten Arzt eine Stimme sowie dem Kommissar Ignatow, der das Arbeitslager führt und der Suleika nicht abgeneigt ist. Dieser Roman gibt nicht nur Einblicke in das schwere Leben von Suleika, einer tatarischen Bäuerin, die in eine sibirische Arbeitskolonie ausgesiedelt wird, sondern erzählt auch über Russland in der Zeit von 1930 bis 1946. Der Roman gibt unteranderem auch einem traumatisierten Arzt eine Stimme sowie dem Kommissar Ignatow, der das Arbeitslager führt und der Suleika nicht abgeneigt ist.

„ungemein fesselndes Leseerlebnis“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Tatarien 1930. Murtasa ist 45 Jahre alt, als er die 15 jährige Suleika heiratet und zu sich nach Hause bringt. Murtasa ist ein wohlhabender Bauer, der mit seiner Mutter auf einem großen Anwesen wohnt. Es ist ein hartes, entbehrungsreiches Leben, das Suleika erwartet. Für den Ehemann eine willkommene, aber wenig wertgeschätzte Arbeitskraft, für die Schwiegermutter eine ungeliebte Dienstmagd. Dennoch versucht Suleika, ein dankbares Familienmitglied zu sein. Sie bringt vier Kinder zur Welt, die alle im Säuglingsalter sterben. Vier Mädchen, die in der Nähe des Hofes im Wald begraben sind. Den Schmerz darüber, verbirgt sie tief in sich. Die herrische Schwiegermutter lästert oft genug darüber, dass Suleika nicht in der Lage ist, einem Sohn das Leben zu schenken. Die Zeiten beginngen sich zu ändern. Neue Machthaber regieren das Land. Die Familie wird enteignet. Der sich zur Wehr setzende Murtasa wird erschossen, seine pflegebedürftige Mutter einfach ihrem Schicksal überlassen. Suleika aber wird umgesiedelt. Sie kommt auf einen monatelangen Transport nach Sibirien.
"Suleika öffnet die Augen" von Gusel Jachina ist ein herausragendes Debüt und ungemein fesselndes Leseerlebnis.
Tatarien 1930. Murtasa ist 45 Jahre alt, als er die 15 jährige Suleika heiratet und zu sich nach Hause bringt. Murtasa ist ein wohlhabender Bauer, der mit seiner Mutter auf einem großen Anwesen wohnt. Es ist ein hartes, entbehrungsreiches Leben, das Suleika erwartet. Für den Ehemann eine willkommene, aber wenig wertgeschätzte Arbeitskraft, für die Schwiegermutter eine ungeliebte Dienstmagd. Dennoch versucht Suleika, ein dankbares Familienmitglied zu sein. Sie bringt vier Kinder zur Welt, die alle im Säuglingsalter sterben. Vier Mädchen, die in der Nähe des Hofes im Wald begraben sind. Den Schmerz darüber, verbirgt sie tief in sich. Die herrische Schwiegermutter lästert oft genug darüber, dass Suleika nicht in der Lage ist, einem Sohn das Leben zu schenken. Die Zeiten beginngen sich zu ändern. Neue Machthaber regieren das Land. Die Familie wird enteignet. Der sich zur Wehr setzende Murtasa wird erschossen, seine pflegebedürftige Mutter einfach ihrem Schicksal überlassen. Suleika aber wird umgesiedelt. Sie kommt auf einen monatelangen Transport nach Sibirien.
"Suleika öffnet die Augen" von Gusel Jachina ist ein herausragendes Debüt und ungemein fesselndes Leseerlebnis.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Wunderbar erzählt dieses Stück Geschichte
von bookmark am 12.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein tolles Buch über einen ganz dunklen Teil der Geschichte Russlands. Suleika erlebt die Zeit der Entkulakisierung und Zwangskollektivierung. Vermeintlich reiche Bauern, Geistliche oder jeder, der sich den neuen Machthabern unter Stalin nur andeutungsweise widersetzte, wurde vertrieben und umgesiedelt. Es wurde mit großer Brutalität und Menschenverachtung vorgegangen und forderte viele Millionen Todesopfer. Suleikas Schicksalsschläge waren... Ein tolles Buch über einen ganz dunklen Teil der Geschichte Russlands. Suleika erlebt die Zeit der Entkulakisierung und Zwangskollektivierung. Vermeintlich reiche Bauern, Geistliche oder jeder, der sich den neuen Machthabern unter Stalin nur andeutungsweise widersetzte, wurde vertrieben und umgesiedelt. Es wurde mit großer Brutalität und Menschenverachtung vorgegangen und forderte viele Millionen Todesopfer. Suleikas Schicksalsschläge waren für mich manchmal fast unerträglich und trotzdem hat sich diese Frau tapfer durchgeschlagen und mit viel Mut ihr Leben gestaltet. Der Abschied von Suleika, weil das Buch zu Ende war, fiel mir sehr schwer und es flossen auch ein paar Tränen. Ein sehr bewegendes Buch. Gusel Jachina schreibt über die Erlebnisse Suleikas ganz unaufgeregt und ohne politische Wertung, aber sehr eindringlich und bildhaft. Das finde ich gut und empfehle das Buch als ein Stück Zeitgeschichte.

Ein wunderbares Buch !!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Suleika, die junge tatarische Bäuerin nimmt ihr schweres Schicksal ohne Klagen an,wächst an ihm und reift zu einer starken Frau. Die emotionale Tiefe des Romans geht einem direkt ans Herz. Ich hoffe sehr ,das dieser Roman Bestand haben wird, nicht in der Flut von Neuerscheinungen untergeht und auch in 100 Jahren noch gelesen wird.

Unendlich traurig aber voller Hoffnung!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Repressionen des Stalinismus aus Opfersicht eindringlich, in leisen und bewegenden Tönen erzählt die Autorin die Geschichte einer tatarischen Bäuerin (Suleika). Ihr Weg zu sich selbst führt durch die Hölle, ins Sibirien der von Stalin ausgesiedelten Menschen. Es stellt sich die Frage was kann ein Mensch aushalten und ertragen.