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Nach dem Schweigen

Thriller

(15)
Mitten in London stürzt Ellen Cramer zwanzig Stockwerke tief in den Tod. Die Nachricht vom Selbstmord schockt Freunde und Familie, denn Ellen war nicht nur erfolgreich und beliebt, sondern galt auch als psychisch völlig gesund. Besonders ihre Nichte Saskia ist erschüttert. Als sich herausstellt, dass Ellen ermordet wurde, begibt Saskia sich auf eine riskante Spurensuche. Schon bald wird ihr klar, dass ihre Tante nicht das letzte Opfer bleiben wird und sie sich selbst in tödliche Gefahr gebracht hat …
Portrait

Christine Drews war schon lange als Drehbuchautorin erfolgreich, bevor sie sich an ihren ersten Roman wagte. Ihr Krimidebüt Schattenfreundin begeisterte zahlreiche Leser in ganz Europa. Nach einigen Stationen im Ausland - unter anderem mehreren Jahren in Großbritannien - lebt Christine Drews heute mit ihrer Familie in Köln.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 25.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17521-5
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,4/3 cm
Gewicht 385 g
Auflage 1. Auflage 2017
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Durchschnitt
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Übersicht
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Der Tod vor und nach dem Schweigen
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 06.01.2018

Christine Drews liefert mit "Nach dem Schweigen" einen soliden Thriller mit einer vielschichtigen Handlung, einigen falschen Fährten und unerwarteten Wendungen, sowie einer Vielzahl von Charakteren mit ihren jeweiligen Perspektiven. Das Ergebnis ist originell, absolut kein Thriller nach Baukastensystem – und nach leichten Einstiegsschwierigkeiten konnte mich das Buch auch überzeugen. Aber... Christine Drews liefert mit "Nach dem Schweigen" einen soliden Thriller mit einer vielschichtigen Handlung, einigen falschen Fährten und unerwarteten Wendungen, sowie einer Vielzahl von Charakteren mit ihren jeweiligen Perspektiven. Das Ergebnis ist originell, absolut kein Thriller nach Baukastensystem – und nach leichten Einstiegsschwierigkeiten konnte mich das Buch auch überzeugen. Aber zunächst zu den Charakteren: Im Mittelpunkt steht die junge Saskia, deren Tante Ellen sich gerade umgebracht hat. Dies war jedoch nicht der erste traumatische Todesfall in ihrem Leben: als sie fünf Jahre alt war, stürzte ihre Mutter von einer Klippe und starb, und danach übernahm Ellen die Mutterrolle für Saskia und deren Bruder Max. Da Saskia eine Therapie macht, sehen wir einen Teil der Geschichte durch die Augen ihres Psychiaters. Dann spielt natürlich Ellen selber eine Rolle, und durch sie auch ihr Mann Georg – und die attraktive Haushälterin, mit der Georg vielleicht oder vielleicht auch nicht ein Verhältnis hatte. In einer Nebenhandlung geht es um Jack, vor dessen Erdgeschosswohnung Ellen aufschlug, und den jetzt seine Vergangenheit wieder einholt, in der er eine moralisch verwerfliche Entscheidung traf. Seine Ex-Geliebte Sienna hängt in dieser Geschichte mit drin, und lange bleibt unklar, ob die Vergangenheit der beiden nun mit Ellens Tod zu tun hat oder nicht. Dann gibt es noch Naomi, ein junges Mädchen, das abgerutscht ist in Drogensucht und Beschaffungskriminalität. Im Rausch sieht sie etwas, was sie für eine Wahnvorstellung durch einen Horrortrip hält... Aber tatsächlich wird sie dadurch für jemanden gefährlich. Ich fand die Charaktere alle gut geschrieben, komplex und mit unverwechselbaren "Stimmen". Gerade durch die vielen wechselnden Perspektiven blieb die Geschichte für mich immer spannend, und die Autorin schafft es auch wunderbar, die verschiedenen Handlungsstränge nach und nach zusammenzuführen. Saskia selber war mir sehr sympathisch, und sie ist auch eine starke Protagonistin, die bei aller Trauer doch nie erwägt, den Kopf in den Sand zu stecken. Sie stellt mehrere Theorien auf zum Tod von Ellen, und während mir nicht alle davon plausibel erschienen, brachte mich die ein oder andere doch ins Grübeln... Ich habe Rezensionen gelesen, die darüber klagen, die Perspektive des Psychiaters sei langatmig oder unnötig, aber für mich war sie sogar mit das Interessanteste! Vielleicht liegt es daran, dass ich mich generell sehr für Psychologie interessiere, aber ich fand die Überlegungen zu Kindheitstrauma und Stellvertreterrollen im Traum sehr spannend. Naomis Geschichte nimmt mehr Platz ein, als mir rückblickend für ihre Rolle im Kriminalfall angemessen erscheint – und da am Schluss auch einiges offen bleibt, frage ich mich, ob es wohl eine Fortsetzung geben wird? Nicht, dass ich ihre Perspektive langweilig gefunden hätte, ganz im Gegenteil! Ich habe sehr mit ihr mitgefiebert, denn obwohl sie furchtbare Entscheidungen trifft, ist sie doch eigentlich nur ein Teenager, der das alles nicht verdient hat. Die Auslösung, wer nun wirklich hinter allem steckt, fand ich gut gelungen. Sagen wir mal so: die Auslösung hat mehrere Ebenen, und während ich mir eine davon schon nach etwa der Hälfte des Buches gedacht hatte, erwischte mich die andere eiskalt. Meine anfangs erwähnten Einstiegsschwierigkeiten hatten mit dem Schreibstil zu tun, mit dem ich mich zunächst schwer tat. Für die komplexe Geschichte erschien er mir zu einfach strukturiert, mit eher kurzen Sätzen, manchmal sogar etwas flach. Nach ein paar Kapiteln war ich jedoch 'drin', und danach las sich die Geschichte auch flüssig. Fazit: Eine Frau springt vom Dach eines 20-stöckigen Gebäudes. Saskia, die Nichte der Toten, ist fassungslos, benahm sich Tante Ellen doch kurz vor ihrem Tod noch völlig normal – und auch Saskias Mutter ist vor vielen Jahren durch einen Sturz ums Leben gekommen. War Ellens Tod wirklich ein Selbstmord, der Tod von Saskias Mutter wirklich ein Unfall? Saskia kann das nicht einfach auf sich beruhen lassen. Die Geschichte bietet eine Vielzahl an Charakteren, Perspektiven und Handlungssträngen, die Christine Drews gekonnt und glaubhaft zu einer spannenden Geschichte verwebt. Einzig der Schreibstil traf nicht 100%ig meinen Geschmack, aber dennoch ist "Nach dem Schweigen" in meinen Augen ein unterhaltsamer Thriller, der sich sehr gut lesen lässt.

Nach dem Schweigen
von dorli am 18.12.2017

London. Ellen Cramer hat sich nach dem Unfalltod ihrer Schwester vor 17 Jahren um deren Kinder Saskia und Max gekümmert, besonders zu ihrer Nichte hatte die erfolgreiche Unternehmerin ein enges, sehr vertrauensvolles Verhältnis. Jetzt ist Ellen tot. Sie ist aus dem 20. Stock eines Hochhauses in die Tiefe gestürzt.... London. Ellen Cramer hat sich nach dem Unfalltod ihrer Schwester vor 17 Jahren um deren Kinder Saskia und Max gekümmert, besonders zu ihrer Nichte hatte die erfolgreiche Unternehmerin ein enges, sehr vertrauensvolles Verhältnis. Jetzt ist Ellen tot. Sie ist aus dem 20. Stock eines Hochhauses in die Tiefe gestürzt. Selbstmord, wie es anfangs heißt. Das kann und will Saskia nicht glauben. Als dann nach kurzer Zeit feststeht, dass Ellen ermordet wurde, begibt Saskia sich auf Spurensuche und muss schnell feststellen, dass sie ihre Tante eigentlich gar nicht gekannt hat… Christine Drews versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil ganz hervorragend, den Leser in den Bann dieser düsteren Familiengeschichte zu ziehen. In mehreren Handlungssträngen begegnet man neben Saskia und ihren Angehörigen ganz unterschiedlichen Leuten, die auf den ersten Blick nichts mit Saskias Familie zu tun haben. So lernt man Jack Bernard kennen, in dessen Hof Ellen stürzt. Außerdem die drogensüchtige Noemi Redcliff, die den vermeintlichen Mörder gesehen hat und Sienna Johnstone, die sich beobachtet fühlt. Schon nach wenigen Seiten baut sich eine unterschwellige Spannung auf. Nicht nur, dass Saskia herausfindet, dass Ellen Geheimnisse hatte, man spürt auch an den Reaktionen der Akteure auf Ellens Tod, dass hier nicht alles so ist, wie es zunächst den Anschein hat. Immer neue Fragen und überraschende Wendungen sorgen für ein abwechslungsreiches, immer dramatischer werdendes Geschehen - den Leser erwartet eine spannende Spurensuche, bei der man durchweg prima über Zusammenhänge und Hintergründe grübeln kann. Während man mit Saskia mitfiebert und ihre weiteren Schritte verfolgt, wendet der Täter sich seinem nächsten Opfer zu. Er folgt einem von langer Hand vorbereiteten Plan. Ich konnte seine Beweggründe am Ende zwar nachvollziehen, hätte mir aber besonders hinsichtlich des Ausfindigmachens seiner Opfer eine deutlichere Erklärung gewünscht. „Nach dem Schweigen“ hat mir sehr gut gefallen - ein fesselnder Thriller, der mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat.

Selbstmord? Oder doch Mord?
von Mareike Kollenbrandt aus Titz am 12.12.2017

Viele Schicksalsschläge erschüttern die Familie von Saskia. Aber das ihre geliebte Tante sich das Leben genommen haben soll? Nichts kann sie sich weniger vorstellen. Und sie hat recht, ihre Tante wurde ermordet. Todesmutig macht sich Saskia auf die Suche nach dem Mörder und gerät dabei selbst bald in Gefahr. Schöner... Viele Schicksalsschläge erschüttern die Familie von Saskia. Aber das ihre geliebte Tante sich das Leben genommen haben soll? Nichts kann sie sich weniger vorstellen. Und sie hat recht, ihre Tante wurde ermordet. Todesmutig macht sich Saskia auf die Suche nach dem Mörder und gerät dabei selbst bald in Gefahr. Schöner , spannender Krimi für zwischendurch!