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Habsburg

Geschichte eines Imperiums. 1740-1918

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"Unser Reich": So nannten Menschen unterschiedlicher Sprachen und Religionen von Südtirol über Mähren bis Galizien und Transsilvanien das Habsburgerreich. Pieter Judson erzählt in seiner meisterhaften Gesamtdarstellung die Geschichte der Donaumonarchie und der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie ganz neu und revidiert gründlich das vertraute Bild vom verknöcherten "Vielvölkerreich".

Als zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Erblande der Habsburger unteilbar wurden, war damit der Grundstein für eines der mächtigsten europäischen Reiche gelegt. Pieter Judson erzählt die Geschichte dieses Imperiums chronologisch vom 18. Jahrhundert bis zu dessen Auflösung am Ende des Ersten Weltkriegs. Dabei berücksichtigt er neben der politischen Geschichte immer auch den Alltag der Menschen an der Peripherie. So gerät eine Gesellschaft in den Blick, die zwar vielsprachig war, aber erst im Laufe des nationalistischen 19. Jahrhunderts "Völker" voneinander abgrenzte. Deren territoriale Geschlossenheit war jedoch eine Illusion: Als Europas zweitgrößter Staat 1918 zerbrach, waren die Nachfolgestaaten ihrerseits kleine "Vielvölkerreiche" Pieter Judsons eindrucksvolle Geschichte lässt das Kaiserreich der Habsburger in erfrischend neuem Licht erscheinen.

Portrait

Pieter M. Judson ist Professor für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Zuvor hat er am Swarthmore College in Pennsylvania, USA, gelehrt. Er gehört international zu den besten Kennern der Geschichte des Habsburgerreichs.

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  • Artikelbild-0

  • Vorbemerkung

    Einleitung

     

    1 Das zufällige Reich

    2 Diener und Bürger, Kaiserreich und Vaterland, 1780–1815

    3 Ein Reich der Widersprüche, 1815–1848

    4 Wessen Reich? Die Revolutionen von 1848 und 1849

    5 Ein liberales Imperium entsteht

    6 Kulturkämpfe und Kämpfe um die Kultur

    7 Unser tägliches Reich, 1880–1914

    8 Krieg und radikale Staatsbildung, 1914–1925

     

    Epilog: Die neuen Reiche

    Anhang

    Dank

    Anmerkungen

    Bildnachweis

    Personenregister

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 667
Erscheinungsdatum 18.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-70653-0
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 22,1/14,5/4,8 cm
Gewicht 925 g
Originaltitel The Habsburg Empire. A New History
Abbildungen mit 7 Karten und 40 Abbildungen
Auflage 3. durchgesehene Auflage
Übersetzer Michael Müller
Verkaufsrang 4768
Buch (gebundene Ausgabe)
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35,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2018
Bewertet: anderes Format

Der zuletzt zweitgrößte Staat Europas mit seinen vielen Völkern bestach nicht nur durch technischen Fortschritt, sondern auch durch eine Blütezeit der Kultur mit Wien als Zentrum.

von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2017
Bewertet: anderes Format

Detailreiche Schilderung eines multinationalen reiches und dessen Untergang. Garantiert ohne Sissi-Klischee!

Sehr aufschlussreich, toll geschrieben, absolut lesenswert!
von Wedma am 28.04.2017

Der Originaltitel lautet: „The Habsburg Empire. A New History“ und das passt sehr gut. Rund 564 Seiten reinen Textes, mit 7 Karten und 40 Abbildungen, aufgeteilt in 8 Kapitel samt Epilog, plus ca. 77 S. Anmerkungen/Quellenangaben, 6 S. Personenregister, 1 S. Bildnachweis erzählen eine spannende wie beeindruckende Geschichte ... Der Originaltitel lautet: „The Habsburg Empire. A New History“ und das passt sehr gut. Rund 564 Seiten reinen Textes, mit 7 Karten und 40 Abbildungen, aufgeteilt in 8 Kapitel samt Epilog, plus ca. 77 S. Anmerkungen/Quellenangaben, 6 S. Personenregister, 1 S. Bildnachweis erzählen eine spannende wie beeindruckende Geschichte „eines Staates, der in der Zeit von 1770 bis 1918 unter vielen verschiedenen Namen bekannt war.“ Auch wenn man sich das Inhaltsverzeichnis näher anschaut (das und die Leseprobe gibt es auf der Internetseite des C.H. Beck Verlages), wird schnell klar, dass es in diesem Werk hpts. um die politische Geschichte des o.g. Staates geht. Auf familiäre Umstände wird selten eingegangen, nur wenn es im gesellschaftlich-politischen Sinne erforderlich ist. Jedes Kapitel enthält spannende Themen, in vielerlei Hinsicht aufschlussreich, zugleich recht unterhaltsam präsentiert. Judson kann sehr gut und mitreißend erzählen. Fast in allen Kapiteln wurde, wo es möglich war, beschrieben, wie die Juden bei der einen oder anderen Entscheidung oder politischer Entwicklung behandelt wurden. Auch was Galizien angeht, insb. den Teil um Lemberg (Lwiw, Lvov), was heute zu Westukraine gehört, gab es stets interessante Passagen zur Entstehung und politisch-kulturellen wie wirtschaftlichen Entwicklung dieses Teils des damaligen Habsburger Reiches. Es war Lesegenuss par excellence, der zum Nachdenken anregte und vielerorts die Parallelen zu Heute ziehen ließ. Mir war, als ob ich ein längeres, spannendes und aufschlussreiches Gespräch mit einem klugen Gelehrten führte, der mir die Geschichte des Staates erzählte, der all die Probleme, die EU heute hat, bereits gehabt und nach den Lösungen bereits gesucht hatte. Judson erzählt gekonnt, detailliert, in die Tiefe greifend und recht unterhaltsam. Leser, die noch nicht viel über die politisch-historische Seite des Habsburger Reiches wissen, können hier genauso gut zugreifen, vorausgesetzt, man liest gerne Sachbücher, wie auch Fortgeschrittene, die hier sicher eine Fülle an neuen Informationen und spannenden Einsichten finden werden. Ich kann nicht behaupten, ich hätte mich für die politische Geschichte des Habsburger Reichs vor diesem Werk sonderlich interessiert. Aber dieses Buch nahm mich so gefangen, dass ich längere Passagen am Stück lesen konnte und noch länger mit den Themen in Gedanken beschäftigt war. Judson gab so viel Stoff für eigene Überlegungen, dass auch Pausen notwendig waren, um dem Ganzen genug Raum zur Entfaltung zu geben, denn es ist wirklich viel Stoff, dicht erzählt, typisch für hochkarätige Meisterwerke. Es ist diese Sicht der Dinge, der Standpunkt der Betrachtung, das enorme Wissen, das man hinter jeder Zeile spürt, diese gekonnte Art zu erzählen, die dieses Buch so lesenswert machen. Judson widerspricht manchmal einigen seiner Vorgänger, die sich ernsthaft mit Habsburgern befasst haben. Da musste ich paarmal schmunzeln. Es war eine sehr aufschlussreiche und bereichernde Leseerfahrung. Ich möchte sie nicht missen. Und etwas später möchte ich das Buch am liebsten nochmals lesen. Last but not least: So ein Lesegenuss wäre ohne die hervorragende Arbeit des Übersetzers Michael Müller nicht möglich gewesen. Im gesamten Verlauf war mir, als ob ich Originaltext lese, so authentisch und jederzeit passend war der Ausdruck. Chapeau! Einige Stimmen der Presse, die mir sehr treffend im Zusammenhang mit diesem Werk erscheinen: „Ein willkommenes Korrektiv zu der üblichen schwarzen Legende. Luzide, elegant, voller überraschender und erhellender Details.“ Wall Street Journal. „Packend und differenziert geschrieben…, ohne die Habsburg-Nostalgie, mir der sonst so viele Darstellungen übergossen sind.“ Adam Zamoyski, Literary Review. Fazit: Das Werk ist ein wichtiger Beitrag zur Geschichte Europas. Informativ, unterhaltsam, zum Nachdenken anregend. Perfekt als Geschenk für Fans der Habsburger, Geschichte-Interessierte oder einfach für die Leser, die sehr gute Sachbücher mögen.