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Das kleine Buch von der Seele

Ein Reiseführer durch unsere Psyche und ihre Erkrankungen

Achim Haug

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Beschreibung

Was ist die "Seele"? Einfach nur ein altertümliches Wort für unser Gehirn oder doch mehr - so etwas wie das Wesen des Menschen? Und was geschieht, wenn die Seele aus dem Gleichgewicht gerät? Wie entstehen seelische Krankheiten und wie werden sie behandelt? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Auf unterhaltsame Weise nähert es sich unserem verborgensten, unsichtbaren Organ und bietet einen vertieften Einblick in die Psychiatrie und Psychotherapie.Die meisten Menschen hegen Misstrauen und Vorbehalte gegenüber der Psychiatrie. Dabei kann die moderne Psychiatrie auf die meisten unserer Fragen, die die Seele betreffen, befriedigende und sogar optimistisch stimmende Antworten geben: Das Buch für alle, die ihre Seele weder den Priestern noch den Hirnforschern überlassen wollen Mit leichter Hand geschrieben von einem medienerfahrenen Experten für die Seele, der medizinisches Wissen in zugänglicher Form vermittelt.

"Eine differenzierte, höchst ausgewogene, gut geschriebene und lehrreiche Lektüre."
Hans Durrer, The Huffington Post, 30. August 2017 "Gerade vor dem Hintergrund, dass heute etwa die Depression als Volkskrankheit bezeichnet wird oder Burnout als Modediagnose gilt, ist Haugs fundierter und doch sehr zugänglicher Beitrag höchst lesenswert." Simone Karpf, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 26. März 2017 "Großartige Einblicke in ein unsichtbares Organ." Florian Blaschke, prisma, 7. März 2017


Achim Haug ist Professor für Psychiatrie an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich sowie Ärztlicher Direktor der Clienia Privatklinikgruppe. Er ist Autor vieler wissenschaftlicher Fachartikel, Mitautor psychiatrischer Lehrbücher und Leiter zahlreicher Seminare in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Weiterbildung. Darüber hinaus ist er Mitglied diverser Fachgesellschaften und der Kantonalen Ethikkommission in Zürich. Verschiedene Medienauftritte zu Fragen psychischer Erkrankungen zeigen ihn als Experten für die Seele und kompetenten Vermittler von Fachwissen in leicht verständlicher Form. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Zürich.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 207
Erscheinungsdatum 06.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-70392-8
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2 cm
Gewicht 325 g
Auflage 2. Auflage

Kundenbewertungen

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Meine Leseempfehlung
von peedee am 02.05.2017

Was ist die Seele? Was ist normal? Einmal Psychiatrie – immer Psychiatrie? Wenn jemand zum Psychiater geht, „spinnt“ er doch, oder? Was macht ein Psychiater überhaupt? Sind diese und ähnliche Fragen so einfach zu beantworten? Achim Haug, u.a. Professor für Psychiatrie an der Universität Zürich und Ärztlicher Direktor der Clieni... Was ist die Seele? Was ist normal? Einmal Psychiatrie – immer Psychiatrie? Wenn jemand zum Psychiater geht, „spinnt“ er doch, oder? Was macht ein Psychiater überhaupt? Sind diese und ähnliche Fragen so einfach zu beantworten? Achim Haug, u.a. Professor für Psychiatrie an der Universität Zürich und Ärztlicher Direktor der Clienia Privatklinikgruppe, will das Verständnis für psychische Störungen vergrössern. Das Buch behandelt medizinische, juristische und gesellschaftliche Fragen und gibt einen kleinen Einblick in manche Symptome und Krankheiten. Erster Eindruck: Das Cover ist in den Farben Blau, Schwarz und Weiss gehalten. Unter dem Titel sieht man einen offenen Kopf, worüber eine Frau auf dem Seil tanzt. Dieses Cover gibt mir schon Stoff zum Nachdenken: Ist es immer nur ein schmaler Grat zwischen Gesundheit und psychischer Erkrankung? Wie schnell fällt man vom Seil runter? Als Kritikpunkt möchte ich die für meinen Geschmack zu klein gewählte Schriftgrösse (im Buchinnern) anführen. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert: Die Sache mit der Seele / Was heisst schon normal? / Wer ist schuld an psychischen Krankheiten? / Wenn das Leiden einen Namen erhält / Aus dem Gleichgewicht – Beispiele / Patienten in der psychiatrischen Klinik / Von der seltsamen Spezies der Psychiater / Die psychotherapeutische Behandlung / Die Behandlung mit Medikamenten / Alles eine Frage der Balance. Nur schon das Lesen des Inhaltsverzeichnisses hat mein Interesse am Lesen gesteigert. Der Autor beleuchtet viele Fragen, wie z.B.: - Einmal Psychiatrie – immer Psychiatrie? - Ambulante vs. stationäre Therapie? - Was habe ich falsch gemacht? - Zwangseinweisung aus psychischen Gründen? Aber könnte man auch jemanden zwangseinweisen, der seine Medikamente gegen Bluthochdruck nicht nimmt? Oder Zwangseinweisung wegen Essstörungen? - Was ist mit dementen Patienten? Können sie überhaupt noch etwas selbst entscheiden? - Was ist, wenn ein Patient sich in seinem Wahn für Gott hält? Prof. Haug erzählt, dass die Bevölkerung den Psychiater gerne auch etwas despektierlich „Seelenklempner“ nennt. Interessanterweise gefällt ihm dieser Begriff jedoch nicht schlecht, da ein Handwerker ja sein Handwerk gelernt hat und weiss, was er tut. Mich hat es auch amüsiert, als er von seiner Mutter erzählt, die jeweils sehr stolz verkündet, dass ihre beiden Söhne Ärzte sind. Wenn jemand dann nachfragt, in welcher Disziplin sie sich spezialisiert hätten, meint sie nur „Neurologie“ – was jedoch nur beim Bruder des Autors stimmt. Sie möchte nicht gerne die erhöhte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn sie „Psychiatrie“ sagt. Sehr interessant fand ich übrigens, wie es dazu kam, dass der Autor sich der Psychiatrie zuwandte (obwohl er eigentlich diese Disziplin von vornerein für sich ausschloss). Depression und Burn-out wurden in den letzten Jahren meines Erachtens ein bisschen zu Modewörtern. Nicht jeder, der mal einen schlechten Tag hat, leidet gleich an Depressionen. Und wenn er mal Stress auf Arbeit hat, ist er nicht gleich von einem Burn-out bedroht. Ich merke in meinem Umfeld, dass einige diese Krankheiten gerne bagatellisieren. Und oft wird dann gleich gesagt, „diese Leute sollen sich nicht so anstellen“. Das macht mich traurig. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und ist für Laien – für die es ja auch gedacht ist – sehr gut verständlich. Der Autor hat viele Beispiele aus dem Alltag eingearbeitet und nicht nur „Fachchinesisch“ verwendet. Obwohl das Thema für sich ja eher schwer ist, hat Prof. Haug trotzdem auch Humor miteingebracht. Von mir gibt es eine vollumfängliche Leseempfehlung.

Wunderbarer Einblick
von einer Kundin/einem Kunden aus Steinbergkirche am 26.03.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Autor gibt einen wunderbaren Einblick in die Seele und die damit verbundenen möglichen Störungen. Er zeigt aber auch die Möglichkeiten der modernen Psychiatrie auf. Und das leicht verständlich und zum Teil sehr amüsant.

Ein sehr gutes Buch: informativ und leicht verständlich.
von Wedma am 22.02.2017

„ Das kleine Buch von der Seele“ ist ein sehr gut geschriebenes Werk, leicht verständlich, prima für alle, die sich für das Thema interessieren und sich ein adäquates Grundwissen aneignen wollen. Man hat den Eindruck, man unterhält sich mit einem älteren Freund, der sein profundes Wissen und seine langjährige Erfahrung auf de... „ Das kleine Buch von der Seele“ ist ein sehr gut geschriebenes Werk, leicht verständlich, prima für alle, die sich für das Thema interessieren und sich ein adäquates Grundwissen aneignen wollen. Man hat den Eindruck, man unterhält sich mit einem älteren Freund, der sein profundes Wissen und seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet mit dem Leser teilt. Man erfährt viele nützliche Dinge, z.B. Was ist eine psychische Erkrankung? Wie werden diese heute behandelt? Wie schaut eine psychotherapeutische Behandlung aus? Er erklärt auch, was ein Psychotherapeut können sollte. Der Autor sagt ferner, was Menschen in einer psychiatrischen Klinik erwartet. Er beschreibt auch, welcher Art Präparate gibt es und wie eine Behandlung mit Medikamenten ausschaut. Beim Lesen bekommt man ein klares, adäquates Bild. Hier erzählt ein Profi und räumt viele Vorurteile und Mythen beiseite, z.B. „Einmal Psychiatrie- immer Psychiatrie?“ S. 90 ff. oder ob Psychopharmaka gesundheitsschädlich sind, usw. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass der Autor anfangs über die Definitionen nachgedacht und die oft vorkommenden psychischen Erkrankungen nach einem anerkannten Manual (ICD 10) beschrieben hat. So wissen die Leser nach der Lektüre, wie man eine bipolare Störung erkennt und diese z.B. von Schizophrenie unterscheidet. Auch von Demenz und Depression ist hier die Rede, alles ganz easy, wunderbar verständlich besprochen. Es ist die Art von Einfachheit, die durch sehr viel Arbeit und viel Wissen entsteht. Besonders gut hat mir gefallen, dass man zum Schluss erklärt bekommt: Wie die Psychopharmaka wirken, was man bei der Wahl der Medikamente berücksichtigen soll, um das Richtige zu finden. Der Autor sagt auch ganz klar, dass es hier um Versuch und Irrtum geht, solange man nicht das Optimale hat und erklärt auch, warum es so ist. Zum Punkt, wie lange man Medikamente nehmen soll, erklärte Achim Haug einige wichtige Dinge und beantwortete die oft gestellte Frage, ob man derselbe sein wird wie vorher. Die Buchgestaltung passt wunderbar zum Inhalt. Es ist ein hellblauer, fester Umschlag, schön gebunden. Eine Freude, das Buch in die Hände zu nehmen. Es ist auch prima zum Mitnehmen: recht leicht und handlich. Die Kapitel sind nicht so lang, sodass man das Buch auch wunderbar auf dem Weg zur Arbeit im öffentlichen Verkehr, im Zug, usw. lesen kann. Von dieser Seiltänzerin, die man auf dem Umschlag sieht, kommt der Autor zum Schluss zu sprechen, um das Fazit von dem Gesagten zu ziehen. Fazit: Ein sehr gutes Buch voller nützlicher Informationen, die einem eine adäquate Vorstellung von der Psyche und ihren grundlegenden Erkrankungen ermöglichen, samt den Tipps, wie man optimalerweise damit umgeht. Das Buch habe ich sehr gerne gelesen, daher vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung insb. für diejenigen, die in der nächsten Umgebung oder in der Familie Menschen mit psychischen Problemen haben. Für Einsteiger ist es schlicht ein Muss. Natürlich wird man in dem einen oder andern Gebiet zur weiterführenden Literatur greifen, aber diese gute Grundlage, sie darf einfach nicht fehlen.

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  • Die Sache mit der Seele

    Blick auf ein unsichtbares Organ  • Das Ach! und die Seele  • Der Sitz der Seele  • Die Seele als das Wesen des Menschen • Die Seele in der modernen Hirnforschung  • Was also ist die Seele?  • Humorvolles Nachdenken über die Psychiatrie



    Was heißt schon normal?

    Psychische Störungen in der gesellschaftlichen Diskussion  • Habe ich ein Problem oder eine Krankheit?  • Der ist doch gestört!  • Normal oder anormal?  • Von Normopathen und anderen armen Menschen



    Wer ist schuld an psychischen Krankheiten?

    Was habe ich falsch gemacht?  • Gibt es den Schizokokkus?  • Das Vulnerabilitäts-Stress- Coping- Modell  • Die genetische Disposition  • Gutes und Böses auf der Waage  • Wenn Türen knallen und Teller fliegen



    Wenn das Leiden einen Namen erhält

    Diagnosen in der Psychiatrie  • Die unpräzise Medizin  • Präzisionshandwerk Psychiatrie  • Was ist eine Diagnose?  • Von Äpfeln und Birnen  • Gibt es eine Verbitterungsstörung?  • Wie man eine Diagnose stellt



    Aus dem Gleichgewicht – Beispiele

    Diagnosen nach ICD-10  • Beispiele psychischer Erkrankungen  • F0 – Organische psychische Störungen  • Der demente Chirurg  • F1 – Psychische Störungen durch psychotrope Substanzen  • F2 – Schizophrenie  • Halluzinationen  • Die Blaskapelle  • Verfolgungswahn  • Zwei Mal Gott auf einer Station, geht das?  • F3 – Affektive Störungen  • Der Verkäufer mit den drei Ferraris  • Die schüchterne Ärztin, distanzlos  • Manische Künstler  • Der innere Kreis der Hölle  • F4 – Angst-, Zwangsund Belastungsstörungen  • Die Frau mit dem Zähl- und Reinigungsritual  • F5 – Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen  • F6 – Persönlichkeitsstörungen  • Lauter dramatische Geschichten



    Patienten in der psychiatrischen Klinik

    Einmal Psychiatrie – immer Psychiatrie?  • Langzeitstationen und Enthospitalisierungsprogramme  • Und heilen kann man doch!  • Verrückt sein ist selten – mich trifft es nicht  • Ambulant oder stationär?  • Mit Peddigrohr basteln  • Das moderne therapeutische Angebot  • Darf man unvernünftig sein?  • Erzwungene Hilfe  • Fürsorge: ganz oder gar nicht?  • Einmal unvernünftig, immer unvernünftig?  • Die Pillen ins Essen gemischt  • Zwischen Hilfe und Gewalt  • Leitsätze zu Maßnahmen gegen den Willen von Patienten  • Die Angehörigen  • Selbsthilfegruppen für Angehörige  • Patienten, die keinen Kontakt mit Angehörigen wollen  • Was haben die Angehörigen falsch gemacht?  • Wenn die Seele auf einen Psychiater trifft 



    Von der seltsamen Spezies der Psychiater

    Sie sind Psychiater? Das ist aber schwer!  • Wie man Psychiater wird  • Psychiater können Gedanken lesen  • Da kann doch jeder ein wenig mitreden  • Spezialisten für Beziehungen und Suizide  • Der Psychiater und der Neurologe • Der Psychiater und der Psychologe  • Der Psychiater und der Psychotherapeut 



    Die psychotherapeutische Behandlung

    Die feine Seite der Psychiatrie  • Psychoanalytiker, was sonst? • Wie die Psychoanalyse psychische Erkrankungen erklärt  • Konflikte, überall Konflikte  • Psychoanalytische Theorie und praktische Behandlung  • Was sagt die Verhaltenstherapie dazu?  • Goethes Höhenangst  • Die Systemische Therapie  • Schmetterlinge, Wirbelstürme und Familienbeziehungen  • Und wer hat recht?  • Das Bömbchen des Dr. Grawe  • Die allgemeinen Wirkfaktoren einer Therapie  • Manualisierte, störungsspezifische Kurzpsychotherapien  • Was ein Psychotherapeut können sollte  • Und dann noch eine Prise Achtsamkeit



    Die Behandlung mit Medikamenten

    Von den schönen Dingen des Lebens zu den unangenehmen  • Psychotherapie oder Psychopharmaka?  • Wie wirken Psychopharmaka?  • Welches Medikament ist das richtige für mich?  • Last und Lust der Beipackzettel  • Faktoren für die Auswahl von Medikamenten  • Versuch und Irrtum  • Ab wann sollte ich ungeduldig werden?  • Wie lange muss ich ein Medikament nehmen?  • Werde ich derselbe wie vorher sein?



    Alles eine Frage der Balance

    Aus dem Gleichgewicht • Säfte und das moderne Gesundheitskonzept  • Das Seelengewebe  • Wie man sich ein hübsches Leben zimmert  • Von Drahtseilartistinnen und Kriegsbunkern  • Ständige Bewegung und Gleichgewicht



    Noch ein Dank