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Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Roman.. Ausgezeichnet mit dem 15. Euregio-Schüler-Literaturpreis 2016

Alle Toten fliegen hoch 3

Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht
Mit Anfang zwanzig geschieht dem Erzähler in Joachim Meyerhoffs drittem Roman das Unerwartete: Er wird auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern. Die Tage der ehemaligen Schauspielerin und des emeritierten Professors für Philosophie sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Der Erzähler wird zum Wanderer zwischen den Welten. Tagsüber an der Schauspielschule systematisch in seine Einzelteile zerlegt, ertränkt er abends seine Verwirrung auf dem opulenten Sofa in Rotwein. Doch ihm entgeht nicht, dass auch die Großeltern gegen eine große Leere ankämpfen, während er auf der Bühne sein Innerstes nach außen kehren soll und dabei fast immer grandios versagt.
Rezension
"Wer Meyerhoffs saukomische Lebensgeschichte noch nicht kennt, greife zu, aber Vorsicht: Suchtgefahr." Klaus Modick, Nordwest-Zeitung 20170831
Portrait
Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute im September zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. Außerdem gewann er im November des gleichen Jahres den Nestroy-Theaterpreis als Bester Schauspieler für »Die Welt im Rücken«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 09.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05034-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,4 cm
Gewicht 266 g
Verkaufsrang 4.701
Buch (Taschenbuch)
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11,30
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Mooooaaahh!!"“

Melanie Zeier, Thalia-Buchhandlung Linz

Der dritte Teil der Romantrilogie handelt hauptsächlich von den Anfängen Joachim Meyerhoffs als Schauspieler in der Schauspielschule in München und seinem Leben bei seinen Großeltern, das in starkem Kontrast zur Schule und seinem früheren Leben in der Psychiatrie steht.
In die Schauspielschule wurde er, so scheint es, nur durch reinen Zufall (oder vielleicht auch durch das Vitamin B seiner Großmutter?) aufgenommen und umgeben von seinen sehr unterschiedlichen und teils skurillen SchulkollegInnen weiß er selbst nicht, ob er hier überhaupt hinpasst. Regelmäßige ernste Gespräche mit Schulleitung und Lehrern, die ihn zu mehr Engagement und Wille überreden möchten, heben auch nicht wirklich das ersehnte Hochgefühl oder bestätigen den jungen Mann in der Versicherung für diesen Job geboren zu sein.
Im Gegensatz zu Joachim Meyerhoff in diesen jungen Jahren, scheint seine Großmutter die geborene Schauspielerin zu sein.
Zuerst immer geschmeichelt abwinkend, wenn man sie um das Vorspielen oder Lesen einer Rolle bittet, entflammt sie im nächsten Moment in der Leidenschaft der Rolle und bietet eine eindrucksvolle Performance. Nicht zu vergessen ist ihr oft wiederholtes "Mooaahh!", das sie in erschreckenden, überraschenden oder erfreulichen SItuationen zum Ausdruck bringt. Obwohl ich beim Lesen nie wusste, wie ich mir diesen Ausspruch vorstellen sollte, musste ich immer wieder schmunzeln, weil ich mir in meinem Kopf eine eigene Variante davon zusammenstellte.

Nach dem Lesen von "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", kann ich mich leider nicht mehr entscheiden, ob ich den ersten, oder diesen Teil am Besten fand. Absolute Leseempfehlung...ich freue mich schon wahnsinnig den vierten Teil "Die Zweisamkeit der Einzelgänger", zu lesen, der diese Woche, am 9. November, erschienen ist!
Der dritte Teil der Romantrilogie handelt hauptsächlich von den Anfängen Joachim Meyerhoffs als Schauspieler in der Schauspielschule in München und seinem Leben bei seinen Großeltern, das in starkem Kontrast zur Schule und seinem früheren Leben in der Psychiatrie steht.
In die Schauspielschule wurde er, so scheint es, nur durch reinen Zufall (oder vielleicht auch durch das Vitamin B seiner Großmutter?) aufgenommen und umgeben von seinen sehr unterschiedlichen und teils skurillen SchulkollegInnen weiß er selbst nicht, ob er hier überhaupt hinpasst. Regelmäßige ernste Gespräche mit Schulleitung und Lehrern, die ihn zu mehr Engagement und Wille überreden möchten, heben auch nicht wirklich das ersehnte Hochgefühl oder bestätigen den jungen Mann in der Versicherung für diesen Job geboren zu sein.
Im Gegensatz zu Joachim Meyerhoff in diesen jungen Jahren, scheint seine Großmutter die geborene Schauspielerin zu sein.
Zuerst immer geschmeichelt abwinkend, wenn man sie um das Vorspielen oder Lesen einer Rolle bittet, entflammt sie im nächsten Moment in der Leidenschaft der Rolle und bietet eine eindrucksvolle Performance. Nicht zu vergessen ist ihr oft wiederholtes "Mooaahh!", das sie in erschreckenden, überraschenden oder erfreulichen SItuationen zum Ausdruck bringt. Obwohl ich beim Lesen nie wusste, wie ich mir diesen Ausspruch vorstellen sollte, musste ich immer wieder schmunzeln, weil ich mir in meinem Kopf eine eigene Variante davon zusammenstellte.

Nach dem Lesen von "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", kann ich mich leider nicht mehr entscheiden, ob ich den ersten, oder diesen Teil am Besten fand. Absolute Leseempfehlung...ich freue mich schon wahnsinnig den vierten Teil "Die Zweisamkeit der Einzelgänger", zu lesen, der diese Woche, am 9. November, erschienen ist!

„Eine Lücke“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Es ist eine entsetzliche Lücke, wenn man noch nicht das Vergnügen hatte, Joachim Meyerhoff zu sehen oder zu lesen. In "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" erzählt Meyerhoff von seiner Zeit an der Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München. Während seiner Ausbildung zum Schauspieler lebte er bei den Großeltern. Seine Großmutter war ebenfalls Schauspielerin und der Großvater Philosoph. Die Diskrepanz dieser zwei Welten - Schauspielschule und das Haus der Großeltern - beschreibt der Autor in einer großen Anzahl von urkomischen Anekdoten. Aber ein Meyerhoff wäre kein Meyerhoff, wenn alles immer zum Lachen wäre - das Drama des Lebens spiegelt sich in unzähligen Seiten wider. Vom Inhalt her ist "Wann wird es endlich so, wie es nie war" immer noch mein Favorit, allerdings verbessert sich Meyerhoff (obwohl ohnehin bereits großartig!) stilistisch von Buch zu Buch -> den Erzählstil seines dritten Buches fand ich bis jetzt am besten! Es ist eine entsetzliche Lücke, wenn man noch nicht das Vergnügen hatte, Joachim Meyerhoff zu sehen oder zu lesen. In "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" erzählt Meyerhoff von seiner Zeit an der Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München. Während seiner Ausbildung zum Schauspieler lebte er bei den Großeltern. Seine Großmutter war ebenfalls Schauspielerin und der Großvater Philosoph. Die Diskrepanz dieser zwei Welten - Schauspielschule und das Haus der Großeltern - beschreibt der Autor in einer großen Anzahl von urkomischen Anekdoten. Aber ein Meyerhoff wäre kein Meyerhoff, wenn alles immer zum Lachen wäre - das Drama des Lebens spiegelt sich in unzähligen Seiten wider. Vom Inhalt her ist "Wann wird es endlich so, wie es nie war" immer noch mein Favorit, allerdings verbessert sich Meyerhoff (obwohl ohnehin bereits großartig!) stilistisch von Buch zu Buch -> den Erzählstil seines dritten Buches fand ich bis jetzt am besten!

„Tragisch und Komisch zugleich - ein Lesevergnügen!“

Andrea Resch-Krenn

Im 3. Buch der autobiographischen Reihe bekommen wir nun einen weiteren Einblick in das Leben von Joachim Meyerhoff.
Er ist 20 Jahre und zieht nach München in die Villa seiner Großeltern. Eigentlich weiß er nicht so genau, was er machen möchte. Will er Schauspieler sein oder doch lieber Medizin?
Wie bei den beiden Büchern zuvor ("Alle Toten fliegen hoch" und "Wann wird es endlich, wie es nie war") ist auch dieses pures Lesevergnügen!
Im 3. Buch der autobiographischen Reihe bekommen wir nun einen weiteren Einblick in das Leben von Joachim Meyerhoff.
Er ist 20 Jahre und zieht nach München in die Villa seiner Großeltern. Eigentlich weiß er nicht so genau, was er machen möchte. Will er Schauspieler sein oder doch lieber Medizin?
Wie bei den beiden Büchern zuvor ("Alle Toten fliegen hoch" und "Wann wird es endlich, wie es nie war") ist auch dieses pures Lesevergnügen!

Hubert Kienegger, Thalia-Buchhandlung Wien

Der Dritte Teil seiner autobiographischen Reihe. Natürlich wieder Top! Der Dritte Teil seiner autobiographischen Reihe. Natürlich wieder Top!

„ungemein großes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Endlich ist es da - das neue Buch von Joachim Meyerhoff. Erzählt er in "Alle Toten fliegen hoch" von seinem Auslandsjahr in Laramie -Wyoming , erlaubt er in" Wann wird es endlich, wie es nie war" einen Einblick in seine Kindheit in Norddeutschland. Nun reisen wir in "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" mit Joachim Meyerhoff nach München. Er ist 20 Jahre alt. Noch ist er wankelmütig. Welchen beruflichen Weg soll er einschlagen. Die Schauspielerei, die durch seine berühmte Großmutter vorgegeben scheint? Oder doch lieber die medizinische Richtung? Die Fußstapfen, die sein verunglückter Bruder hinterlassen hat, scheinen ihm unausfüllbar. Die Vorstellung, während des Studiums im Schwesternheim unterzukommen, ist eine nicht zu unterschätzende Verlockung. Es wird wohl der medizinische Bereich werden. Klar strukturiert und überschaubar. Aus purer Unschlüssigkeit absolviert er die Aufnahmeprüfung an der berühmten Otto-Falckenberg Schule. Entgegen seiner Erwartung (und immer auch mit dem mulmigen Gefühl, dass seine Großmutter vielleicht doch zum Telefonhörer gegriffen hat) wird er aufgenommen. Ein Glück. Ganz hat er das Schwesternheim noch nicht abgeschrieben. Aber erst einmal zieht Joachim Meyerhoff bei seinen Großeltern in der Villa in Nymphenburg ein. Auch das, ein Glück. Joachim Meyerhoff ist ein Erzähler erster Güte und "Diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" erneut ungemein großes Lesevergnügen. Endlich ist es da - das neue Buch von Joachim Meyerhoff. Erzählt er in "Alle Toten fliegen hoch" von seinem Auslandsjahr in Laramie -Wyoming , erlaubt er in" Wann wird es endlich, wie es nie war" einen Einblick in seine Kindheit in Norddeutschland. Nun reisen wir in "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" mit Joachim Meyerhoff nach München. Er ist 20 Jahre alt. Noch ist er wankelmütig. Welchen beruflichen Weg soll er einschlagen. Die Schauspielerei, die durch seine berühmte Großmutter vorgegeben scheint? Oder doch lieber die medizinische Richtung? Die Fußstapfen, die sein verunglückter Bruder hinterlassen hat, scheinen ihm unausfüllbar. Die Vorstellung, während des Studiums im Schwesternheim unterzukommen, ist eine nicht zu unterschätzende Verlockung. Es wird wohl der medizinische Bereich werden. Klar strukturiert und überschaubar. Aus purer Unschlüssigkeit absolviert er die Aufnahmeprüfung an der berühmten Otto-Falckenberg Schule. Entgegen seiner Erwartung (und immer auch mit dem mulmigen Gefühl, dass seine Großmutter vielleicht doch zum Telefonhörer gegriffen hat) wird er aufgenommen. Ein Glück. Ganz hat er das Schwesternheim noch nicht abgeschrieben. Aber erst einmal zieht Joachim Meyerhoff bei seinen Großeltern in der Villa in Nymphenburg ein. Auch das, ein Glück. Joachim Meyerhoff ist ein Erzähler erster Güte und "Diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" erneut ungemein großes Lesevergnügen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
45
5
1
0
0

BR
von einer Kundin/einem Kunden aus Vösendorf am 09.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe selten so gelacht. Extrem lustig, sehr privat und trotzdem respektvoll.

Wieder gelungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 28.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Und wieder kann Joachim Mayerhoff mit einem seiner Romane begeistern. Er überzeugt mit einer unglaublichen Selbstironie und gleichzeitig mit einer großen Offenheit. Der Umgang mit seinen Schwächen - alles in allem ein berührender Roman und freue mich schon auf den nächsten Band! Viel Freude beim Lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2019
Bewertet: anderes Format

Joachim versagt an der Schauspielschule, aber bei den Großeltern gibt es Trost und Alkohol. Wieder unterhaltsam, kommt aber nicht ganz an die Vorgänger ran.