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Das Glück hat vier Farben

(9)
Rezension
Es ist ein Lebensbuch für Leserinnen in einem gewissen Alter.
Portrait
Lisa Moore wurde 1964 in St. John’s, Kanada, geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie studierte Kunst am Nova Scotia College of Art and Design und hat mehrere Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit der Nominierung für den Man Booker Prize. ›Das Glück hat vier Farben‹ ist ihr erster Roman für Jugendliche.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 27.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783733649883
Verlag FISCHER Kinder- und Jugend-E-Books
Dateigröße 1080 KB
Übersetzer Maren Illinger
eBook
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 15.03.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Buch voller Gefühlschaos, Traurigkeit, Glück und Spaß.Eine Geschichte mit Ecken und Kanten und trotzdem möchte man es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Enttäuschend
von Mii's Bücherwelt am 03.10.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Inhalt Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um... Inhalt Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken ... Charaktere Flannery ist ein sehr vorbildliches Mädchen. Sie muss ziemlich zurückstecken und fühlt sich sehr vernachlässigt. Des Weiteren wird sie ein wenig wie Dreck behandelt. Flannery wird auch von ziemlich vielen ausgenutzt und sie ist trotzdem ein liebes Mädchen und sehr fürsorglich. Mirinda ist eine unaufmerksame Frau. Sie versucht ein gute Mutter zu sein. Des Weiteren hat sie ihren Kopf über den Wolken und ist immer etwas unbeteiligt. Meine Meinung Die Rückblenden haben mich ziemlich in meinem Lesefluss gestört und es wäre definitiv mehr Potential da gewesen, welches leider nicht genutzt wurde. Die Themen, die die Autorin verwendet hat, sind gut gewählt und wurden auch gut zur Geltung gebracht. Beim Inhalt gefällt es mir, dass man gut sieht, wie materiell und egoistisch die Menschen geworden sind. Es zeigt auch, wie schwer es für ärmere Kinder ist, die Nebenkosten des Schulbesuchs zu decken. Zur Autorin Lisa Moore wurde 1964 in St. John’s, Kanada, geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie studierte Kunst am Nova Scotia College of Art and Design und hat mehrere Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit der Nominierung für den Man Booker Prize. ›Das Glück hat vier Farben‹ ist ihr erster Roman für Jugendliche. Empfehlung Wenn ihr ein tolles und leichtes Buch lesen wollt, in dem es ein wenig um Armut und Enttäuschung geht, dann seid ihr bei dem Buch auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

feinfühlig, emotional, authentisch
von Favola aus Diessenhofen am 01.10.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Von Anfang an bekommen wir einen guten Einblick in Flannerys Leben. Sie hat es nämlich nicht leicht. Sie wohnt mir ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder in einer Sozialwohnung, ihren Vater kennt sie nicht. Die Mutter ist Künstlerin und ihre unkonventionellen Projekte bringen kaum Geld ein. Und wenn sie... Von Anfang an bekommen wir einen guten Einblick in Flannerys Leben. Sie hat es nämlich nicht leicht. Sie wohnt mir ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder in einer Sozialwohnung, ihren Vater kennt sie nicht. Die Mutter ist Künstlerin und ihre unkonventionellen Projekte bringen kaum Geld ein. Und wenn sie doch einmal Geld hat, gibt sie es lieber für völlig Unvernünftiges aus als zum Beispiel die Stromrechnungen oder das Biobuch, das Flannery dringend für die Schule braucht, zu bezahlen. So muss Flannery schon viel mehr Verantwortung übernehmen, als es es für eine 16-jährige sein sollte. Dazu kommt, dass ihre beste Freundin plötzlich lieber die Zeit mir ihrem Freund verbringt, der wohl ein Keil zwischen die beiden Mädchen treiben möchte. Einziger Lichtblick ist Tyron, den Flannery schon immer kennt und in den sie total verliebt ist. Als sie dann mit ihm zusammen ein Schulprojekt auf die Beine stellen soll, hat sie grosse Hoffnungen. Schnell muss sie jedoch erkennen, dass sich Tyron wirklich stark verändert und ganz andere Prioritäten hat als sie. Wenn man die Inhaltsangabe von "Das Glück hat vier Farben" liest, erwartet man eine süsse Liebesgeschichte mit der witzigen Idee, bei einem Schulprojekt Liebestränke zu produzieren, die in der Schule dann einen regelrechten Hype auslösen. Und ja, zu einem Teil erfüllt Lisa Moore auch diese Erwartungen. Doch die Mixturen-Sache kommt erst recht spät ins Spiel und die ganze Geschichte ist nicht wirklich süss, sondern holt einen ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Dies ist meiner Meinung nach jedoch kein grosser Kritikpunkt, denn Flannerys Geschichte ist ernster und tiefgründiger als man erwarten würde und so bietet "Das Glück hat vier Farben" viel mehr. Es geht um eine Familie, die trotz Problem zusammen hält wie Pech und Schwefel. Es geht um Freundschaften, die sich verändern und dass nicht jeder Lebensabschnitt, jedes Buch mit einem Happy End abschliessen muss, sondern dass es vor allem darum geht, welche Lebenserfahrungen man daraus zieht. Lisa Moore Schreibstil ist angenehm und erfrischend zu lesen und enthält oft einen ironischen Beigeschmack. Auch wenn "Das Glück hat vier Farben" ausschliesslich aus Flannerys ich-Perspektive geschildert ist, setzt sich die Handlung aus ganz vielen kleinen Geschichten um die verschiedenen Charaktere zusammen, was das Buch zu etwas Besonderem macht. Fazit: feinfühlig, emotional, authentisch "Das Glück hat vier Farben" ist so viel mehr als die erwartete süsse Liebesgeschichte. Lisa Moore beginnt ihre Geschichte ganz schlicht, bringt dann jedoch immer mehr kleine Geschichten rund um ihre lebensnahen und facettenreichen Charaktere ein, so dass die Handlung immer komplexer und scharfsinniger wird und einen richtigen Lesesog ausübt. Ein Buch, wie es das Leben schreibt.